Verunsichert wegen TA

Hallo www-ler,

ich würde gerne mal eure Meinung zu folgenden hören:

Letzte Woche war ich mit meinem Kater Doug und meiner Katze Carrie beim Tierazt zum Impfen. Es war ihre erste Impfung und ihr zweiter Tierarztbesuch. Die beiden sind nun 14 Wochen alt.
Naja jedenfalls ist Doug ja ziemlich ängstlich, vor allem Fremden gegenüber…von mir lässt er sich so einmal die Woche streicheln…aber es wird immer besser, er brauch halt Zeit und Geduld. Ausserdem ist er recht temperamentvoll, d.H. er hat beim TA totale Panik bekommen…ich hab den TA auch vorgewarnt, weil er beim letzten mal schon ausgeflippt ist und sich inzwischen eigentlich nicht verändert hat, ausser daß er größer und stärker geworden ist.
Doug hat einen riesen Tumult veranstaltet, is dem TA abgehauen und es gab ne wilde Verfolgungsjagd durch die Praxis…zu guter letzt hat er den TA in die Hand gebissen, auf den Tisch gepinkelt und ist ihm an den Hals gesprungen.
Was mich allerdings erschrocken hat war, daß der TA ihm unter einem Schrank rausziehn musste und ihn am Schwanz gepackt und hochgehalten hat! Ich meine vielleicht gings nicht anders…aber ist das nicht doch zu brutal?
Gott sei Dank hat Doug sich inzwischen gut erholt vom Schock…der TA war allerdings fix und fertig mit den Nerven…
Ich überlege nun ob ein anderer TA sinnvoll wäre ( ansonsten bin ich eigentlich zufrieden mit ihm). Er meinte auch , daß wir Doug nächsten Monat kastrieren lassen sollten…dann würde er was relaxter… ich war erst unsicher, weil er ja noch ziemlich jung ist, aber laut FAQ´s kann man das wohl ruhig machen lassen, wenn der TA sich das zutraut…
Was denkt ihr?

LG

Will

Hallo,

hochheben am Schwanz ist sicherlich nicht das Wahre, aber leichte Katzenwelpen überstehen das unbeschadet, wenn man vorsichtig ist. Vermutlich war es in dem Moment einfach die einzige Möglichkeit.

Auch Tierärzte haben keine Zaubermittel, und gerade Katzen sind im Handling gerne mal etwas schwieriger. Ich wundere mich allerdings, dass ein Tierarzt mit einem 14 Wochen alten Katzenwelpen nicht fertig wird. Vermutlich war er vom Verhalten selbst überrascht. Es ist auch nicht jeder Tierarzt gleich versiert im Handling schwieriger Katzen. Es gibt durchaus auch Tierärzte, die Angst vor Hunden oder Katzen haben.

Eine Kastration wird ziemlich sicher nichts an der Tierarzt-Panik der Katze ändern. Eine Katze, die sich sowieso nicht gut anfassen lässt, bekommt beim Tierarzt eben Panik und will nur noch eins: weg. Nachdem der Besuch jetzt so furchtbar in die Hose gegangen ist, würde ich dem Kater erst mal eine Pause gönnen.

Meine Tierärztin ist sehr geschickt mit schwierigen Katzen. Sie bevorzugt Transportkörbe, die von oben zu öffnen sind (http://www.ter.nl/webwinkel/images/pet%20caddy%20ste…) und legt dann erstmal ein Handtuch über den Kopf der Katze. In ganz schlimmen Fällen gibt es vorher eine Beruhigungstablette.

Gruß,

Myriam

hi

hat beim TA totale Panik bekommen…

zu guter letzt hat er den TA in die Hand gebissen , …
und ist ihm an den Hals gesprungen.

Was mich allerdings erschrocken hat war, daß der TA ihm unter
einem Schrank rausziehn musste und ihn am Schwanz gepackt und
hochgehalten hat!

woanders hätte ich das Tier auch nicht mehr festhalten wollen - warum hast DU ihn nicht eingefangen ? ist schliesslich dein Tier ;o)

Ich meine vielleicht gings nicht
anders…aber ist das nicht doch zu brutal?

NEIN das ist nicht zu brutal - der TA lebt davon, dass er Tiere behandeln kann, das geht aber nicht mehr, wenn ihm einer seiner Patienten die Augen auskratzt oder ihn anderweitig ausser Gefecht setzt.

