Verunglückte Pixel: Scans m. Photoshop aufbereiten

Hallo!

Ich bin nun seit 14 Tagen damit betraut, ein größeres Fotoarchiv zu digitalisieren. Gescannt werden „normale“ Fotos mit einem Epson 10000 irgendwas (max. DIN A3, 600x600 dpi optisch). Die Weiterverarbeitung erfolgt mit Photoshop CS.

Dabei hat es sich herausgestellt, dass bei manchen Fotos „verunglückte Pixel“ recht häufig vorkommen.[1] Sicher hat das eine technische Ursache, die mich aber mehr nur am Rande, wo es das folgende Thema streift, interessiert.

Je nach späterem Verwendungszweck erfordert das jedenfalls eine Menge an manueller Nachbearbeitung. Ich muss dazu sagen, dass die Bilder so original wie möglich zu übertragen sind. (Modifikationen, die auf ein „Verschönern“ schließen ließen, bleiben ausgeschlossen!)

Meine Frage: Um den Arbeitsablauf effektiver zu machen, kann ich mir vorstellen, ein PS-Plugin zu verwenden, das die wesentliche Arbeit abnimmt… Gibt es so etwas? Wenn ja, wo? Wie heißt es? Erfahrungen damit?

Ich hoffe, es hat tatsächlich ein Experte etwas parat…

Dank & CU DannyFox64

[1] einzelne oder in Gruppen vorkommende Pixel die erheblich heller oder erheblich dunkler als der Hintergrund bzw. die umliegenden Bereiche sind

Hallo!

Servus!

Ich hoffe, es hat tatsächlich ein Experte etwas parat…

Hab ich, das Zauberwerk findest Du bei den Filter, heisst in der englischen Version „Reduce Noise“, vielleicht Rauschen oder sowas? Vielleicht weiss jemand wie der Filter auf Deutsch heisst! Aber damit kriegst Du diese Pixelfehler raus. Nur darauf achten die richtigen Einstellungen zu waehlen damit wirklich nur grobe Fehler gefiltert werden :wink:

Hi,
da ja keine weitere verschönerung gewünscht wird, ist eigentlich eine
„Bearbeitung“(ich meine wenn nichts bearbeitet werden soll ist
Photoshop ja unsinnige Zeitverschwendung) in Photoshop nicht nötig.

Im Grunde genommen braucht man nur einen anständigen Scanner(mit der
möglichkeit zum kalibrieren) eine gute Scannsoftware und eine
entsprec hende Festplatte.

Was die Fehlpixel betrifft, wundert mich daß dich das nur am Rande
betrifft, ist das manuell zu retuschieren doch eigentlich der größte
Zeitfresser und nochdazu unerwünscht.
Entweder ist der Scanner, die Festplatte, oder die Datenübertragung
fehlerhaft.

Eigentlich arbeitet man sowas insoferne ab, daß man das Scanntablett
voll ausnutzt, einen Übersichtsscann macht, da werden dann die Bilder
einzeln entweder automatisch von der Scansoftware erkannt oder müssen
einzeln manuel bestimmt werden.
Anschliesend die Datein bezeichnen, und wenns heikel ist
Voransichtscanns machen, oder gleich die fertigen Scanns im
Batchbetrieb abarbeiten (inkl. Ipeicherung)lassen.
Inzwischen die nächsten Bilder vorbereiten (reinigen etc.)
Vorgang wiederholen.

OL

Hallo,
also es mag der e10000 nicht gerade der beste Scanner sein, aber daß er
bei Aufsichtsvorlagen rauscht, das wäre schon echt das letzte an
Qualität. Ich vermute eher daß entweder die Software neu installiert
gehört oder ansonsten im System ein Datenübertragungsfehler auftritt.

OL

Manchmal kann es schon helfen, mal darauf zu achten, daß die Vorlagen/
Photos richtig plan/flach im Scanner aufliegen. Am Besten ein schweres
Buch oder irgendwas oben drauflegen. Wenn sich nämlich Abstände
zwischen Photo u. Glasplatte d. Scanners befinden, kann es zu
Unterstrahlungen kommen, die besagte helle „Flecken“ verursachen
können. Gleiches gillt für Schmutz, Staub u. Körnchen. Oftmals stellt
sich nämlich ein vermeintlicher Softwarefehler nur als Schmutz oder
wellige Photos heraus.

Da einfache Methode, vielleicht einfach mal ausprobieren.

Hallo nochmal! :wink:

…hat es sich herausgestellt, dass bei manchen Fotos
„verunglückte Pixel“ recht häufig vorkommen…

Danke für Eure Antworten, die mich an die Problemlösung herangeführt haben…

Das Problem ist nun soweit „im Griff“.

[Hilse]
> Gleiches gilt für Schmutz, Staub u. Körnchen.

In der Tat: der Epson GT 10000+ scannt jeden Fliegenschiss.

[offline]
>da ja keine weitere verschönerung gewünscht wird, ist
>eigentlich eine „Bearbeitung“ (ich meine wenn nichts
>bearbeitet werden soll ist Photoshop ja unsinnige
>Zeitverschwendung) in Photoshop nicht nötig.
>
>Was die Fehlpixel betrifft, wundert mich daß dich das
>nur am Rande betrifft, ist das manuell zu retuschieren
>doch eigentlich der größte Zeitfresser und nochdazu
>unerwünscht.

Ganz so war’s dann doch nicht gemeint. Und nachdem ich mir die „vorliegenden“ Fotoabzüge erneut und wesentlich genauer betrachtet habe, muss ich doch sagen: das Material ist teilweise doch schon sehr beansprucht worden (Schleifspuren wie von Sandkörnchen, Klebstoffrückstände und solches).

Kurz gesagt: Retusche ja; Verschönern nein.

>Scanns im Batchbetrieb abarbeiten (inkl. Ipeicherung)lassen.
>Inzwischen die nächsten Bilder vorbereiten (reinigen etc.)
>Vorgang wiederholen.

Darauf läuft’s auch hinaus. :wink:

[Patrick]
>Filter „Reduce Noise“ (Noise Reduction)

Oh nein, der Filter taugt dafür nicht.
Noise Reduction kann man verwenden, bei Farbrauschen, eventuell auch bei Moiré-Effekt. Aber so schlecht sind Scanner und Objekte jetzt nun auch wieder nicht.

[nochmal offline]
>also es mag der e10000 nicht gerade der beste Scanner sein,
>aber daß er bei Aufsichtsvorlagen rauscht, das wäre schon
>echt das letzte an Qualität. Ich vermute eher daß entweder
>die Software neu installiert gehört oder ansonsten im System
>ein Datenübertragungsfehler auftritt.

Ich nehme eher an, ich habe überreagiert: nach einer pragmatisch schnellen Lösung suchen, obwohl Handarbeit (echt) angesagt ist. :wink:

Damit Ihr aber 'mal wisst, was das Übelste war, das mir bis jetzt untergekommen ist, hier ein Ausschnitt (50% Verkleinerung) von dem Bild: http://dannyfox64.net/img/Albrechtstr__35_015_detail…

Jedenfalls Danke nochmal

CU DannyFox64 :smile: