http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,239631,00.html
Abbau des Arbeitslosengeldes von 36 Monate bis auf 12 Monate. Gleichzeitig Anhebung diverser Steuern.
Grüße
Raimund
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,239631,00.html
Abbau des Arbeitslosengeldes von 36 Monate bis auf 12 Monate. Gleichzeitig Anhebung diverser Steuern.
Grüße
Raimund
…den Unterschied zwischen Sozialismus und Sozialdemokratie?
SAN
Hallo Raimund,
Abbau des Arbeitslosengeldes von 36 Monate bis auf 12 Monate.
das grenzt an Diebstahl.
Das Arbeitslosengeld ist eine Versicherungsleistung, für die ich und mein Arbeitgeber einzahle.
Du als Fachmann für Versicherungen kannst ja mal eine Versicherung anbieten, die nach Abschluss aus heiterem Himmel die Leistungen einschränkt.
Die Kunden würden Dir in den Hintern treten.
Leider können wir das bei den Schuldigen der Arbeitslosenversicherung nicht machen, obwohl ich die Stahlkappenschuhe schon geputzt habe.
Gruß, Joe
ja! o.w.T.
.
hallo Jörg,
soe sehe ich das auch.
Ich glaube auch zu wissen, warum das gemacht wird: klar, umm Geld zu sparen… doch noch ein wichtiger Grund: diejenigen, die rausfallen und dann Stütze bekommen, sind keine Arbeitslosen mehr.
Was mal geändert werden müsste, ist die Sozialhilfe. Oder ist das richtig, dass jemand, der Stütze erhält mehr Einkommen hat, als jemand, der arbeitet?
Grüße
Raimund
Hallo,
Das Arbeitslosengeld ist eine Versicherungsleistung, für die
ich und mein Arbeitgeber einzahle.
in der FAZ stand gestern, daß bis 1985 die Bezahlung von Arbeitslosengeld auf 12 Monate begrenzt war - für *alle* Altersgruppen. Die Kohl-Regierung war sehr großzügig und hat die Bezahlung für Arbeitnehmer, die älter als 45 J. sind, auf bis zu 32 Monate verlängert.
Gruß
Sarah
Warum die SPD etwas unter „sozialistisch“ verstehen sollte, weiß ich nicht. SPD heißt SozialDEMOKRATISCHE Partei Deutschlands! Wenn du wissen möchtest, wie unsozial Sozialisten arbeiten, musst du dir die PDS (z.B. in Berlin) angucken.
Zu deiner eigentlichen Frage: JA, die Kürzung des Arbeitslosengeldes ist sehr sozial - für all die Leute, die bereit sind arbeiten zu gehen und die nicht länger für arbeitsscheues Gesocks malochen gehen wollen um sich dann von den Sozialschmarotzern auch noch dumm anmachen zu lassen. Leider müssen unter diesen Idioten nun auch diejenigen leiden, die tatsächlich gerne wieder warbeiten möchten, aber nichts finden. O.k., das ist nicht gerecht - aber dass ich mit meinen Steuergeldern Leute durchfüttere, die nicht arbeiten wollen, ist schließlich auch nicht gerecht. Es ist schon komisch. Wenn Rentner (bzw. vor allem Rentnerinnen), die ein ganzes Leben lang schwer gearbeitet haben (i.d.R. nicht nur 35 - 40 Stunden die Woche), mit einer Niedrigstrente abgespeist werden, interessiert das keine Sau - geht man aber Sozialschmarotzern an die Kohle, läuft die Republik Sturm.
Gruß
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
vielleicht zur erklaerung:
die spd hat sich 1959 im godesberger programm (parteitag in bad godesberg) vom sozialismus verabschiedet.
gruesse
Raoul
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallom Raoul,
was interessiert hier, ob ich genau das richtige Wort verwendet habe. Das ist Diskussion am Thema vorbei.