Es ist v.a. eine Frage SEINER Sicherheit wie er den Rabauken greift und der schwanz ist da nunmal der sicherste Ort (und am besten zu halten)

wenn dein Katzentier sich nicht anders greifen lässt, hat es eben Pech gehabt - das nächste Mal wird ihn der Doc wahrscheinlich gleich in einen „zwangsstand“ packen, das ist für die Katze noch unangenehmer als am schwanz hochgehoben zu werden , aber nunmal nötig

der TA war allerdings fix und fertig mit den Nerven…

ich glaube er war eher sauer …

Was denkt ihr?

Kastrieren ist nicht die schlechteste Idee

Gruß H.

hi

  • warum hast DU ihn nicht eingefangen ? ist schliesslich dein
    Tier ;o)

Nun, der TA wollte ihn schon gern selbst holen, damit er ihm direkt die Spritze geben kann, da Doug wohl bei der Übergabe wieder abgehauen wäre. Ausserdem bin ich noch nicht wirklich geübt darin eine Katze so festzuhalten, daß sie sich nicht mehr bewegen kann, da fehlt es mir noch an Erfahrung und ich gehe davon aus, daß die ein TA hat.
Ich denke mal kein Grund mich dafür so komisch anzumachen. Wem mein Anliegen zu blöd ist muss ja nicht antworten.

Es ist v.a. eine Frage SEINER Sicherheit wie er den Rabauken
greift und der schwanz ist da nunmal der sicherste Ort (und am
besten zu halten)

wenn dein Katzentier sich nicht anders greifen lässt, hat es
eben Pech gehabt - das nächste Mal wird ihn der Doc
wahrscheinlich gleich in einen „zwangsstand“ packen, das ist
für die Katze noch unangenehmer als am schwanz hochgehoben zu
werden , aber nunmal nötig

damit kann ich was anfangen…aber Myriams konstruktiver Tip mit dem von oben zu öffnenden Transportkorb hilft mir da doch eher weiter.

der TA war allerdings fix und fertig mit den Nerven…

ich glaube er war eher sauer …

und ich verunsichert und habe deshalb hier gepostet

thanx

Hey Myriam,

vielen Dank, daß mit dem Transportkorb ist ne super Idee, ichg denke daß könnte wirklich was bringen!

LG

Will

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

also zuerstmal: Arthur fehlt, den mag ich am liebsten :o)

Ok zu Deinem Problem: Ich hab hier auch einen Pflegekater der immer wieder fuer 1-2 Monate da ist. Er laesst sich eigentlich nur mit Reisetabletten verfrachten. Dann hab ich einmal angefangen mit ihm durch die Gegend zu fahren, einfach so. Hab ihn mit runter in den Keller gehen lassen, dann in die Tiefgarage, dann sind wir in’s Auto gestiegen, und dann eben durch die Gegend gefahren. Klappte alles wunderbar.

Frueher haette er mich getoetet (was bei 9 Kilo nicht uebertrieben ist!), aber da ist er dann im Auto ganz lieb in den Katzenkorb (auch von oben aufzumachen) und hat sich in’s Haus tragen lassen. Das war an einer grossen Hauptstrasse und wenn er mir da abhaut…

Wieso ist er eigentlich nach so langer Zeit noch so scheu? Meine sind auch nicht besser, aber bei mir zuhause sind sie halt sehr zutraulich. Hat den Vorteil das sie dann beim Arzt oder woanders sich bei mir verstecken.

Gruss

??
Hallo,

also es ist ja lieb, dass du auch Erfahrungen mit
Katzen hast - aber wo hast du jetzt zur Problemlösung
beigetragen?
Plauderbeiträge bitte im PB (Plauder brett -
Plauderboard würde sich irgendwie abartig anhören)

Gruß
Elke

!!

Hallo,

also es ist ja lieb, dass du auch Erfahrungen mit
Katzen hast - aber wo hast du jetzt zur Problemlösung
beigetragen?

Wilkinson hat uns ueber Probleme mit ihrem Kater berichtet, ich habe ihr gesagt wie ich die Probleme mit meinem geloest habe. Zum Beispiel hat die Moderatorin Myriam ihr aehnliches geantwortet. Da die Nervositaet ja das Hauptproblem ist denke ich schon das es ein adaequater Beitrag war.

