Vorausgehend:
Zerrüttete Scheidungs-Familie.
Mutter stirbt hatte die letzten 10 Jahre kein Kontakt zu Kind A…
Kinder A und B haben/wollen auch keinen Kontakt zueinander.
Kind B ist seit Ausbildung (ca 15 Jahre) freiwillig langzeitarbeitslos und wurde von der Mutter sehr gesponsort.(wahrscheinlich nicht nachweisbar)
Kind A wohnt weiter weg.
Nachlassgericht verschickt Testament in dem steht:…
alles was ich besitze den Kindern je zur Hälfte zukommen lasse…Die Wohnung ist 100 T Euro wert, so bekommt jedes Kind 50 T Euro.
Kind A hat aber 35 T für das Studium erhalten und die gleiche Summe soll auch Kind B behalten.
Kind B soll die Wohnung behalten und Kind A den verbleibenden Rest von 15 T Euro auszahlen. So hat Kind A die Hälfte 35T + 15 T.= 50 T
Ende Testament
Kind B hat Schlüssel für die Wohnung, Versicherungen Wertgegenstände und Unterlagen.
Jetzt meine Fragen:
(Kind A weiß nicht wie diese hohe Summe für das Studium entstanden sein soll - ist 15 Jahre her und nie als Erbanteil angekündigt worden??? Bafög wurde selbst zurück bezahlt)
1.Was soll Kind A am besten tun oder lassen, bzw wie weiter vorgehen? Geht das mit der komischen Studiumsrechnung so?
2.Wie werden sonstige Werte ermittelt bzw hat Kind B Mitteilungspflicht über die Erbmasse positiv wie negativ.
3.Wie findet Kind A raus was es annimmt bzw ausschlägt?
Ohne Erbschein keine Auskunft aber mit Beantragung des Erbscheins ist ja das Erbe angenommen und könnte zu bösen Überraschungen führen/bzw kann nicht mehr ausgeschlagen werden.
4 Wenn der Ärger das bischen Erbe (???) übersteigt, würde A gern darauf verzichten andererseits gab´s schon immer so viel Ärger dass A es lieber seinen eigenen Kindern (sofort und direkt) als B überlässt.
Wäre nett wenn jemand hier Tipps geben kann, dass man nichts falsches macht - Einwände und Stellungnahmen sind auf 2 Wochen befristet beim Nachlassgericht einzureichen.
Wäre für Unterstützung wirklich dankbar!