Verweigern der Wehrpflicht nach Zusage

Hallo Leute,

ich habe eine Frag bezüglich der Wehrpflicht bei der Bundeswehr. Meine Frage ist, ob es generell möglich ist, den Wehrdienst zu verweigern, wenn man sich bereits freiwillig gemeldet hat beziehungsweise bereits als „Nicht-Verweigernder“ eingetragen ist und auch schon verschiedene Tests durchlaufen hat.

Mit freundlichen Grüßen,

Robin

Hallo Leute,

ich habe eine Frag bezüglich der Wehrpflicht bei der
Bundeswehr. Meine Frage ist, ob es generell möglich ist, den
Wehrdienst zu verweigern, wenn man sich bereits freiwillig
gemeldet hat beziehungsweise bereits als „Nicht-Verweigernder“
eingetragen ist und auch schon verschiedene Tests durchlaufen
hat.

Es ist im Prinzip jederzeit möglich, zu verweigern. Meines Wissens nach hat es sogar den Fall schon gegeben, daß ein alt gedienter Soldat (Major o.ä.) den Dienst mit der Waffe verweigert hat.

Gruß,
Ingo

Es ist im Prinzip jederzeit möglich, zu verweigern. Meines
Wissens nach hat es sogar den Fall schon gegeben, daß ein alt
gedienter Soldat (Major o.ä.) den Dienst mit der Waffe
verweigert hat.

Richtig. Der Typ ist seit dem immer wieder im TV zu sehen, als „Bundeswehr-Experte“.

Da deine Meinung und (Lebens-)Einstellung sich ändern können, kannst du aus Gewissensgründen jederzeit die Wehrpflicht verweigern. Es kommt hier eben auf die Begründung an. Bist du schon beim Bund wirst du aber nicht von heute auf morgen rausgeworfen, sondern du bleibst Soldat bis über deinen Antrag entschieden wurde. Je nach Einheit und Vorgesetzten kann das auch mal „sehr spaßig“ sein…

Einen Antrag auf Kriegsdienstverweigerung kannst du jederzeit stellen. Die entsprechenden Gewissensgründe können bei jedem Menschen im Laufe seines Lebens auftreten.

Gruß Andi

Richtig. Der Typ ist seit dem immer wieder im TV zu sehen, als
„Bundeswehr-Experte“.

Du meinst wahrscheinlich Oberstleutnant Rose - der Kamerad hat nie den Kriegsdienst aus Gewissensgründen verweigert, sondern einen Befehl.

Gruß Andreas

Richtig. Der Typ ist seit dem immer wieder im TV zu sehen, als
„Bundeswehr-Experte“.

Du meinst wahrscheinlich Oberstleutnant Rose - der Kamerad hat
nie den Kriegsdienst aus Gewissensgründen verweigert, sondern
einen Befehl.

Ne, ich meine den Offz der irgendwo beim Bund als „Informatiker“ diente und dann in den Auslandseinsatz gehen sollte, dies aber aus Gewissensgründen verweigerte.
Aber ist ja egal :wink:

Hallo,

dass man jederzeit verweigern kann, wurde ja schon geschrieben. Was dann mit einem passiert, weiß ich von einem ehemaligen Mitzivi, der auch erst bei Beginn der Waffenausbildung verweigert hat. Er kam auf eine Schreibstube (also weg von den Waffen) und blieb dort bis zum Ablauf des Verfahrens. Die Wehrzeit wurde dann auf die Zivizeit angerechnet. Der Ausbilder dem gegenüber erstmals der konkrete Dienst an der Waffe verweigert wurde, hat wohl etwas kariert geschaut, viel mehr war da aber wohl nicht.

Gruß vom Wiz