Jetzt die Antworten nochmal etwas exakter:
Arbeitszeiten Sa und So ohne Bezahlung. Alles läuft in ein ominöses Zeitkonto,
welches aufgrund der Personalknappheit wahscheinlich nie abgebaut werden kann;
die Leute haben zwischen 150 und ca. 1000 - in Worten Eintausend - Stunden,
die lt. Vertrag innerhalb eines Jahres abgebaut werden müssen.
Offiziell „gezwungen“ wird niemand, schon gar nicht schriftlich.
Aber die Ansprachen der Vorgesetzten sprechen Bände.
Bereits bei Neuaufträgen werden die Wochenenden wie elbstverständlich eingeplant, um Termine einzuhalten.
Haben die denn keinen Betriebsrat?
Betriebsrat wurde mit der letzten Insolvenz abgesägt und - natürlich - nicht wieder gewählt.
Der Teil der Mitarbeiter, die geblieben sind, verloren SÄMTLICHE Urlaubs- und Zeitkonten-Ansprüche.
Der Teil der Mitarbeiter, der hiermit nicht einverstanden war, durfte gehen.
Wieviele Mitarbeiter haben die denn?
etwas unter 100
Haben denn die Mitarbeiter mal das Gespräch mit dem
Arbeitgeber gesucht?
Ist völlig uneinsichtig
Es zählt nur der Auftrag - egal wie und ob er überhaupt zu realisieren ist.
Wenn der Chef mal Zeit hat, ist diese auf ca. 5 Minuten begrenzt.
Argumentiert wird damit, daß die Arbeiter ihre Pflicht nicht richtig erfüllen, und daher die Aufträge in die Hosen gehen.
Völlig unrealistische Termine (Lieferzeiten von Lieferanten zählen nicht, weil, die gibt es nicht!) führen dazu, dass fast nur schlampige und unzureichend, wenn überhaupt geprüfte Ware das Haus verläßt.
Folge: Sehr hohe Fehlerrate beim Kunden. Schuld daran sind natürlich wieder die Ausführenden = Arbeiter. Die können gar nicht anders, als „irgendwie“ den Kram fertig zu stellen.
Oft wird noch am Material gebastelt, wenn schon der Kunde auf dem Hof steht.
Es gibt keine Möglichkeit, (neue) Teile wirklich zu testen, um die Fehler auszumerzen, die schon lange bekannt sind und immer wieder zu Beanstandungen seitens des Kunden führen = Unzufriedenheit und sehr hohe Folgekosten.
Selbst neue Aufträge werden so knapp bemessen, dass sofort wieder Überstunden anfallen, um die Arbeit zu bewältigen.
Normale Arbeitszeiten gibt’s höchstens in Ausnahmefällen.
Es gibt Mitarbeiter, die im letzten halben Jahr nur an 5 Wochenenden zu Hause waren.
Vertraglich ist bei einigen MA eine 40-Std.-Woche angesagt.
Lt. Vertrag sind mit dem Gehalt ALLE anfallenden Überstunden abgegolten.
Wirklich ALLE, oder gibt’s auch hier eine Obergrenze?
In einer Gewerkschaft ist von den Mitarbeitern nicht zufällig jemand?
Die sind nämlich nicht nur da, damit man an sie Beiträge bezahlt. 
Lt. Anruf bei der Gewerkschaft ist das heute normal,
und wer seinen Arbeitplatz behalten will, muß entweder buckeln oder gehen.
Lt. Betriebsarzt hat diese Firma die höchste Unfallquote in ganz BW !!!
Was kann man da tun?
Gruß JK