Ausgangslage:
- Einzahlungen in Rentenkasse sind bekannt
- Das Datum der Einzahlung ist bekannt
- Die Laufzeit der Anlage ist bekannt
- Die monatliche Auszahlung am Ende ist bekannt
Frage: Wie ermittele ich den Zinsatz auf Grundlage dieser Daten?
Ich bin überzeugt dafür gibt es eine eine Formel die ich nur nicht finde. Meine erste Näherung lautete 4,38% was mir zu hoch erscheint.
Mein Versuch es mit einer Formel für ein Beispiel mit 3 Einzahlungen zu lösen endete mit:
(AZ * 12) = Erg1 + (Erg1^(1/J1) - K1^(1/J1) + K2(1/(J1-1)))^(J1-1) + (Erg1^(1/J1) - K1^(1/J1) + K3(1/(J1-2)))^(J1-2)
AZ = Auszahlung
Erg? = Ergebnis der Anlage der ? Summe über gesammten Zeitraum
J? = Jahr ?
K? = Eingezahltes Kapital
Hallo,
poste doch mal die genauen Zahlen und Termine und ich schicke Dir das Ergebnis.
Gruss
A.
Ausgangslage:
- Einzahlungen in Rentenkasse sind bekannt
- Das Datum der Einzahlung ist bekannt
- Die Laufzeit der Anlage ist bekannt
Das läßt sich alles ganz gut nachvollziehen.
- Die monatliche Auszahlung am Ende ist bekannt
Aha. Wie denn? Für eine Berechnung des Verzinsungssatzes, müßte man doch wohl die Dauer des Rentenbezuges kennen. Hier könnte man bestenfalls auf Sterbetafeln oder ähnliches zurückgreifen, um eine Annäherung zu erreichen. Der Zinssatz würde sich doch erheblich verändern, wenn der Rentner nur eine Monatsrente kassiert und dann verstirbt oder aber noch 30 Jahre lang lebt. Davon mal abgesehen muss in der Rentenpflichtversicherung nicht zwangsläufig eine enge Korrelation zwischen Einzahlungen und Auszahlungen bestehen. Man müßte also für jeden diesen Satz individuell bestimmen.
Frage: Wie ermittele ich den Zinsatz auf Grundlage dieser
Daten?
Das hängt also ganz entscheidend davon ab, welche Lebenserwartung man annimmt. Ansonsten braucht man nicht losrechnen.
Ich bin überzeugt dafür gibt es eine eine Formel die ich nur
nicht finde. Meine erste Näherung lautete 4,38% was mir zu
hoch erscheint.
Für jemanden der heute in Rente geht aber nicht unwahrscheinlich.
Mein Versuch es mit einer Formel für ein Beispiel mit 3
Einzahlungen zu lösen endete mit:
(AZ * 12) = Erg1 + (Erg1^(1/J1) - K1^(1/J1) +
K2(1/(J1-1)))^(J1-1) + (Erg1^(1/J1) - K1^(1/J1) +
K3(1/(J1-2)))^(J1-2)
AZ = Auszahlung
Erg? = Ergebnis der Anlage der ? Summe über gesammten Zeitraum
J? = Jahr ?
K? = Eingezahltes Kapital
Guten Tag Logan,
die Frage nach dem Zins lässt sich nicht im strengen Sinn beantworten.
Wie der Kollege bereits festgestellt hat, ist der Umstand, dass eine Rente nun einmal eine Rente ist und keine Einmalauszahlung bei Aufschubsablauf, der eine Grund dafür.
Der andere Grund liegt darin, dass die Leistungsseite, die von diesen
Rentenbeiträgen über Jahrzehnte gespeist wird, sich vielfach geändert
hat und ändern wird. Allein die Tatsache, dass verschiedene ganz andere Rentenarten ebenso davon unterfüttert werden (Hinterbliebenenrenten, EU-, BU- und EM-Renten, verbietet eine Betrachtung der bloßen Altersrente. Da liegt ein grober methodischer Fehler. Was ist mit den Bundeszuschüssen, die die Gesetzliche Rente
maßgeblich erst ermöglichen ? Gesetzliche Rente lässt sich nicht unter Verzinsungsgesichtspunkten betrachten. Das ist leider eine Milchmädchenrechnung, auch wenn es in der Vergangenheit solche Ansätze
schon vielfach gegeben hat.
Gruß
Günther