Hallo Gartenfreunde,
habe am Wochenende mit meinem Nachbarn gesprochen, der seinen Rasen mit einem Mietgerät vertikuliert hat. Das Ergebniss war überraschend gut.
Also haben wir diskutiert, ab wann sich der Kauf eines Vertikulierers oder das Mieten eines Gerätes lohnt. Dem Kauf steht der Platzbedarf eines zusätzlichen Gerätes gegenüber, das man 2x im Jahr nutzt.
Am Abend war ich bei Ebay unterwegs um mich mal zu informieren. Gesehen habe ich dort folgendes:
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=23…
Wer hat Erfahrung mit so einem Austauschmesser gemacht? Bringt es tatsächlich die gleiche Qualität wie ein Vertikulierer.
Die Lösung gefällt mir, da nicht noch ein Gerät umhersteht.
Könnt ihr mir in dieser Frage weiterhelfen?
Gruß Peter
Vertikutieren - nein!
Hallo !
Vertikutieren bringt nichts!
Der Rasen sieht im Herbst wieder so aus, wie vorher. Moos, Unkraut, alles ist wieder da.
Man kann besser mit einer Grabeforke den Rasen gleichmäßig einstechen, d.h. belüften. Oder einmal die Woche ausrechen.
Vertikutieren wird den Leuten aufgeschwatzt, um viel Geld zu verdienen.
gruß max
Wie bitte???
Hallo Max,
Vertikutieren nein danke? Was soll die Aussage denn?
Vertikutieren ja bitte und zwar 2x im Jahr, dazu noch idealerweise einmal pro Jahr aerifizieren unn wenn nötig sanden.
Und Düngen sollte man auch nicht vergessen.
Immerhin sprechen wir hier nicht über irgendeine Ackerwiese, sondern über Rasen. Und der braucht das nunmal. Schließlich wird ihm ja auch immer wieder ganz schön zugesetzt (mähen, betreten, Staunässe, etc.)
Quäl Dich doch mal durch die vielen Spezialforen. Und die wollen wirklich alle nur Geld verdienen?
Gruß
Tom
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Dann erklär doch mal, wozu ist Vertikutieren gut? Was ist nachner besser?
Gruß max
Hallo,
das verstehe ich nicht, warum vertikutieren Mißt sein soll. Unser Rasen war nach dem letzten Sommer Steppengras (Südseite und am Hang), jetzt habe ich vor 3 Wochen vertikutiert (das Gerät habe ich vom Norma für 50 Euro, Mieten kostete genauso viel) und dann frisch eingesäht und ein bischen billige Erde drauf. Mit so ner Harke rumstochern ist bei größeren Rasenflächen etwas mühsam. Und das Unkraut wieder durchkommt ist ja normal, trotzdem finde ich lohnt es sich auf alle Fälle. Und wenn man keinen englischen Rasen will, darf auch mal ein bischen Klee oder anderes Unkraut wachsen, jedenfalls finde ich das der Rasen danach deutlich dichter ist (das richtig gute Ergebnis konnte ich bei meinem Nachbarn sehen, der hatte das ganze letzten Herbst gemacht und sein Rasen ist ein Traum).
Liebe Grüße
Sabine
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Ein freundschaftliches Hallo übern Gartenzaun,
Die Frage bezog sich auf so ein Austauschmesser , das auf deb Rasenmäher anstatt des Messers aufgebracht wird. Hat jemand in der tollen grünen Rasenlandschaft Erfahrung damit? Habe auch Interesse an dieser Lösung
Gruß (auch) Peter
Hallo Sabine!
Du gibst zu, dass alles beim alten bleibt, bist aber dafür, warum dann?
Ein Rasen braucht Wochen, wenn nicht Monate, um sich vom Vertikutieren zu erholen. Danach sieht er wieder so aus, wie vorher.
Unkräuter werden durch das Vertkutieren nicht beseitigt, da die Samen sowieso erst im Sommer reif sind und dann herumfliegen, siehe Löwenzahn. Moos kommt immer wieder, wenn der Rasen zu schattig oder zu feucht ist. Da nützt kein Vertikutieren.
Man sollte den Rasen im Frühjahr kräftig düngen, dann überwächst das Gras die großen Moosflächen.
Wer seinen Rasen zweimal im Jahr vertikutiert, so wie hier vorgeschlagen, denkt dabei an irgendwas anderes, nur nicht an das Vertikutieren. Zweimal im Jahr, also während des Sommers, bedeutet so viel wie, zweimal lange Pausen, in dem man von dem Rasen nichts hat. Und der Rasen aussieht, wie ein Trümmergrundstück.