Klar ist „sozial“ der richtige Ausdruck und nicht sozialistisch. Doch ist mir der Fejhler zu unwichtig gewesen, als dass ich darum nur einen finger krumm mache. Es geht um die leistungseinschränkungen und dass die noch brutaler sind, als die der CDU/CSU/FDP.
Grüße
Raimund
Hallo Raimund,
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,239631,00.html
Abbau des Arbeitslosengeldes von 36 Monate bis auf 12 Monate.
Gleichzeitig Anhebung diverser Steuern.
Hier wird letztlich unterschieden. Wer unter 55 ist erhält nach den Gedanken - noch ist nichts gewiss - nur noch 12 Monate ALG und sodann eine gleich hohe ALH im Rahmen der Sozialhilfe. Und wenn er eine Arbeit nicht annimmt sollen Abschläge vorgenommen werden. Wer älter als 55 ist soll 18 Monate ALG erhalten. Ich stimme Schröder zu. Wir haben zwar 4,7 Millionen Arbeitslose, aber wir haben auch für mehrstellige Milliarden Schwarzarbeit. Es muss ein Ende haben, dass wer ALG erhält besser fährt als jemand der arbeitet. Ausserdem sind die ABM zu streichen. Hier werden Kommunen, Organisationen und Unternehmen lediglich dazu animiert kostengünstig jemand zu beschäftigen um sich keine Gedanken machen zu müssen, wo man effektiv Arbeit organisiert.
Ich bin ebenso für eine staatlich finanzierte Grundrente, die sich an den Sozialhilfesätzen orientiert. Den Rest kann der Einzeln sodann zusätzlich finanzieren. Dort wo dies nicht möglich ist, z.B. gerade im Falle der Arbeitslosigkeit hat der Staat die Vorsorge anteilig auf Darlehensbasis zu tragen. Zudem sind alle Berufsgruppen in die Krankenkasse aufzunehmen, die PKV sind umzufunktionieren zur privaten Zusatzversorgung.
Alle Berufsgruppen sind in eine staatliche RV aufzunehmen.
Personen, die aus dem Ausland nach DE kommen, ist im Rahmen der bestehende Richtlinien medizinische Versorgung zu gewähren, jedoch haben auch Sozialhilfeempfänger sich an den Kosten der Zahnbehandlung zu beteiligen. Dasselbe gilt für Aus- und Übersiedler. Nicht anerkannte Asylbewerber haben nur insoweit Versicherungsschutz, soweit ihr Leben nicht gefährdet wird. Leistungen wie Schwangerschaftsabbruch werden gestrichen. Dasselbe gilt für Sportarten, die gefährlich sind, nicht jedoch für allgemeine Sportarten die auch der Gesundheitsvorsorge dienen.
Du gehst davon aus, dass die SPD weiter geht wie die CDU mit den Vorschlägen. Ich bin nicht Deiner Meinung. Im Gegenteil, was die CDU will, was die FDP will, z.B. Arbeitslose und KV geht über den Vorschlag der SPD hinaus.
Was mich ärgert ist, dass das Pack in Berlin und in anderen Bundesländern bis heute nicht bereit ist einmal ernsthaft die eigenen Versorgungsansprüche zu prüfen und zu korrigieren.
Wer für 4 Jahre Arbeitsverweigerung mehr Rente erhält als jeder Arbeitnehmer nach 40 Jahren Berufstätigkeit hat einen Anspruch auf Forderungen gegen andere verwirkt. Ich kann nur jedem empfehlen, in der eigenen Partei, auf Parteiveranstaltungen die Damen und Herren der Arbeitsverweigerungsgruppen, mann nennt sie auch Parteien, öffentlich aufzufordern sich zu äussern, weshalb sich Abgeordnete derart schamlos bedienen.
Im übrigen müssen die Parteien auch dem Bundesozialneider Hundt die Schranken zeigen.
GRuss Günter
Seit wann ist die Schröder-SPD sozialistisch??? Doch wohl noch nie … imho
Gott zum Grusse
Andrés
Das was sie gerade macht, eine schleichende verstaatlichung.
Gruß
Axel
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]