Versuchte Nötigung bei Polizeikontrolle

Hallo,

Wo bitte gibt es den Mittelweg zwischen dem „pusten“ und der
Blutentnahme?

Den gibt es nicht.

Und was soll bitte schön „der Polizist“ tun,
wenn das „pusten“ abgelehnt wird?

garnichts oder mit einer Begründung versuchen, eine
richterliche Anordnung zu bekommen

Und dann? Irgendein Richter wird „aus dem Bett geklingelt“ und ordnet an …
Was wäre gewonnen? (Höchstens wäre Dein - möglicherweise vorhandenes - „starkes Rechtsempfinden“ im Lot.)

Vielleicht warst du von sowas noch nicht betroffen, aber ich
kann dir sagen, dass ich bei jeder Verkehrskontrolle gefragt
werde, ob ich einem Atemalkoholtest zustimme.

Komisch, das ist mir noch nie passiert. „Die Polizei“ kommt zwar mit der Nase fast direkt in mein offenes Austofenster, aber nach der üblichen Frage, ob und/oder was ich getrunken habe, ist es gut.

Und die Kontrolle an sich hat noch nie etwas mit Alkoholkonsum
zu tun gehabt; davon unabhängig trinke ich auch nie Alkohol.

Auch komisch. Ich würde - sofern ich „sauber“ bin - doch sofort blasen. Es kann doch gar nichts passieren …

Als ich das erste Mal uninformiert in sowas geraten bin, wurde
mein Auto 12 Stunden lang sichergestellt und ich konnte mir
den Schlüssel von der Dienststelle um 1 Uhr nachts abholen -
zu Unrecht, wie später die Blutanalyse ergab.

Wenn einem sowas regelmäßig geschieht, sieht man das ganze
etwas kritischer.

Dann solltest Du mal bei Dir selber suchen. Was macht Dich - und nur Dich - auffällig? Und wenn Du die Ursache kennst, dann kannst Du sicher was dagegen tun, bzw, es dem Polizisten erklären. Ich gehe davon aus, daß dann die meisten Polizisten Verständnis haben werden …

Gruß
Jörg Zabel

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