Vertrauensverhältnis Arzt-Patient

Einem Bekannten von mir ist es jüngst passiert, dass sich sein Hausarzt, den er seit vielen Jahren kennt und auch wg. psychischer Probleme konsultierte, bei der letzten Therapiesitzung sehr merkwürdig verhielt, so als ob er unter Drogen stünde. Er (der Arzt!) lallte, redete wirr, fragte den Patienten nach seiner sexuellen Orientierung und nach seinen finanziellen Verhältnissen und bot ihm sogar das „Du“ an, was der Patient aber geflissentlich ignoriert hat.
(Dazu ist als Zusatzinformation noch zu sagen, dass der Arzt Insolvenz angemeldet haben soll; es kursieren entsprechende Gerüchte.)
Mein Bekannter ist unsicher, welche Konsequenz er aus dieser Erfahrung ziehen soll. Ich habe ihm geraten, schleunigst den Arzt zu wechseln.
Wer kann dazu etwas sagen?
Sandra

Die offensichtlichste Antwort wäre meiner Meinung nach, dass der Arzt Alkohol konsumiert hat um damit seine Insolvenz zu kompensieren. Wäre ganz schön krass. Und man sollte mit solchen Sachen nicht zu voreilig sein; so enstehen Gerüchte. Dein Bekannter/ Freund kann jetzt eh nichts mehr dran ändern. Lg Hannes

Ärzte sind auch nur Menschen
hi Sandra! (Ist ein Gruß)

Kann doch sein, dass sein Arzt Drogen nimmt, kommt ja auch viel leichter daran. Auch Ärzte haben Probleme und nicht immer die richtige Lössung.

Mein Hausarzt beispielsweise ist bipolar und hat sich mir gegenüber (als ich mit einem depressivem Schub da war) schon mal zu der Aussage hinreißen lassen „Sie glauben doch nicht, dass wir beide nochmal gesund werden?“ örgs

Ich würde vorschlagen, den Arzt zu wechseln.

LiebeGrüßeChrisTine

Hallo,

Mein Bekannter ist unsicher, welche Konsequenz er aus dieser
Erfahrung ziehen soll. Ich habe ihm geraten, schleunigst den
Arzt zu wechseln.
Wer kann dazu etwas sagen?

er könnte seinen Arzt, den er ja bereits seit vielen Jahren kennt, auf die Situation ansprechen und ihn fragen, ob es ihm nicht gut gehe.

Kann ja auch sein, das der Arzt selber krank war/ist und evtl. starke Medikamente einnehmen muß/te, auch solche können als Nebenwirkungen manchmal seltsame ‚Ausfallerscheinungen‘ mit sich ziehen, z.B. Psychopharmaka.

Ich würde also abwarten, ob er auf ein Gespräch eingeht und wenn er sich weiterhin merkwürdig verhält und Dein Bekannter der Meinung ist, er sei als Arzt nicht mehr tragbar, kann er die Ärztekammer verständigen.

Gruß
Kieckie

Hallo,
da sich die beiden wohl schon länger kennen: Nochmal hingehen, drauf ansprechen, obs ihm nicht gut oder wieder besser geht. So wie es klingt, braucht der gute selber Hilfe. Die Flucht werden schon viele ergriffen haben, ansprechen wäre besser.

pp