Verteilerkasten anschließen

Guten Tag,

ich bin seit kurzen kleingartenbesitzer,müssen nur noch kl arbeitene erledigt werden wie z.b.elektrik.die leitungen liegen schon unterputz für steckdosen licht ect. wollt in eigenarbeit diese leitungen an sicherungskasten anschließen aus kostengründen.wollt die dann von de stadtwerke abnehmen lassen und die zuleitung von denen anklemmen lassen.wollt ma fragen ob jemand weiß wo ich nen schaltplan herbekomme für de anschluss für sicherungskasten.danke mfg

Hi,

arbeiten am Sicherungskasten muss von einem Elektromeister abgenommen werden. Also selber basteln ist nicht !

gruß Ann-Kathrin

Moin Ann-Katrin,

ich habe die Frage so verstanden, dass die Verkabelung bis zum Sicherungskasten in Eigenleistung erfolgen soll.

Die Anlage soll dann von den Stadtwerken abgenommen werden und erst dann der Anschluß an das Stromnetz erfolgen.

Da kann ich kein Problem erkennen, außer dass die Stadtwerke sich vlt. nicht auf eine solche Geschichte einlassen.

Gruß Volker

Guten Tag,

wollt ma fragen ob jemand weiß wo ich nen schaltplan herbekomme für de anschluss für sicherungskasten.danke mfg

so was gibt es nicht,der müsste individuell angefertigt werden.ein elektriker macht das frei nach schnauze und braucht keinen plan dafür,wozu auch?lass das besser sein,weil das nichts wird.und bis jemand einen e-plan für eine gartenlaube gezeichnet hat,ist jeder elektriker schon lange fertig.die steckdosen und schalter kannst du ja schon mal anschliessen und lässt alle deckel offen.dann lässt du einen fachmann die kabel nur noch im sicherungskasten verdrahten der dann gleich anschließend auch die abnahme macht.das kostet ein paar euro mehr die man als haushaltsnahe dienstleistung zu 20% von der steuer wieder absetzen kann.wenn du vorher alles selber verkabelst wird der aufwand für die abnahme viel größer weil der fachmann jeden einzelnen draht begutachten muss, z.b. ob die isolierung angeritzt ist und so weiter.das wird bestimmt teurer.möglicherweise wird dir die abnahme sogar verweigert.das kann ganz schnell passieren.mfg

ich will nur wissen welche kabel blau schwarz grün/gelb wo angeschlossen werden bzw wie die sicherung und fi schalter uff welche leiste wie geklemmt werden-das es in eigenleistung geht dat weiß ich auch-hab vor 20jahren ma elektrotechnik gehabt im osten aber dat is ja net mehr so wie heut-deswegen frag ich ma nach.elektrik mach ich auch frei schnautze-solang ich se net abnehmen lassen muss-geht hier ja schließlich um ne neuinstallation die abgenommen werden muss-danke-mfg

wenns richtig gemacht is interessiert doch die stadtwerke net obs n elektriker oder n laie gemacht hat-hauptsache enspricht den vorgaben ect.

Moin,

wo „Grün-Gelb“ angeschlossen wird, war sicher keine ernste Frage, Du hast doch Elektrotechnik studiert. Nach 20 Jahren sollte sich auch die Farbkennung rumgesprochen haben.

Lass einen Kollegen kommen.

Gruß Volker

ich habe die Frage so verstanden, dass die Verkabelung bis zum
Sicherungskasten in Eigenleistung erfolgen soll.

nein nicht ganz , er sprach von Leitungen im Sicherungskasten anschliessen.

Die Anlage soll dann von den Stadtwerken abgenommen werden
und erst dann der Anschluß an das Stromnetz erfolgen.

richtig.

Da kann ich kein Problem erkennen, außer dass die Stadtwerke
sich vlt. nicht auf eine solche Geschichte einlassen.

und genau da liegt der Punkt.

gruß Ann-Kathrin

Wenn es richtig gemacht ist interessiert doch die Stadtwerke
nicht, ob es ein Elektriker oder ein Laie gemacht hat.

