Liebe/-r Experte/-in,
Hallo,
habe mir von einer Küchenfirma eine Küche planen und einbauen lassen. Beim Montagetermin konnte die Küche nicht fertig gestellt werden und nur zum Teil aufgebaut. Nach über 3 Monaten bekam ich einen neuen Ersatztermin. Dieser wurde auch wahrgenommen. Dafür, dass ich sich der Einbau verzögerte und auch das Montageteam viele Fehler machte, ebenso beim Ausmessen Fehler passierten, habe ich nach zähen Verhandlungen 1000 Euro Erstattung versprochen bekommen. Die Küche sollte ursprünglich 6100 Euro kosten. Ebenfalls sollte ein Schrank ersetzt werden, der zu schmal war. Dieser wurde allerdings nicht geliefert und auch nicht eingebaut. 2 Hängeschränke wurden ebenfalls nicht ausgetauscht, da sie anscheinend an eine falsche Adresse geliefert wurden. Jetzt soll ich wieder 3 Wochen warten, da die Arbeitsplatten von der Herstellerfirma zu klein geliefert wurden. Bemi ersten Montagetermin waren die Platten ebenfalls zu klein, da der Küchenplaner diese zu kurz bestellt hatte. Meine Frage nun: Was steht mir als Entschädigung zu? Der Deal mit den 1000 Euro habe ich gestoppt, da der 2. Küchentermin nicht die Fertigstellung brachte und ich jetzt schon wieder warten soll.
Für die Küche musste ich 1600 Euro anzahlen, die restlichen 4500 Euro werden finanziert.
Ich habe den Küchenplaner gebeten, die Bank zu informieren, dass ich noch nicht abbezahlen muss, da die Küche ja noch nicht fertig montiert ist. Da hieß es nur, dass man da nicht machen könne. Im Klartext heißt das, dass ich seit Februar eine Küche abbezahle, die noch nicht komplett steht und die Küchenfirma schon ihr Geld erhalten hat.
Ich danke für Antworten, die mir weiterhelfen, da ich keine Ahnung habe, welche Rechte mir zustehen. Die Küchenfirma sagt nur, dass sie ja 3 Mal nachbessern dürfen. Das hat ja aber nichts mit nachbessern zu tun, oder?
Heute wurde mir angedroht, dass wenn ich die 1000 Euro nicht annehme, alles vor Gericht gegen soll. Der Chef der Küchenfirma hat mir telefonisch zu verstehen gegeben, dass seine Angestellten mich wegen fehlender Schränke angelogen hätten und er nichts davon wüsste. Ich komme mir vor wie im falschen Film. Da die Küchenfirma mit Otto-Versand zusammenarbeitet, ist es für mich noch undurchschaubarer. Ich habe die Küche über Otto geordert, dann kommt von Küche & Co. jemand zum Ausmessen… Und jetzt will keiner Schuld sein. Otto schiebt es auf das Küchenstudio, das Küchenstudio sagt, dass Otto den Fall hätte schneller melden müssen ans Küchenstudio, damit die Küche schneller eingebaut wird. Ist für mich unlogisch, da die Herren des Küchenstudios doch die Lage vor Ort kennen. Das sind für mich alles Ausreden. Deshalb finde ich 1000 Euro auch nicht so viel. Ich muss jedes Mal alles ausräumen, wegräumen, einen ganzen Tag versuchen meine Kinder fern zu halten (1 und 3 Jahre alt). Ich werde jedes Mal vertröstet, belogen und es passiert nichts.
Der neue Termin wurde auf 23.04.10 festgelegt. Der Chef des Küchenstudios räumt ein, dass seine Angestellten sehr viele Fehler gemacht haben und er selbst auch belogen wurde, was den Einbau betrifft.
Er räumte auch mir gegenüber ein, dass es wirklich nicht nur kleine Nachbesserungen sind, da der dritte Termin ebenfalls mehrere Stunden Arbeitszeit erfordere.
Kann ich von Otto noch einfordern oder nur vom Küchenstudio, oder von beiden?
Können Sie mir da weiterhelfen?
Ich bin für jede Hilfe dankbar!
Diesen Donnerstag soll sich alles entscheiden, doch wie soll ich mich verhalten. Was sind meine Rechte?
Leider bin ich nicht rechtschutzversichert.
Liebe Grüße