ich habe kürzlich einen D2-Vodafone-Mobilfunkvertrag abgeschlossen, der Verkäufer konnte mir das zugehörige Handy aber erst einen Tag später übergeben. Begründung: Er habe das von mir gewünschte Modell gerade nicht als D2-Gerät da, das müsse erst noch wieder bei ihm angeliefert werden.
Da es sich ja um ein Vertrags-Handy ohne Sim-Lock handelt und das Modell als E-plus-Gerät vorrätig gewesen wäre frage ich mich nun, wieso auch diese Vertrags-Handys vom jeweiligen Netzbetreiber stammen müssen.
Hätte mir der Verkäufer nicht auch eines der E-plus-Geräte geben können, es muß doch eigentlich egal sein von welchem Netzbetreiber das Gerät ausgegeben wird - oder etwa nicht?
Welche Art von Einstellung, Codierung oder Manipulation nehmen denn die Netzbetreiber an den Geräten vor, die keinen Sim-Lock haben und im Rahmen von Verträgen ausgegeben werden?
wenn es kein Dualband-Handy war, kann es ein, daß er das nur in der GSM1800 Version da hatte. E+ und Viag senden ja auf 1800MHz, während D1 und D2 auf 900MHz senden.
Mit Code kann nicht sein, ich habe ja schon dualbandhandies quer durcheinander genutzt…
Gruß
mus.
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Technisch würde deine D2-Karte jedenfalls in allen Nicht-SIM-Look-Geräten funktionieren. Das mit dem „D2-Handy“ hat mit Sicherheit kaufmännische Gründe. Der Händler muss den Gerätepreis mit der Vermittlungsprovision subventionieren. Mitunter gibt es aber Sonderaktionen der Netzbetreiber, bei denen der Verkauf bestimmter Gerätemodelle mit einer Bonusprovision belohnt wird. Um diese zu erhalten und dir damit den Preis bieten zu können, der abgesprochen war / in der Zeitung stand, wird mit dem Vertrag die IMEI ( = Fahrgestellnummer ) zum Zwecke des Nachweises eingereicht - Vertragsabschluss und Gerätebezug vom Lieferanten des Händlers muss sich innerhalb einer bestimmten Zeitspanne bewegen, damit der Bonus auch ausgeschüttet wird. Deswegen bekamst du kein Gerät aus dem Regal, sondern ein frisch zubereitetes
Umsicht und gesunde Bereitschaft zur Kritik ist immer angebracht, übertriebenes Misstrauen jedoch nie
Warum hast du den Händler das nicht gefragt ? Vermittelte er den Eindruck, dich gleich nach Fragestellung zu beißen oder gar gänzlich zu verzehren ?
Gruß
HM
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vielen Dank für die Erklärung und das klingt alles sehr plausibel
Ich habe den Händler seinerzeit natürlich schon gefragt wieso ich nicht direkt ein Gerät bekomme wenn er eins da hat - egal welcher Netzbetreiber. Die für mich damals etwas eigenartig klingende Begründung war daß er das Gerät noch nicht in seinem Wareneingang verzeichnet hätte und nichts herausgeben und verkaufen kann was er offiziell noch nicht besitzt :-?
Ich fand das ein wenig verquer und habe es ohne weitere Diskussion dabei belassen, für mich war’s ein Fall von typisch deutscher Servicewüste, denn mit ein wenig gutem Willen hätte er das Telefon ja entweder ad hoc in seinem Wareneingang anmelden können oder hätte mir das Gerät gegeben, die Transaktion in seinen Unterlagen aber erst am nächsten Tag geführt.
Nach Deiner Erklärung wird es mir aber etwas klarer, es scheint also dann doch eher so gewesen zu sein wie Du es geschildert hast und nicht nur an seiner Unlust gescheitert zu sein.
MecFleih
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