Die Arbeiten an elektrischen Anlagen, welche ans Stromnetz angeschlossen des Netzbetreibers angeschlossen werden/sind, dürfen außer durch den Netzbetreiber nur durch ein in ein Installateurverzeichnis eines Netzbetreibers eingetragenes Installationsunternehmen durchgeführt werden.

Wer bei einem Sicherungskasten nach Plänen fragt, der möge bitte die Finger davon lassen.

Die einzige (halb)legale Möglichkeit ist es, die Anlage selber unter Anleitung zu erstellen, dann vom konzessionierten Betrieb prüfen zu lassen. Der könnte sich dann bereit erklären, für Deine Arbeiten den Kopf hinzuhalten und mit seiner Unterschrift unter dem Zählerantrag das auch zu dokumentieren.

Moin,

Wer bei einem Sicherungskasten nach Plänen fragt, der möge
bitte die Finger davon lassen.

Jain, die Anlage soll ja noch abgenommen werden.

Die einzige (halb)legale Möglichkeit ist es, die Anlage selber
unter Anleitung zu erstellen, dann vom konzessionierten
Betrieb prüfen zu lassen. Der könnte sich dann bereit
erklären, für Deine Arbeiten den Kopf hinzuhalten und mit
seiner Unterschrift unter dem Zählerantrag das auch zu
dokumentieren.

Genau hier ist das Problem, ob die Stadtwerke das machen. Ich denke auch, dass es einfacher und billiger wird, einen konzenssionierten Elektriker zu beauftragen, nur die Frage ist damit nicht beantwortet.

Grundsätzlich halte ich es für o.k. wenn man alles selbst verlegt und die „Kabelage“ abnehmen lässt. Problem ist nur wer es macht.

Gruß Volker

war auch mehr oder weniger n spass.

ich versteh nur net ganz,warum ich in nem fertighaus den innenausbau ,also auch elektrik,selber machen darf bis zum verteiler und das abnehmen lassen kann,und hier das irgendwie keiner sowirklich versteht,ich versteh ja einige meinungen von euch die mir auch bewußt und einleuchtend sin,nur net warum mir jeder von abrät 3 kabel pro leitung an verteilerkasten anzuklemmen und das abnehmen zu lassen? ick such doch nur nen schalt,anschlussplan um sicherzugehen. hmpf

Ich versteh nur nicht ganz, warum ich in einem Fertighaus den
Innenausbau, also auch Elektrik, selber machen darf bis zum
verteiler

Das stimmt nicht. Wir reden doch über deutsches Recht?

und das abnehmen lassen kann.

Die Abnahme kann regelmäßig bei kompletter Eigenleistung nicht regelkonform gemacht werden. ICH würde ganz bestimmt nicht für Leitungsverlegung, Abzweigdosenverdrahtung und und und unterschreiben, wenn ich das nicht selber komplett gesehen hätte - vor dem Verputzen, vor dem Einbau der Schalter/Steckdosen.
Auf den Zähleranträgen steht auch: „…bestätige ich, dass die von mir/uns errichtete Anlage…“. Natürlich wird das von manchen Firmen anders gehandhabt. Aber hallo, was sollen wir Dir denn hier raten?
Auch die Niederspannungsanschlussverordnung sieht Eigenleistung mit nachträglicher Abnahme nicht vor, hier ist explizit ein Fachbetrieb MIT Zulassung durch einen Netzbetreiber vorgeschrieben.
Natürlich wird das umgangen - aber man muss ganz klar sagen, den Vorschriften entspricht das NICHT. Der, der sowas unterschreibt, sagt damit: ICH habe das installiert, ICH habe das geprüft. Na bitte, wenn der das lässig sieht…

und hier das irgendwie
keiner sowirklich versteht,

Doch, wir verstehen. Aber nun verstehe mal uns: Der Sicherungskasten ist der LETZE Ort, an dem ich Laienarbeit tolerieren würde. (OK, mal abgesehen von Arbeiten im Mittelspannungsnetz und sowas)
Da gibt man keine Tips. Das ist so, als wenn Du im KFZ Brett nach Tips zum Wechseln der Bremsscheiben suchst, gleichzeitig aber durchblicken lässt, keinerlei Ahnung von der Materie zu haben.