Plauderbeiträge bitte im PB (Plauder brett -
Plauderboard würde sich irgendwie abartig anhören)

Ah. Darf ich die Gegenfrage stellen ob das der einzige Grund war weshalb das einzige Posting von Dir hier in diesem Brett ausgerechnet die Frage nach dem Sinn meines Postings hat?

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Hi Will,

ich würde gerne mal eure Meinung zu folgenden hören:

Letzte Woche war ich mit meinem Kater Doug und meiner Katze
Carrie beim Tierazt zum Impfen. Es war ihre erste Impfung und
ihr zweiter Tierarztbesuch. Die beiden sind nun 14 Wochen alt.
Naja jedenfalls ist Doug ja ziemlich ängstlich, vor allem
Fremden gegenüber…von mir lässt er sich so einmal die Woche
streicheln…aber es wird immer besser, er brauch halt Zeit
und Geduld. Ausserdem ist er recht temperamentvoll, d.H. er
hat beim TA totale Panik bekommen…ich hab den TA auch
vorgewarnt, weil er beim letzten mal schon ausgeflippt ist und
sich inzwischen eigentlich nicht verändert hat, ausser daß er
größer und stärker geworden ist.
Doug hat einen riesen Tumult veranstaltet, is dem TA abgehauen
und es gab ne wilde Verfolgungsjagd durch die Praxis…zu
guter letzt hat er den TA in die Hand gebissen, auf den Tisch
gepinkelt und ist ihm an den Hals gesprungen.
Was mich allerdings erschrocken hat war, daß der TA ihm unter
einem Schrank rausziehn musste und ihn am Schwanz gepackt und
hochgehalten hat! Ich meine vielleicht gings nicht
anders…aber ist das nicht doch zu brutal?
Gott sei Dank hat Doug sich inzwischen gut erholt vom
Schock…der TA war allerdings fix und fertig mit den
Nerven…
Ich überlege nun ob ein anderer TA sinnvoll wäre ( ansonsten
bin ich eigentlich zufrieden mit ihm). Er meinte auch , daß
wir Doug nächsten Monat kastrieren lassen sollten…dann würde
er was relaxter… ich war erst unsicher, weil er ja noch
ziemlich jung ist, aber laut FAQ´s kann man das wohl ruhig
machen lassen, wenn der TA sich das zutraut…
Was denkt ihr?

ich liege schon auch auf Myriams Linie, wollte noch hervorheben,d ass Du die Möglichkeit doch nutzen solltest, Deinen Kater stärker zu begleiten.

Einen Tierarztwechsel würde ich machen. Aber wenn ich da noch was dazu „meinen“ darf… vielleicht hat das Tier gemerkt dass Du an den Tierazt die Verantwortung ein bisschen übergeben hast ( in der Annahme dass er mehr Ahnung hat) und das Tier hat sich mit der Situation allein gefühlt. Sorry wenn sich das zu sehr nach Hypothese anhört…
Also ich lasse meinen Kater beim Tierarztbesuch nicht los - ich bin in irgendeinem Kontakt - sei es mit der Stimme, sei es durch einen Griff mit dem ich ihn halte. Wenn er zuviel rumspaziert, bin ich es die sagt: Momentchen - und besteh drauf ihn selber zu holen. Ich bin zwar bei einem Tierarzt Besuch immer selbst total aufgeregt vorher, wegen Fahrstress und so, aber ich bin auch voll konzentriert wenn die Behandlung losgeht. Ich frage nicht ob ich ihn halten soll, sondern ich halte ihn einfach. Er ist eine riesige Brocke und meistens sind alle seine Muskeln angespannt, aber ich bin da und zeige das meinem Kater. Wir sind so ein wirklich tolles Team und ich bin trotzdem immer ganz gerührt, wie er die Behandlung über sich ergehen lässt im totalen Vertrauen, dass das wohl so sein muss. Spaltlampenuntersuchung, Lackmustest im Auge… man glaubt es nicht. Was dazugehört ist aber eine schnelle Untersuchung des Arztes, denn je mehr Zeit sie dauert, um so mehr innerer Stress für ein Tier. Dieser Tierarzt sagt an einer Stelle dann - so - jetzt reicht es für das Tier - wir sind fertig. Es ist absolut wichtig dass ein Tierarzt eine gewisse Zügigkeit hat. So „cool“ wie mein Kater tut, es ist eine Stresssituation und es gibt meiner Ansicht nach ein Zeitfenster in der das ganz gut läuft, ab dann wird es einfach zuviel Stress.

