Versteckter Mangel ?

Hallo.

Wir haben vor 2 Jahren einen Gebruachtwagen bei einer Chrysler Vertrags Autohaus gekauft. Tüv Neu, Zahnriemen neu, etc.

Schon nach einer Woche stellten wir fest, daß das Serviceheft nicht einwanfrei gepflegt wurde und auch anhand der Kilometerzahlen nicht recht stimmen konnte. Nach Rückfrage beim Autohaus erhielten wir eine Wartung und somit einen neuen korrekten Stempel im Serviceheft. Gut.

Jetzt nach 2 Jahren, mußten wir uns logischer Weise beim TÜV vorstellen. Diese erteilte uns den TÜV nicht, da wir ein nicht straßentaugliches Auto fahren, daß die uns damals bereits eingebauten Xenon Lichter nicht zulässig sind. Es fehlt die automatische Niveauregulierung. Die es(und jetzt kommt´s) für unseren Chrysler gar nicht gibt … so, was nun ? Kurzum natürlich gleich beim Autohaus gemeldet, was wir tun können. Lapidare Aussage des Autohauses „Dafür können wir nichts, das war der Vorbesitzer“ - Da wir dringend den TÜV brauchten, bauten Sie uns das Xenon Licht auf H7 um - Birnenwechsel … gnädiger Weise haben Sie sich bereit erklärt, die TÜV Kosten zu übernehmen.
Und nun meine Frage: Ist das Rechtens ? Darf das Autohaus uns so abservieren ? Warum hat das Auto damals vom TÜV bzw. KÜS den Stempel bekommen ?

Ein Mitarbeiter der Werkstatt gab uns sogar Recht, daß man uns hätte darauf hinweisen müßen.

Ich fühl mich richtig veräppelt und weiß nicht, wie ich mich verhalten soll.

Wer weiß Rat, wer kann helfen ?

Danke !!

Hi

Ich kann dazu nur sagen , das Tüv Prüfer auch manchmal nicht genau hinsehen oder einen schlechten Tag haben.

ähnlich ergangen mit einem Audi A6 der vor ein paar Jahren von dem Edeltuner MTM umgebaut wurde .
einige Änderungen liefen nur per ABE , bei dem diesjährigen Tüv , wurde das alles beanstandet , muss alles eingetragen werden , teilweise Gutachten angefordert werden usw .
Das ging sogar soweit , das auf dem Gutachten zwar die richtige Reifengrösse erwähnt wurde , aber der Hersteller Continental nicht erwähnt , also mussten die Conti’s runter .
Der Spass das Auto über den Tüv zu bekommen dauerte über 14 Tage Werkstattaufenthalt und kostete über 950,- Euro , obwohl der Wagen genau so , schon 2 x über den Tüv gekommen ist.

Das einige Tüv Prüfer mal ein Hühnerauge zu drücken , habe ich genau so schon erlebt , weil z.b. unbemerkt bei einem anderen Wagen den ich über den TÜV bringen wollte die Schweissnaht am Endtopfes des Auspuffes gerissen war , oder die Plastikhalterungen zur führung des Handbremsseiles abgebrochen waren .

Ich kann da allrerdings nur Mutmassen , wie die Xenon im Voyager über den Tüv sind .
der Chrysler Voyager ( ab 96 ) hat recht kleine Scheinwerfer , das die Lichtausbeute nicht die Wucht ist , vermutlich hat der Prüfer nur die Einstellungshöhe überprüft und dabei den Umbau übersehen , weil er dann beim Chrysler nicht auffällt .

Toni

bauten Sie uns das Xenon Licht auf H7 um - Birnenwechsel …

Hallo!

Versteh ich das jetzt richtig, die haben NUR die Birnen gewechselt?

Xenon beinhaltet eigendlich noch mehr, Vorschaltgeräte, etc…

MFG
Sparmeier

Hallo,

Das hier fiel mir beim Lesen am Anfang schon auf:

Schon nach einer Woche stellten wir fest…

„Schon“?
Sowas kontrolliert man bevor man den Kaufvertrag unterschreibt.
Wenn noch Arbeiten nachträglich durchgeführt und eingetragen werden, kontrolliert man die dazugehörigen Einträge vor Übernahme des Fahrzeugs.

Sorry, aber sowas schaue ich mir doch an, wenn ich ein Auto kaufe…
Vertrauen ist gut - Kontrolle ist besser.

Spätestens zu diesem Zeitpunkt hätte ich kein gutes Gefühl mehr bei der Sache gehabt.

Gruß Tommie