Ohne Dir einen Vorwurf machen zu wollen, aber Du willst als Finanzberaterin arbeiten und weißt das nicht? Dann bewerbe ich mich jetzt mal als Vorstand bei der Deutschen Bank, hab zwar auch keine Ahnung davon aber das Einkommen ist lukrativ.
Nun zu Deinen Fragen: Das Einkommen abzüglich der anfallenden Kosten (KFZ, Telefon, Büro, etc.) ist Gewinn, der zu versteuern ist. Wieviel Steuer genau gezahlt werden müssen hängt von weiteren Faktoren ab.
Selbstverständlich muss man sich krankenversichern, Arbeitslosen ist freiweillig, Renten kann Pflicht sein, wahrscheinlich kann man sich aber die ersten 3 Jahre befreien lassen.
Noch ein persönlicher Rat: Pass auf, dass Du nicht aufs Ohr gelegt wirst.
… ist mir klar und den würde ich mir auch nehmen, wenn ich den weg in die selbständigkeit gehe.
meine frage ansich war nur, ob die versteuerung vom finanzamt sich so verhält, wie bei einem bruttoeinkommen beim angestellten oder ob es bei provisionen einen anderen steuersatz gibt.
vielen dank für deine antwort. ja, ich würde gerne als finanzberaterin arbeiten. der schwerpunkt liegt hier im verkauf von u.a. bausparprodukten und finanzierungen - keinesfalls jedoch im steuerrecht.
meine frage ansich war nur, ob die versteuerung vom finanzamt sich so verhält, wie bei einem bruttoeinkommen beim angestellten oder ob es bei provisionen einen anderen steuersatz gibt.
Steuerberater kosten nicht umsonst Geld. Das spart man wieder ein, weil man korrekte Antworten kriegt, im Gegensatz manchen in diesem Forum, und eine Menge Steuern sparen kann.
der schwerpunkt liegt hier im
verkauf von u.a. bausparprodukten und finanzierungen -
keinesfalls jedoch im steuerrecht.:
versuche nie, nie, nie solche Produkte zu verkaufen, ohne wenigstens ein rudimentäres Wissen um die steuerliche Behandlung dieser Produkte zu haben.
Außer du hast eine verdammt gute Betriebshaftpflicht- und Vermögensschadenversicherung.
Das heißt nicht, du sollst Steuerberatung machen (darfst du gar nicht), aber der potenzielle Kunde wird dir steuerliche Fragen stellen und ohne erschöpfende Antwort machst du keinen Abschluss.
die Antwort wurde ja bereits gegeben.
Wenn man nicht angestellt ist (auch das gibt es bei Finanzberatern, hier aber wohl kaum), muß man sein Einkommen versteuern. Wenn es hoch genug ist, muß Einkommenssteuer gezahlt werden.
Möglich ist ja, daß diese Garantieprovision quasi ein Vorschuß auf zu erbringende Abschlüsse ist.
Dafür muß eine Einkommenssteuererklärung gemacht werden, und hier können alle in Frage kommenden Ausgaben vom Gewinn abgezogen werden.
Von einer Sonderregeleung für Finanzberater ist mir nichts bekannt, wäre auch sehr merkwürdig; gerade diesen Zweig möchte man doch wohl nicht steuerlich begünstigen!
Wie schon erwähnt mahne auch ich hier zu äußerster Vorsicht und keinem blinden Vertrauen in Aussicht auf hohen, sicheren Verdienst.