Leider muss ich ncoh was zu Impfungen hinzfügen, was Dich vielleicht verunsichert. Aber das tu ich nicht selbst sondern lasse diese site:

http://www.drei-hunde-nacht.eu/impf/impfkatzen.htm

für mich sprechen. In meinem BEkanntenkreis sind die Sachen gehäuft nach Impfungen aufgetreten. "Katzen gehen mit Spritzen anders um als Hunde. Ich weiss nicht warum es so ist, aber in meinem Bekanntenkreis ist das mit den Impfschäden extrem häufig aufgetreten.

Eine Grundimpfung würde vielleicht reichen.
Aber lies selbst

alles liebe für Deine (wilden) Tiere
gruß petra

LG

Will

Hallo wilkinson,

immer wieder höre ich von tierärzten, die nicht in lage sind, das passende verhalten katzen gegenüber an den tag zu legen. am schwanz ziehen kann ernsthafte verletzungen der wirbelsäule und der muskulatur hervorrufen, vor allem, wenn das gewicht der katze dranhängt. kastrieren
würde ich so lange warten, bis das tier etwa ein halbes jahr alt ist, also noch nicht jetzt. ich weiß ja nicht, wann du sie bekommen hast, aber normalerweise holt man FRÜHESTENS mit 12 wochen kätzchen von der mutter weg, vielleicht haben deine deshalb einen leichten psychischen schaden, es ist am besten, wenn man die tiere von alleine kommen läßt, eine ruhige athmosphäre, leise und nicht hektisch und ein geregelter tegesablauf sind hilfreich, leberwurst in kleinen mengen aus der hand sind ein geheimtipp. der tiearzt kommt bei uns nach hause, den stress mit der fahrerei ersparen wir unseren 3 miezen, kostet bei uns auf dem land 10 euro. näheres gern am telefon, schick mir doch ne e-mail, wenn
gewünscht, greetz

Hi,

Wilkinson hat uns ueber Probleme mit ihrem Kater berichtet,

ich las „seinem“ - aber gut.

ich habe ihr gesagt wie ich die Probleme mit meinem geloest
habe. Zum Beispiel hat die Moderatorin Myriam ihr aehnliches
geantwortet. Da die Nervositaet ja das Hauptproblem ist denke
ich schon das es ein adaequater Beitrag war.

Es las sich wie eine Anekdudel mit wenig Bezug zu Wills Problem.
Da ging es IMHO mehr darum, ob er dem Tierarzt Vertrauen
könne. Beim zweiten Lesen, gebe ich zu, sehe ich einen
marginalen Bezug deiner Antwort zum Ausgangsposting, aber
keinen großen.

Plauderbeiträge bitte im PB (Plauder brett -
Plauderboard würde sich irgendwie abartig anhören)

Ah. Darf ich die Gegenfrage stellen ob das der einzige Grund
war weshalb das einzige Posting von Dir hier in diesem
Brett ausgerechnet die Frage nach dem Sinn meines
Postings hat?

Nein, aber es bot sich an. Als ich das Wort „Plauderbrett“ schrieb,
dachte ich eben an dein Posting. Da mir auch schon hin und
wieder zu anglophile Tendenzen unterstellt wurden, hatte ich
nämlich ernsthaft überlegt, warum ich hier im Forum zwar
von einem „Thread“ rede, aber eben auch von einem „Brett“.
Die Erklärung zum schwarzen Brett im ALK-Brett war mir ein-
leuchtend, aber richtig überzeugt hat mich eben das Plauderboard.

Elke

Hallo!

Was mich allerdings erschrocken hat war, daß der TA ihm unter
einem Schrank rausziehn musste und ihn am Schwanz gepackt und
hochgehalten hat! Ich meine vielleicht gings nicht
anders…aber ist das nicht doch zu brutal?

Da hätte der TA meine Racker und mich aber das letzte Mal gesehen!!!