ich verstehe ja einige Meinungen von
euch die mir auch bewusst und einleuchtend sin, nur nicht warum
mir jeder von abrät 3 Kabel pro Leitung

Drei Adern pro Leitung. Hier geht es schon los.

am Verteilerkasten
anzuklemmen und das abnehmen zu lassen?

Du benötigst sowieso einen Meisterbetrieb für die Unterschrift.
Der wird es Dir erklären.

ei jungs ,mädels frauen und kinder-gg-is mir ja alles klar-hab ja nur nach nen anschlußplan gesucht-und warum soll man das in eigenleistung net machen können?wird ja vor der abnahme eh alles durchgemessen,also wär dat net macht is aber wirklich net clever-gg-und danke für einige infos,die wusst ich bis heut auch noch net,bzw hab andere infos erhalten gehabt-

Hallo Fragewurm,

Messtechnisch kann man nicht alle Fehler erfassen.

Beim Abmanteln darf die Isolation der Einzelleiter nicht beschädigt werden. Trocken sind solche Fehler Messtechnisch nicht erfassbar, erst zusammen mit Feuchtigkeit kanns dann zu einem Schmorbraten werden.

Angeritzte Leiter brechen erst zusammen mit Bewegung oder Vibration.

Ein durchgenagelter Aussenleiter, ergibt bei einer trocknen Wand auch noch zulässige Isolationswerte.

Beim gefühllosen einziehen von Drähten in Leerrohre kann man auch einige Fehler erzeugen.

MfG Peter(TOO)

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Wieso schreib ich eigentlich noch?

Es ist alles geschrieben, aber ich fasse das extra für Dich zu guter Letzt einmal zusammen:

  • Arbeiten an elektrischen Anlagen sind nach Niederspannungsanschlussverordnung §13 konzessionierten Betrieben vorbehalten

  • Messen kann man viel, aber nicht alles. Eine übel angeflickte Leitung im trockenen Putz bleibt messtechnisch nicht erfassbar. Ein zu dünner Querschnitt zwischen zwei Dosen ist unsichtbar und nahezu unmessbar. Eine schlechte Klemme, die in zwei Jahren zum Brand führt, ist ebenso nicht ohne komplettes Auseinandernehmen und Neuinstallieren zu erkennen.

  • Wer konzessionierter Betrieb ist und für Deine Selbstinstallatin unterschreibt, der macht schon etwas Verbotenes, da die Unterschrift besagt, dass der Unterzeichnende / bzw. seine Firma diese Anlage nach den Vorschriften erstellt hat. ICH würde sowas nicht machen. WENN Du so jemanden jedoch findest, dann hast Du Glück gehabt und der betreffende Verantwortliche ggf. in naher Zukunft ein Verfahren am Hals.

Zwei Gesetzestexte dazu noch:

http://bundesrecht.juris.de/stgb/__319.html

http://bundesrecht.juris.de/nav/__13.html

so. danke-wie gesagt,das war mir nicht bewußt bzw bekannt.danke trotzdem für eure info-mfg

Hallo Fragewurm,

so. danke-wie gesagt,das war mir nicht bewußt bzw
bekannt.danke trotzdem für eure info-mfg

Ich habe früher Lehrlinge ausgebildet und später Studenten bei Semester- und Diplomarbeiten betreut.
Erst dabei lernt man, was man alles falsch machen kann!

MfG Peter(TOO)