Versteuerung PKW Selbständige

Dieter Dösel arbeitet freiberuflich und nutzt seinen privat-PKW nun vorwiegend dienstlich. Kundenbesuche, kein regelmäßiger Weg zum „Büro“.

Muss er den PKW in sein Betriebsvermögen aufnehmen, da er ihn überwiegend dienstlich nutzt?

Die 1%Regel besagt, dass er 1% des Bruttolistenpreises des Autos als Einnahme versteuern muss. Dieter fragt sich: Wieso als Einnahme?
Er hat das Auto doch bezahlt und möchte es als Ausgabe abschreiben?

Dieter erstellt eine Einnahmen - Überschuss - Rechnung - bei Einnahmen müsste also monatlich 1% des Listenpreises rein, richtig?

Das Auto, Kleinwagen, ist schon 8 Jahre alt. Kann Dieter da noch was abschreiben?

Alle Ausgaben für das Auto verbucht er unter Ausgaben, richtig?
Muss er Benzinkosten in Euro (Tankquittung) aufschreiben, oder rechnet man 30 Cent pro Kilometer?

Bei 1% Regelung muss Dieter kein Fahrtenbuch führen - muss er dennoch irgendwie nachweisen, wieviele KM er dienstlich fährt und wie viele privat? Wenn ja, wie?

Dieter dankt.
Bixie

Dieter Dösel arbeitet freiberuflich und nutzt seinen
Privat-Pkw nun vorwiegend dienstlich. Kundenbesuche, kein
regelmäßiger Weg zum „Büro“.

Muß er den Pkw in sein Betriebsvermögen aufnehmen, da er ihn
überwiegend dienstlich nutzt?

Wie hoch soll die dienstliche Nutzung sein?

Die 1%Regel besagt, daß er 1% des Bruttolistenpreises des
Autos als Einnahme versteuern muß. Dieter fragt sich: Wieso
als Einnahme?
Er hat das Auto doch bezahlt und möchte es als Ausgabe
abschreiben?

Ja, tut er doch. In den Ausgaben sind ggf. die Abschreibung, ggf. Kreditzinsen, sicher jedoch die laufenden Kosten: Kfz-Steuer, -Versicherung, Treibstoffkosten und Reparaturen bzw. Wartung.

Die 1%-Pauschale bildet den privaten Nutzungsanteil ab, sofern er nicht per Fahrtenbuch nachgewiesen und versteuert wird.

Dieter erstellt eine Einnahmen - Überschuß - Rechnung - bei
Einnahmen müßte also monatlich 1% des Listenpreises rein,
richtig?

Ja.

Das Auto, Kleinwagen, ist schon 8 Jahre alt. Kann Dieter da
noch was abschreiben?

Das Alter ist nicht ganz so wichtig, sondern eher: Wann und wie teuer gekauft und wie alt war es im Kaufzeitpunkt?

Alle Ausgaben für das Auto verbucht er unter Ausgaben,
richtig?

Ja.

Muß er Benzinkosten in Euro (Tankquittung) aufschreiben,

Ja.

oder
rechnet man 30 Cent pro Kilometer?

Nein, wenn das Auto im Betriebsvermögen ist.

Bei 1% Regelung muß Dieter kein Fahrtenbuch führen - muß er
dennoch irgendwie nachweisen, wieviele KM er dienstlich fährt
und wie viele privat?

Fahrtenbuch ist immer empfehlenswert, da man dann am Jahresende besser entscheiden kann, ob die 1%-Pauschale oder die tatsächliche Privatnutzung zu versteuern günstiger ist.

Mit freundlichen Grüßen

Ronald

Vielen Dankt owt
vielen Dank