N’Abend,
ich grübele den ganzen Tag schon über eine Meldung in den Nachrichten nach: Da sind in der Tschechei im Dezember 2006 zwei neugeborene Mädchen im Krankenhaus auf der Wöchnerinnen-Station vertauscht worden.
Durch einen mehr oder weniger zufällig gemachten Gentest (der eine Vater hatte Zweifel, dass das kleine Mädchen tatsächlich von ihm ist) ist diese Verwechselung nun herausgekommen.
Die beiden kleinen Mädchen sind heute 10 Monate alt.
Nun haben beide Elternpaare nach diesen 10 Monaten, in denen sie glaubten, das jeweilige Baby würde zu ihnen gehören, beschlossen, die Verwechselung rückgängig zu machen.
Frage: Was muss wohl in den Eltern vorgehen, dies nach so langer Zeit zu erfahren? Muss es ihnen nicht auch das Herz aus dem Leib reißen, das Kind, das sie 10 Monate geliebt und umsorgt, gepflegt und gehegt haben, wie ihr eigenes, wieder „abzugeben“?
Und meint ihr, dass die Babies selbst Schaden nehmen werden? Was bekommen diese beiden kleinen Würmchen wohl schon mit?
Ich finde diese Situation gleicht einem Albtraum für alle Beteiligten! Mir tun beide Familien unglaublich leid!
Wie würdet ihr reagieren als Eltern reagieren? Ich bin da ja reiner Theoretiker…
Dank für Meinungen und Diskussion,
Gruß,
Luzie
@MOD: Falls dieser Artikel besser ins Psychologie-Brett passt, bitte verschieben! Aber ich denke, es gehört eher in dieses Brett.
