Hallo,
ich bin 18 Jahre alt und besuche die 11. Klasse des Gymnasiums in Bayern, genauer das Ignaz-Günther-Gymnasium in Rosenheim. Momentan bin ich sehr schlecht auf die Direktorin und eine Lehramtsanwärterin zu sprechen. Gründe sind folgende: Mein Banknachbar wollte sich bei einem Kumpel in der Parallelklasse revanchieren, also beschoß er ihn in der Zwischenstunde mit einer Wasserpistole. Leider ließ er sich dabei von Frau S. erwischen. Diese fragte nach seinem Namen, den er ihr aber nicht nannte. Kurz darauf kam der hilflosen Lehrerin Frau HE zur Hilfe. Diese notierte sich dann auch den Namen meines Banknachbarns, um ihm einen Verweis zustellen zu können. Doch Frau S. ersparte sich die Mühe Frau HE nochmals nach dem Namen zu fragen und stellte einer anderen Kollegin, wer denn mit langen Haaren in der 11a sitze. Daraufhin kam es zu der Verwechslung, die zur Folge hatte, dass ich den Verweis erhielt. Ich finde das schon etwas komisch, aufgrund einer solchen Beschreibung einfach einen Verweis zuzustellen. Meine Englischlehrerin meinte dann, ich sei halt einfach schon bekannt für sowas. Ist das nicht diskriminierend? Ich habe mich geändert und nun bekomme ich die Verweise anderer Leute.
Erstaunlich finde ich auch, dass der Verweis an meine Mutter gesendet wurde. Das verstößt doch gegen die Datenschutzbestimmungen. In ihrer Bemerkung schreibt sie: „Ihr Sohn hat sich äußerst ungebührlich gegenüber einer Lehrkraft benommen.“ Wer benimmt sich denn ungebührlich? Was ratet ihr mir, soll ich rechtliche Schritte einleiten? Ich kann mir keine weiteren Verweise leisten, da mir ein Disziplinarverfahren angedroht wurde. Außerdem fühle ich mich ungerecht behandelt. Einmal auffällig, immer Sündenbock. Entschuldigt hat sich auch niemand bei mir.
Gruß
kamephis