Versteckter Totalschaden, Autokauf über

… Ungarische Firma.

Hallo,

ich habe kürzlich ein Wagen gekauft, der in Bayern angeboten wurde, 20% günstiger als andere dieser Sorte. Er sah gut aus, ließ sich einwandfrei fahren und der Händler -ein Autoverwerter- sagte, es sei technisch alles in Ordnung (Da war meine Entscheidung fest: günstiger, fährt gut, sieht top aus->Kaufen). Aber der Vorbesitzer sei nicht bekannt, da der Wagen aus einer Beschlagnahmung sei, da hätte wohl jemand seine Raten nicht bezahlen können. Es sei auch nicht bekannt, ob der Wagen einen Unfall hatte. Der Händler hat eine Firma mit Sitz in Ungarn. O.k., da will er sicher Steuern sparen, dachte ich. Ich machte eine Anzahlung und ließ mir das Fahrzeug nach 2 Wochen liefern. Nach der Lieferung ließ ich den Wagen untersuchen. Der hatte einen Totalschaden und wurde unsachgemäß zusammengeschweißt, der darf nicht mehr auf die Straße und kann auch nicht repariert werden! Der hätte keinen TÜV kriegen dürfen! Anruf und eMail beim Verkäufer brachten die Aussage: die ungarische Firma nimmt den Wagen nicht zurück!
WAS KANN MAN DA TUN??? Vielen Dank schonmal für eine Antwort

Hallo Rabus,

ich habe kürzlich ein Wagen gekauft, der in Bayern angeboten
wurde, 20% günstiger als andere dieser Sorte. Er sah gut aus,
ließ sich einwandfrei fahren und der Händler …

typischer Fall von Gier frisst Hirn !!

Und einen schrifltichen vertrag gibt’s wohl auch nicht, oder?

Auf jeden Fall ab zum nächsten Anwalt. Der kann Dir sagen, ob es sich lohnt dem schlechten Geld gutes hinterher zu werfen.

222kpl

Hallo 222kpl,

natürlich gibt es einen Vertrag!

Den Anwalt werde ich natürlich am Montag anrufen, auch die Polizei ggf. benachrichtigen.

Dein Beitrag ist nicht hilfreich und erfüllt wohl die Norm „wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen.“

Leute, eine Bitte: wenn ihr antwortet, dann mit etwas mehr Bedenkzeit, danke!

Hallo Rabus,

Dein Beitrag ist nicht hilfreich und erfüllt wohl die Norm
„wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen.“

Sorry, sorry, aber wer so b… ist, dass er ein Auto kauft,
von dem er keine Ahnung hat und
dass er sowenig in Augenschein nimmt, dass er den Schaden am Fahrtzeug nicht sieht und
dann sich noch erzählen läßt, dass der Verkäufer nur Mittler ist und
der Besitzer in Hinter-Indien lebt und
auf den man im Zweifel niemals Zugriff haben wird und
man beim probefahren nix vom Unfall merkt und
sich die neuralgischen Punkte eines Gebrauchtwagens nicht anschaut und
das Teil nur kauft weil es billich, billich, billich ist,
mit dem hab’ ich aber so was von gar kein Mitleid.

Und um Deine Eingangsfrage zu beantworten:

Ohne Kenntnis des Kaufvertrages lässt sich gar nix zu Deinem Problem sagen.

222kpl

2 „Gefällt mir“

Der Experte hat den Schaden auch erst nach 2 Stunden Wartung und Untersuchung festgestellt.

Wie ich geschrieben habe, die Firma sitzt in Ungarn, nicht Indien. Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Es geht um die Rechtslage, um die ganzen Umstände. Vom TÜV habe ich auch geschrieben.

Ich brauche kein Mitleid, ich möchte, wie jeder andere auch, respektvoll behandelt werden. Jeder macht mal Fehler, jeder Mensch hat Schwächen.

222kpl, bitte nur noch sachliche Beiträge, alles andere kannst du in einen Word-Brief schreiben.

Gruß

Hallo !

Dein Anwalt wird Dich beraten.
Beim Kauf vom Händler gibt es Gewährleistung und daß meiner Kenntnis nach nicht nur in Deutschland,sondern in der gesamten EU.
Und Ungarn ist Mitglied der EU.
Wenn nicht im Vertrag ein Ausschluß gemacht wurde wie „Verkauf eines Schrottfahrzeuges,Bastlerfahrzeug“,dann kann man vom Verkauf zurücktreten und Geld zurück fordern,wenn es offensichtlich nicht verkehrssicher ist.
Sonst verlange die Reparatur(unmöglich,wenns stimmt,was Du schreibst!),es besteht eine 1-jährige Gewährleistung auf Sachmängel.

