Folgendes irritiert mich etwas: wie aus einem Posting weiter unten ja hervorgeht, werden die Hamburger Postämter ab und an mal bestreikt. Nun hab ich neulich am selben Tag zwei Päckchen (ebay-Artikel) bei „meinem“ Postamt abgegeben. Nachdem einer der Käufer ein paar Tage sehr nervös war (er wartete wirklich dringend auf die Ware) kamen dann plötzlich beide Päckchen am selben Tag wieder zurück. Vermerk auf der Karte: „nicht abgeholt/unbekannt verzogen“.
Beide Empfänger waren nachweislich zuhause, als die Päckchen hätten zugestellt werden müssen.
Keiner der Empfänger (einer in Hannover, einer in Osnabrück) hatte eine Abholkarte für die Päckchen im Kasten.
Erscheint mir doch sehr verwirrend. Hat die Hamburger Post Päckchen einfach nicht verschickt, sondern lieber Retour-Kärtchen verteilt? Ich glaube ehrlich gesagt nicht an nen Zufall und ärgere mich etwas, weil jetzt natürlich doppelt Porto bezahlt werden muss usw.
Vielleicht legt sich mein Groll ja etwas wenn mir jemand erklären kann, wie es zu sowas kommen kann. Seeeeehr merkwürdig.
Ich brauchte dringend eine neue Festplatte. Habe sie mir denn im Internet bestellt (per Nachnahme). bekam am gleichen Tage die Bestätigung, dass sie abgeschickt wurde.
Nach einer Woch fragte ich mal so dezent nach, was denn nun mit meine Platte sein. Die Antwort: das Paket sei zurück mit dem Hinweis „Annahme verweigert“. Weder ich noch meine Frau haben aber jemals das Paket zu Gesicht bekommen. Da fragt man sich, wer in meinem Namen die Annahme verweigert hat. Vielleicht der Postbote? Ich habe noch ein paar Nachforschungen angestellt, natürlich ergebnislos.
Ic hdarf bei diesem Versand nur noch per Vorkasse einkaufen, was ich natürlich nicht mache. So schnell ist der Ruf ruiniert!
Ich glaube, das Thema ist im Brett „Logistik“ besser aufgehoben.
Der Herr Zumwinkel wäre wahrscheinlich nicht erbaut, wenn er lesen würde, dass Ihr die Post als Amt oder Behörde einstuft.
Hallo Vincent
Die Chefetage der Post will Personalkosten sparen. Mit weniger
Personal, mehr Leistungen erbringen.
Verständlicherweise können und wollen die Postmitarbeiter da nicht mitmachen.(Arbeitsüberlastung)
Sollte, als Beispiel, der Postzusteller während seiner Arbeitszeit, nicht in der Lage sein, eine Sendung zuzustellen,
geht diese an den Absender zurück, Vermerke wie Annahme verweigert oder ähnliches haben dann Alibifunktion.
Der Postkunde hat dann Pech gehabt. Also neuer Versuch !
Das Einschreiben mit meinem Einberufungsbescheid zur
Bundeswehr (schon lange her) hat der Postbote selbst
quittiert, also für mich utnerschrieben. Hat er auch
bestätigt. Dann (ich traf ihn in einer Kneipe) verlangte er
noch eine Schnps von mir, denn er hätte mir ja einen Weg
erspart. Wenn er nicht für mich unterschrieben hätte, hätte
ich ja extra zur Post gehen und das Einschreiben abholen
müssen…
Ist er denn wenigstens auch für dich zum Bund gegangen?
Sollte, als Beispiel, der Postzusteller während seiner
Arbeitszeit, nicht in der Lage sein, eine Sendung zuzustellen,
geht diese an den Absender zurück, Vermerke wie Annahme
verweigert oder ähnliches haben dann Alibifunktion.
Der Postkunde hat dann Pech gehabt. Also neuer Versuch !
Wie? Die sind nicht imstande zu Planen und ich als Kunde habe die (mind.) doppelten Versandkosten? Von der Zeit für den Marsch zum Postamt mal ganz zu schweigen. Das kann ja wohl nicht sein. Vielleicht sollten sich mal ein paar betroffene zusammentun und eine Sammelklage anstreben, denn das ist ja eindeutig eine Vertragsverletzung seitens der Post.
langsam langsam. Hast Du Dich schon mal bei deinem Postamt beschwert? Das ist aus meiner Erfahrung etwas, das schon ganz gut funktioniert. So werden Zusteller, bei denen sich die Beschwerden häufen, ganz genau unter die Lupe genommen.
Noch etwas zu der besonderen Situation in Hamburg. Die Zusteller haben eine bestimmte Strecke in einer bestimmten Zeit zu erfüllen. Diese ist wohl annähernd die Idealzeit. Wenn also jemand bei einem Einschreiben erst noch den Empfänger aus dem Bett klingeln muss oder auf einen Empfänger warten muss,der auf Arbeit vermutet wird, so sind das für ihn (in Summe) schon mal unbezahlten Überstunden; und das ist unter den anderen Bedingungen (6-Tage-Woche, Druck durch den Vorgesetzten, manchmal besonders freundliche Kunden). Service kann und will man sich wohl nicht mehr leisten.
Also einfach mal freundlich beim nächsten Postamt darauf hinweisen. Und gerade für die letzte Woche mit der Betriebsversammlung (also wohl doch nicht direkt ein Streik)in Hamburg gelten halt Sonderbedingungen. Dies ist in vielen Dienstleistungsverträgen als höhere Gewalt bezeichnet.
Tröstet nicht wirklich, aber vielleicht ein wenig Verständnis?
Gruß
ALex
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Auch ich hatte einen ebay Handel umgekehrt.
Am nachträglich festgeelgten Liefertag haben wir ein Paket für die Nachbarn im haus angenommen, unser erwartetes Paket lag später auf der Postagentur mit dem Vermerk „Benachrichtigt“.
Die Herausgabe konnte ich eignetlich nur mit der Androhung stärkeren Unwillens veranlassen, weil die Agenturdame mir vorschreiben wollte, was mein Vor- und Zuname sei.
Kollaterale Grüße
Rochus Vondran