Hallo Peter
Widerspruch! Im Standardwerk „Lexikon der christlichen Ikonographie“ findet sich bei Antonius dem Eremiten u.a. folgendes:
„…neben seiner Stellung als Schutzherr der Armen und Kranken, der Haustiere, besonders der Schweine, und der Schweinehirten, Metzger und Bürstenmacher…
…erinnert an ein Privileg der Antoniter, als Entgelt für ihren Krankendienst ihre Schweine frei herumlaufen zu lassen. Oft wurde auch ein eigenes Antonius-Schwein mit öffentlichen Mitteln gehalten, mit eigenem Stall an der Kirche, konnte es sich frei bewegen und trug ein Glöckchen als Erkennungszeichen. Am 23.12. oder 17.1. schlachtete man dieses, segnete es in der Kirche und verteilte es unter die Armen.
…das Schwein, als beliebtestes Attribut, hat ihm im Münsterland den Namen „Swinetünnes“ und im Tirol die Bezeichnung „Fackentoni“ eingetragen.“
Antonius von Padua geht in dieser Beziehung leer aus. Ob er für das Finden von entlaufenen Schweinen zuständig ist, entzieht sich meiner Kenntnis. 
Seit pharaonischen Zeiten bis zur Islamisierung waren in Aegypten Schweinehirten eine eigene Berufsgattung mindesten Standes.
Was verstehst du unter „heiligen Anfängen“? Das Wort „heilig“ stösst mir immer mehr auf, wohl eines der häufigst missbrauchten Wörter.
Gruss
Mäni