bin zur Zeit wegen Depressionen, Angst und Burnout krank geschrieben. Bin etwas verwirrt, was die Diagnose bezüglich der Angst und den Depressionen seitens der Psychologin betrifft, die nun an die Krankenkasse geschickt wird um die Therapie zu beantragen.
Zum einen wurde eine rezidivierende depressive Störung F 31.1 gegenwärtig mittelgradige Episode zum anderen eine depressive Störung und Angst gemischt F 41.2 diagnostiziert.
Aber wie passt das zusammen? Ich dachte F 41.2 soll nur angewandt werden, wenn es sich um leichte Formen handelt und keine der beiden Diagnosen eine Einzelldiagnose rechtfertigt.
Oder ist es so zu verstehen, dass es sich bei der Angst auch um eine mittelgradige Störung handelt?
Vor der Diagnose der Psychologin, hat meine Hausärztin immer Angst und Depression getrennt aufgeführt. Habe nun Angst, das es bei der Krankenkasse so ankommt, als wenn alles nicht so schlimm ist und ich wieder arbeiten muß. Bin nach wie vor fertig mit der Welt im Moment.
Kennt sich jemand aus, was diese Konstellation betrifft?
Hallo!
Erstmal keine Panik! Wenn ich es richtig verstanden habe bezieht sich die mittelgradige depressive Episode auf den Augenblicklichen Zustand und die zweite Diagnose ist mehr generell (zeitlich länger andauernd) zu verstehen. Wenn du eine F Diagnose hast passt das auf jeden Fall bei der Krankenkasse und meiner Ansicht nach widersprechen sich die Diagnosen nicht.
Am Besten ist du rufst am Montag bei der Psychologin an und lässt es dir in Ruhe erklären wie die Diagnose zu verstehen ist.
lg und alles gute
bin zur Zeit wegen Depressionen, Angst und Burnout krank
geschrieben.:
Kennt sich jemand aus, was diese Konstellation betrifft?
Wenn überhaupt die Krankenkasse wegen dieser Diagnosen ein leichtes Augenzucken bekommt, dann wegen der Modediagnose Burn-out.
Burn-out und PTBS sind zur Zeit etwa so beliebt wie seinerzeit das Schleudertrauma bei Auffahrunfällen.
Gruß,
Branden
Hast Recht, die Diagnose Burnout bereitet mir auch Unbehagen. Sie wurde bei mir gestellt, da ich mich wegen jahrelanger psychologischer Probs beruflich und privat so dermaßen verausgabt habe, nur um mich vor meinen eigentlichen ständigen Depressionen abzulenken. Dann kam der körperliche Zusammenbruch, Blutdruckkrise, Magen kaputt, Herzprobleme, Panitkatacken u.s.w. Na ja, mal schauen wie es weitergeht.