Der Vertikutierer kann nicht zwischen Moos, Unkraut und Gras unterscheiden. Er reißt alles aus der Rasenfläche heraus, was ihm unter die Forken kommt.
Gruß max
Hallo Max,
wenn Du aber kahle Flächen hast, so wie nach dem letzten Sommer wie willst Du die wieder grün kriegen. Ich glaube wenn Du vertikutierst, dann hast Du einfach eine Grundlage auf der Du neu aussähen kannst. Den Samen einfach so auf den Rasen draufwerfen bringt nix, da geht kein Körnchen auf. Durch das Vertikutieren ist der Boden wirklich gut gelockert, und dann Samen drauf und mit Erde bedecken, dann keimt der wirklich gut.
Wenn dann einzelne Löwenzähne sich entwickeln, kannst Du sie ja ausstechen, gegen unseren Klee muß ich auch noch was tun, den kriegst Du mit Vertikutieren echt nicht weg, trotzdem finde ich das ein Ergebnis erzielt wird, das mit relativ wenig Aufwand sich lohnt. Und das Schattenplätze für den Wuchs von Moos geradezu ideal ist, ist mir schon klar, aber wenn das Moos wirklich überhand genommen hat, da kannst Du düngen wie Du willst, das Moos verdrängt den Rasen komplett, und durch das Vertikutieren habe ich auf unserer Nordseite das ganze Moos entfernt. Düngen ist klar, das muß man sowieso machen, habe meinen jetzt vor 3 Tagen gedüngt und ich glaube das Ergebnis wird echt super.
Den Vertikutierer natürlich nicht auf die unterste Stufe stellen, sonst bleibt wirklich nix mehr übrig. Erst den Rasen kurz mähen, dann den Vertikutierer auf die Höchste Stufe, ich schicke Dir gerne ein Bild von dem Ergebnis, so in 3 Wochen dürfte auch der Dünger noch seinen Teil dazu beigetragen haben, daß ich wieder einen grünen Rasen und keine Steppenfläche mit Löchern mehr habe.
Liebe Grüße
Sabine
Hallo !
Wenn Du Deine Rasenreparatur mit dem Vertikutierer vorbereitest und es funktioniert, ist es ja in Ordnung. Hat aber doch mit dem eigentlichen Vertikutieren nichts zu tun. Du selbst lockerst dann mit dem Gerät den Boden auf und streust den Samen drauf.
Die Hersteller und Verkäufer und Verleiher von Vertikutierern erzählen den Leuten aber, der Vertikutierer verbessert den Rasen dauerhaft. Und wenn dann ein riesen Berg Müll neben dem Rasen liegt, zeigen sie stolz drauf und behaupten doch tatsächlich, seht ihr, es hat sich gelohnt!!
Dabei besteht der Haufen zu 80% aus Gras, welches besser im Rasen geblieben wäre.
Ich beobachte jetzt seit Jahren, wie Bekannte ihren Rasen vom „Profi“ vertikutieren lassen und jedesmal einen LKW Müll weg gekarrt wird. Im Sommer sieht der Rasen aus, wie vorher. Und sie schimpfen.
Man sollte den Rasen im Frühjahr kräftig düngen, dann verschwindet das Moos. Wir verdrängt vom Gras.
Aber - jeder sollte seinen Garten so pflegen, wie er es für richtig hält. Hauptsache, er ist mit dem Anblick zufrieden. Wir haben fast 500 m² und er wurde noch nie vertikutiert. Im Frühjahr besteht er zu 50% aus Moos. Im Sommer zu 98% aus Gras.
Gruß max
Hallo Max,
Du scheinst echt ein Profi zu sein was Rasen und Gartenarbeit angeht. Ich habe noch nicht zulange einen Garten, aber das Ergebnis meines Nachbarn hat mich doch überzeugt, als er im Herbst seinen Rasen vertikutiert hat. Ich habe natürlich auch keine Lust das ganze 2 x im Jahr zu machen, wie es so mancher Gärtner empfiehlt, aber ich glaube trotzdem daß das Vertikutieren für einen unschönen Rasen eine gute Möglichkeit ist mit Neueinsaat wieder ein respektables Ergebnis zu erzielen. Aber Düngen ist natürlich auch wichtig, sonst sieht der Rasen wirklich verhungert aus.
