Hallo zusammen,
einer unserer beiden Katerchen hat ständig Probleme mit der Analdrüse. Er rutscht dann vor allem nach dem Toilettengang über den Boden (bevorzugt natürlich über den schönen hellen Schlafzimmerteppich *lol*)
Wir waren bereits ein paar Mal beim Tierarzt zum Ausdrücken. Nach dem Ausdrücken geht’s dann immer für ein paar Monate gut und dann fängt’s wieder an.
Nun habe ich mal von einem homöopathischen Mittel gelesen, aber leider den Namen vergessen. Hab schon gegoogelt, aber kann’s leider nicht mehr finden.
Ich glaube der der Name des Mittels beginnt mit „C“, aber sicher bin ich nicht 
Würde mich freuen, wenn Ihr eine Idee hättet oder noch weitere Tipps bei einer verstopften Analdrüse.
Viele Grüße sendet
Sandra
Hallo,
wenn der Kater zutraulich genug ist (ich hatte mal eine handaufgezogene Katze, da ging das), könnt Ihr Euch vom Tierarzt zeigen lassen, wie man die Analdrüsen selbst ausdrückt. Mit Hilfe eines Einmalhandschuhs und eines Kleenex geht das ganz gut.
Der Juckreiz entsteht eigentlich erst dann, wenn die Drüsen schon eine Weile lang verstopft waren und sich dann entzünden. Wenn das dann nicht behandelt wird, kann sich ein Abszess entwickeln.
Weitere Tipps:
- harter Kot und/oder Verstopfung verschlimmern das Problem. Hier ein Auszug aus der Inforubrik von http://www.cats-country.de zum Thema:
„Die Proteine im Futter sollten nur aus hochwertigen, gutverdaulichen Quellen stammen (Hähnchen- und Lammfleisch - Muskelfleisch! Keine „tierischen Nebenerzeugnisse“); der Fasernanteil im Futter sollte etwas erhöht sowie für mehr Bewegung gesorgt werden (täglich mit der Katze 15-20 Minuten spielen). Mischen Sie Hefeflocken und Haferkleie in gleichen Teilen und mischen Sie täglich ½ Tl davon mit ½ Tl Olivenöl unter das Futter. Sie können auch Kürbis einkochen und davon ¼ Tl täglich unter das Futter mischen - Kürbis ist besonders gut gegen Verstopfung. Bürsten Sie die Katze täglich, um den Stoffwechsel anzuregen und die losen Haare zu entfernen.“
- eine meiner derzeitig 3 Katzen hat öfters Probleme mit verstopften Analdrüsen. Da sie nicht richtig handzahm ist, geht sie nur 1x im Jahr zum Tierarzt, und zwar unter Gabe eines starken Beruhigungsmittels. Also ist regelmäßiges Ausdrücken der Drüsen nicht drin. Ich habe aber festgestellt, dass man die Katze durch intensives Kraulen an der Schwanzwurzel dazu bringen kann, die Drüsen zu entleeren und mache das regelmäßig in „kontrollierter Umgebung“, also im Bad oder auf dem Balkon.
Gruß & viel Erfolg,
Myriam