Aber hier wird damit geworben, dass man
kaum bzw nichts investieren muss und schnell Erfolg hat -
angeblich nach einem halben Jahr, so daß der Partner auch
einsteigt !!!
Ja, Andrea - die Jungs machen den Reellen das Leben schwer bis unmöglich.
Das halbe Jahr kann hinhauen, ist aber für die weitaus größere Mehrheit
nicht zu realisieren - keine Chance.
Ich bin 9 Jahre in dem Geschäft, ich weiß wie es laufen kann.
Und - nein - ich mache hier dafür keine Reklame,
weil das hier absolut keinen Sinn ergibt.
Und weil mir dieses Channoine absolut nichts sagt;
aber eine einzige Produktpallette ist vom Ansatz her zum Scheitern verurteilt.
Das wird Dir jeder Koofmich bestätigen.
Also ehrlich, und dies wird dann AlgII Empfängern weis gemacht,
die Aufgrund ihrer persönlichen Situation nur schwer passende
Arbeit finden (Alleinerziehender arbeitsloser Kraftfahrer mit
zwei halbwüchsigen Teenagern).
Ich weiß, das das sehr übel ist. Es ist Betrug sogar.
Es gibt aber Ausnahmen, die von vornherein darauf hinweisen.
So etwas nenne ich
Bauernfängerei und nicht „Berufsberatung“ wie in diesem Forum betitelt.
Das ist schlicht & ergreifend Beschiss.
Naja, ab & zu kommen doch Anfragen derart hier rein.
Und so wie ich sie mal lese, mach ich einen entsprechenden Kommentar dazu.
Jemand der eh kaum Geld zum Leben und nichts Erspartes hat, muss
dann noch die teuren Seminare samt Anreise/Unterkunft nach
Leipzig blechen und die normalsten Sachen bleiben auf der
Strecke.
Ja das ist der Hype, den man veranstaltet,
um die Leute zu ‚motivieren‘ und ‚high‘ zu machen.
Wer darauf reinfällt, ist eigentlich (selber) schuld.
Wer das EINmal erlebt hat, der hat ein komisches, dämliches Gefühl dabei.
Man kann da ohne weiteres hingehen -klar, macht auch Freude-,
aber nur dann wenn es finanziell sich leicht aus dem Geschäft als solches
erst mal per se ergibt, sprich man soviel verdient hat, daß man es leicht bezahlen kann.
Zudem merken natürlich neue Interessenten oder etwaigen Abnehmer
diese ‚Begeisterung‘ - und werden skeptisch und bleiben weg,
weil den für durchgeknallt halten. Klare vernünftige Reaktion.
Wer macht ‚sowas‘ in der ‚seriösen Geschäftswelt‘?
Danach muss sich jeder fragen.
Es gibt noch mehr üble Angewohnheiten in der Branche,
aber das würde den Rahmen hier sprengen.
So haben meine Neffen nicht mal was zu Weihnachten
bekommen, und die Konfirmation des Großen wird wohl zwecks
Geldmangel auch ausfallen, jedenfalls die Feier dafür.
Das dumme ist, daß er durch seine Liebschaft (verh. angeblich
offene Beziehung) dazu gekommen ist. Der Hammer ist daß er
jetzt Werbung für sein Auto kaufen soll für 500€ und diese nur
von ihrem Gatten beziehen kann.
Der ist so blind vor Liebe das er die Einschläge nicht mehr
merkt, und diese Art von Vertriebsystem gehört verboten.
Es ist ein uraltes Prinzip, mit ‚Breiten Beinen‘ Geschäfte zu machen.
Da wird Hopfen & Malz verloren sein,
sobald Du Dich da einmischt, bist Du der ‚Böse Bube‘.
Also abwarten und mit den Zähnen knirschen.
Aber ich würde ihm dazu raten, dort keinen Finger mehr krummzumachen.
Die 500 Euronen sind nur der Anfang. Die kann er dann auch ‚abdienen‘ -
damit hat man ihn dann am Arsch 
Wenn eine Firma nicht in der Lage ist, korrekt zu sagen „Also
guter Mann, es dauert so ca. 3-5 Jahre bis Sie Erfolg haben“
dann will sie sich nur bereichern an ihren Beratern und nichts
anderes.
Das denke ich auch, besonders bei der beschränkten Produkt-Pallette;
das kann nichts werden.
Vorsicht zum Thema bereichern:
Man wird versuchen, ihm die ‚Garage vollzustellen‘ und zwar mit Ware,
die er als ‚Händler‘ bezahlt,
und die er dann danach - auf sein Risiko!!! - verkaufen darf.
Preisgestaltung ist auch seine Sache.
Das geht dann soweit, daß die Ware dann letztendlich bei ebay verschleudert wird,
um wenigstens noch etwas daran zu haben, bevor das Verfalldatum nahe rückt.
Dabei gibts dann ‚Nachlässe‘; je mehr gekauft wird, desto höher der
Nachlass (bis 50% und mehr). Und evtl einen tollen Titel.
Schön superblöd wer sowas macht.
Die Ware wird er nie los (> ebay), hat die Produkthaftung, verderbliche Ware.
Das endet im totalen Chaos. Finger weg!!!
Daran verdient nur der Sponser, der ihn soweit zulullte, bis er die Ware gekauft hat.
Danach ist der Sponsor natürlich ‚schwer erreichbar‘.
Achja, der Hersteller hat ja kein Risiko dabei;
der hat an einen anderen Geschäftstreibenden verkauft,
und damit ist die Sache für ihn erledigt.
Besonders verwerflich finde ich,
daß immer wieder in den Neuen Bundesländern versucht wird,
mit der Not der Leute dort rücksichtslos Geschäfte zu machen,
ja die Leute auszunehmen.
Du darfst ihm gern diesen Beitrag zeigen.
Viel Erfolg beim Zähne-zusammen-beißen - Aloha - digi (aEg)
PS:
Bedenkt, daß ich hier als aktiver Networker schreibe,
und zwar recht realistisch über Machenschaften in der Branche.
Ich sehe diesen Beitrag als kleinen Hinweis darauf,
daß man sich bei diesen Sachen gehörig die Finger verbrennen kann -
aber auch, daß es immense Möglichkeiten dabei gibt.