Moos ist sicherlich auch eine Frage des Standortes. An unserer Südseite hat glaube ich Moos wenig Chancen, aber auf der Nordseite unseres Hauses ist Moos schon ein Thema. Ob ich das dauerhaft in den Griff bekomme, bleibt abzuwarten.
Aber mal eine Frage: Was machst Du gegen Klee? Der verdrängt ja wohl auch den Rasen. Und reicht da Düngen aus, der Klee findet das wahrscheinlich ganz toll und wächst noch schneller. Wie schon geschrieben, ein englischer Rasen brauchts nicht zu sein, aber ein bischen gepflegt sollte er halt schon sein.
Liebe Grüße
Sabine
Hallo,
ich will Max nicht vorweggreifen, aber die Ansammlung von Klee im Rasen weist m.E. auf einen (teíl)-verdichteten Boden hin.
Da wirst Du wohl mit dem Vertuikutierer auch nicht weiterkommen.
Vielmehr hilft hier ein Aerifizierer.
Wenn Du einen gefunden hast, sagt mir wo.
Bis jetzt muß ich immer mit einer Aerifiziergabel vorlieb nehmen.
Gruß
Tom
Hallo Tom,
was ist denn ein Aerifizierer, habe ich noch nie gehört. Mich stört es eigentlich nicht wenn ich Klee habe, nur wenn der sich auf der ganzen Wiese ausbreitet, dann siehts nicht mehr ganz so schön aus, außerdem laufe ich im Sommer so gerne barfuß und auf dem Klee sitzen immer die Bienen.
Eine Nachbarin ist mit einem Unkrautvernichter dran, aber das will ich nicht unbedingt, vielleicht bringts auch was wenn ich den aussteche, so groß ist die Fläche noch nicht.
Hallo
Sorry wenn ich mich da einmische aber wer Rasen besitzt sollte wissen, dass
Rasensaatmischungen aus unterschiedlichen Gräsern bestehen. Im wesentlichen
unterscheidet man die ausläufertreibenden (bilden lange Wurzeln an deren Ende
sich eine neue Pflanze bildet) und die horstbildende Gräser (die wachsen sehr
dicht, verbreiten sich aber nicht). Wenn man die Wurzeln von horstbildenden
Gräsern durchtrennt, und gennau das tut der Vertikutierer, dann verzweigt sich
die Wurzel und bildet einen dichteren Wurzelfilz, das führt dazu, dass der Rasen
belastbarer ist. Durchtrennt man die Wurzel eines ausläufertreibenden Grases,
dann bildet sich aus dem von der Muttepflanze abgetrennten Wurzelteil eine neue
Graspflanze, die Lücken im Rasen schließt. Wichtig beim Vertikutieren ist auch
dass die Messer an einer horizontalen Welle befestigt sind und so beim Schneide
(Austritt aus der Rasennarbe) eine Aufwärtsbewegung vollziehen, dadurch wird
Rasenfilz(abgestorbene Halme und Wurzel) aber auch Moos entfernt, so bekommt der
Rasen mehr Licht und Luft. Daher halte ich überhauptnichts von diesem
RasenmähervertikutiererVerschnitt. Das Rasenmäherblatt dreht sich auch viel zu
schnell und zerstört wahrscheinlich vielmehr als es hilft.
Wer jedoch auf tiptop Rasen steht, der sollte es nicht beim Vertikutieren
belassen, Nachsähen, Absanden, Belüften und Düngen sind ebenso wichtig von
regelmäßigem Schnitt mal ganz abgesehen. An manchen Standorten (Schatten und
feuchter Boden)ist das allerdings ein Kampf gegen Windmühlen und man sollte sich
überlegen ob man hier unbedingt rumlaufen muss und nicht statt des Rasens an
dieser Stelle einen netten Bodendecker verwendet .
Gruß Martin
Hallo,
um es kurz zu machen, ein Aerifizierer (ideal ein motorgetriebener) perforiert den Boden indem er den Boden ausstanzt. Er macht halt viele kleine Löcher rein, die dann wieder mit Sand gefüllt werden.
Gruß
Tom
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Hallo Tom,
also auch so eine Art Belüfter, aber dann ist es eigentlich nix anderes als wenn ich vertikutiere. Im Klartext heißt es ich muß den Klee ausstechen?
Liebe Grüße
Sabine
Lieber Himmel, so viel Zirkus um mehrere Grashalme!!
Gruß Max
Hi
Hast recht, ich würde meinen Rasen auch nicht verticutieren, aber wer auf engl.
Rasen steht kommt nicht drummrum