Aber je kleiner Kinder oder Babys sind, desto unempfindlicher
sind sie, wenn sie eine neue Vertrauensperson bekommen.
Glaubst du das oder weißt du das?
Wenn letzteres: Woher?
Ich habe mit einigen Kinderärzten und Schwestern gesprochen. Dazu hatte ich ausreichend Möglichkeiten. Und diese bestätigten mir diese Beobachtung, dass Kinder, je kleiner sie sind, ihre Eltern im Krankenhaus nicht so sehr brauchen, wie manche meinen. Sicher fehlen ihnen die Eltern, aber auch ohne diese waren sie glücklich und spielten schön. Die Kinder waren im Alter von 6 Monaten bis einem Jahr.
in diesem Link steht, dass Babys recht schnell ihre Mutter von anderen unterscheiden können, anhand von Bewegung. Aber wenn nun nicht die leibliche Mutter, sondern eine „Ziehmutter“ an die Versorgerstelle rückt, wird das Kind die Ziehmutter anhand ihrer Bewegungen erkennen.
Klar, dass idealerweise die „richtige“ Mama beim „richtigen“ Kind ist, aber je kleiner das Kind umso eher kann es sich noch auf jemanden einstellen.
Du meinst also, später hättest Du *Deinem* Kind
erzählt, Du wolltest lieber *das Andere* be-
halten, weil es mit dem „so gut lief“?
(Ich verstehe Dich schon, aber akzeptierst Du mein Argument?).
hast du Kinder?
Weißt du was Mutterliebe ist? Und kannst du dir auch nur ansatzweise vorstellen, welcher Horror diese Situation für die Eltern sein muss?
Und kannst du dir auch nur ansatzweise vorstellen,
welcher Horror diese Situation für die Eltern sein muss?
Eben. *Für die Eltern* ist ein Argument, das ich
in dieser Betrachtung nicht gelten lassen kann.
Für mich ernüchternd in diesem Thread war die
Unfähigkeit der meisten Schreiber sich auszumalen,
dass die bisherige „unbeschwerte Beziehung“ zum
(eigen geglaubten) fremden Kind ab diesem
Moment beendet ist. Ab diesem Moment weiss
man, dass man sich um ein *fremdes* Kind kümmert und
dass das eigene Kind den *fremden* Leuten ausgeliefert ist.
…naja, auf DW TV (ein Hotelsender aus Berlin) wird noch
ständig von Ostdeutschland und Westdeutschland gesprochen…
was zugegeben für die Ohren extrem seltsam klingt. Wenns
wenigstens deutschsprechende Ausländer/Fremdländer gewesen
wären, aber richtige Deutsche denen sowas passiert… nene
Finde ich genauso legitim wie Nord-, Süd- oder Mitteldeutschland.
vermutlich kommt das öfter mal vor, denn wo Menschen sind, werden auch Fehler gemacht. Wieviele Männer wissen nichts von dem „Kuckuckskind“.
Je früher ein Rücktausch stattfindet, desto „leichter“ dieser.
Doch ich denke, das kann uns auch was sagen: es gibt viele kinderlose Paare, die sich nach einem Nachwuchs suchen und alles Mögliche und Unmögliche dafür unternehmen, doch noch Eltern zu werden. Und nicht minder gibt es viele elternlose Kinder.
Sind viele von uns da nicht zu egoistisch zu denken, Kinder müssen von und aus uns selbst kommen? Beispiele wie diese zeigen doch sehr wohl, dass man auch nicht biologische (Menschen)Kinder lieben kann.
Ich würde es als das Beste ansehen, wenn die beiden Familien
sich eng zusammentun und gegenseitig die Kinder betreuen.
Beide Familien sind vom Schicksal aneinander geknüpft worden,
es wäre wohl am besten, wenn sie das so annehmen. (Würde ich
von dem bisschen, was ich weiß, sagen)
genau so etwas habe ich auch gedacht, als ich davon hörte.
Nicht ein Kind „weggeben“, sondern das zweite „dazubekommen“.