Grüßlis
ANGi

Hallo,

tsja die beiden sind bereits mit 5 oder 6 Wochen von der Mutter weg. Ist natürlich viel zu früh, die genauen Umstände sind mir auch nicht bekannt…man wollte sie wohl loswerden. Über drei Ecken und ewigen hin und her sind sie bei einem Freund von mir gelandet und hat mich gefragt ob mein Freund und ich sie nehmen, ansonsten wären sie ins Tierheim gekommen. Ausserdem wollten wir uns sowieso 2 Miezen in naher Zukunft zulegen.
Aber für diese Umstände haben sich die beiden inzwischen recht gut entwickelt. Inzwischen suchen beide unsere Nähe, Carrie läßt sich auf der Couch (Lieblingsplatz) auch streicheln und kraulen. Die beiden spielen viel usw. Es geht in kleinen Schritten voran und sie fassen immer mehr Vertrauen. Anfangs wars nämlich ganz schön stressig…nur gefauche, verstecken und Doug neigte zum Protestpinkeln. All das hat sich inzwischen gegeben, also müssen wir ja was richtig machen ( auch dank der tips hier im www).
Das sind natürlich auch die Gründe, warum wir unvermeidliche Streßsituationen wie TA-Besuche so *harmlos* wie möglich abwickeln wollen.
Ich überlege jetzt auch eine uns bekannte Tierärztin anzusprechen ob sie Hausbesuche machen würde. Zumindest wenn es um Kleinigkeiten geht.

Lg Will

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo, Will!

Du mußt Deinem Tierarzt vertrauen können wie Deinem eigenen Arzt.

Wenn diese Basis nicht da ist, ist es sicher besser, Du wechselst.

Mein TA (natürlich der meiner Kätzchen) versprüht in seinem Behandlungszimmer angeblich Pheromone, die die Tierchen anscheinend beruhigen (da ich die Pheromone nicht riechen kann, muß ich ihm das einfach glauben). Jedenfalls sind meine 3 beim TA auf dem Tisch immer sehr kleinlaut und absolut keine „flüchtigen Elemente“.

Grüßle
Regina

[überflüssiges Fullquote gelöscht, MOD]

Hallo Petra!

Ist Dir eigentlich klar, daß die entsprechende Studie aus den USA, auf die sich alle Impfgegner berufen, nicht ausreichend wissenschaftlich abgesichert ist??? Die Anzahl der untersuchten Tiere ist viel zu klein für ein repräsentative und statistisch einwandfreies Ergebnis. Der Artikel wurde dann in einem schweizer Trivialblättchen falsch zitiert und seitdem geistert sein Inhalt durch das Netz!
Im übrigen ist es im Deutschland gefährlich, Tiere nicht ausreichend zu impfen. Kommt es zu einem Kontakt mit einem POTENTIELL tollwütigen Tier - egal, was sich hinterher bei der pathologischen Untersuchung (Pflicht) herausstellt - muß der Amtsveterinär die Tötung des Haustieres anordnen, wenn auch nur der VERDACHT einer Infektion besteht - es sei denn, das Tier ist ausreichend geimpft. Und ausreichend heißt nach derzeitiger Gesetzeslage, daß das vom Hersteller des Impfstoffes angegebene Impfschema eingehalten wurde. Ein nachträglicher Antikörper-Nachweis ist nicht beweisend und darf, wegen des Behandlungsverbots bei tollwutverdächtigen Tieren, auch gar nicht durchgeführt werden. Was Du da rätst kann einerseits ein gesundes Tier zum Tode verurteilen und andererseits möchte ich auch nicht im unsicheren sein, wie gut der Impfschutz meines Tieres ist, sollte es wirklich mit Tollwutviren in Kontakt kommen. Tollwut ist auch beim Menschen nicht therapierbar und tödlich!!!
Die Impfstoffhersteller gehen bei der Angabe der Impfintervalle von der Zeit aus, für die sie im ungünstigsten Fall einen Schutz garantieren können, je nach Abwehrlage, Alter, persönlicher Konstitution und Art der Tiere ist die Dauer des Impfschutzes unterschiedlich. Aber ich gehe da auch lieber auf Nummer sicher!
Und was die restlichen impfbaren Erkrankungen angeht:
Freunde von mir haben ihren Hund nicht geimpft - hat ihnen die Züchterin von abgeraten - nur ist ihnen ein paar Wochen später der Hund an H.C.C. (ansteckende Leberentzündung) fast drauf gegangen! Ein Tierarzt verdient an jedem Katzenschnupfen, jeder Staupe und jeder H.C.C. mehr als an 10 Impfungen. Nur daß wir die Tiere lieber gesund sehen und ihnen das Leiden ersparen! ICH möchte für meine Tiere ein solches Risiko jedenfalls nicht eingehen!!!
Mit freundlichen Grüßen und Entschuldigung für den langen Sermon - aber kürzer ging nicht!

Archie

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