Die kann nur bei Verkauf unter zwei Privatleuten ausgeschlossen werden,sonst würde sie auch dort gelten!

Womöglich gilt es sogar als Geschäft in Deutschland weil der Händler hier eine Niederlassung hat,den Wagen auch hier angeboten und verkauft hat.

Übrigens, „Vorbesitzer nicht bekannt“, finde ich merkwürdig,steht das nicht in den Papieren oder gabs dazu keine Papiere ?

MfG
duck313

1 „Gefällt mir“

Hi

Als Mitarbeiter einer Firma , die alle 2 Jahre so untersuchungen durchführt , kann ich mich nur der Meinung von 222kpl anschliessen.

A : jeder dürfte inzwischen wissen , das nirgendwo so viel betrogen wird wie beim Gebrauchtwagenkauf .

B : alle Tüv / Dekra / GÜS usw bieten inzwischen einen Gebrauchtwagen - Check für 30,- Euro an um die Spreu vom Weizen zu trennen.

C : wird man Hellhörig wenn der Verkäufer nichts über die Herkunft sagen kann .
im Brief steht der letzte Besitzer drin !

Fakt ist , als ich im Jahre 2007 einen gebrauchten Wagen gekauft habe , habe ich ca 25 Fahrzeuge angesehen , die alle weitestgehenst optisch in ordnung waren
Nur 2 Stk davon waren kauftauglich , der Rest war alles irgendwie kaputt mit zu erwartenden grösseren Reparaturen und da war kein Unterschied zwischen Händler und Privat .

Aber zur Sache . es hilft nur der Rechtsanwalt das Kind wieder aus dem Brunnen zu ziehen.
allerdings hätte es nie in den Brunnen fallen müssen , wenn diese 3 allgemein zu beachteten Erfahrungswerte nicht mit Füssen getreten worden wären

Toni

1 „Gefällt mir“

Hallo,

allerdings hätte es nie in den Brunnen fallen müssen , wenn
diese 3 allgemein zu beachteten Erfahrungswerte nicht mit
Füssen getreten worden wären

Zumal die Nutzung der Suche hier VOR dem Kauf schon einiges an Infos gegeben hätte.

Genauso wie das leidige Thema: Soll ich vor Verkauf KfZ abmelden ?

MfG

@duck313: DANKE!

Hallo, das kann ich so nicht stehen lassen.

  1. Das ist ein seltenes Fahrzeug (Lotus Elise 111R), da kann ich nur wenige vergleichen, die für mich in Frage kommen. Es war diesmal das einzige, das für mich in Frage kommt (Farbe, Hardttop) - vernünftiger Weise hätte ich eine unbestimmte Zeit warten müssen.
  2. Betrug beim Gebrauchtwagenkauf: Ein Händler hat seinen guten Ruf zu verlieren. Welcher Händler der schon länger existiert will das riskieren?
  3. Über die Herkunft konnte er nichts sagen (angeblich halt) weil das Auto beschlagnahmt worden war, und aus Datenschutzgründen die Herkunft und Ursache nicht preisgegeben wurden.

Als kleine Verteidigung meinerseits will ich dazu bemerken: ich habe ausgiebig im Internet nach dem Händlernamen und Stichworten wie „Betrug“ gesucht und keine Spur gefunden.

MfG

Hallo!

Wenn das Fahrzeug deutschen „TÜV“ hatte, nicht vergessen, auch Anzeige gegen die entsprechende Prüforganisation zu ertstatten.

Die Betrügereien bei der Plakttenerteilung nehmen anscheindend in den letzten Jahren überhand.

Gruß,
M.

1 „Gefällt mir“

Hi

Sei mkr nicht böse , aber du bist zu gutgläubig , der Rest per PN , da ich sonst zuviel schreiben würde , was nicht in ein öffentliches Forum gehört

gruss

Toni

Hallo Mathias, vielen Dank für den Tipp.

Gruß, R.

hey duck!

saugeile Antwort!
Hinter dir scheint sich ein ganzes Schreiber-TEAM zu verbergen

wie machst du das bloss?