Vespa 77N schießt alle lampen, bei einem

durchbrennendem glühfaden …

grummel,

mein alte vespa machts wie alle anderen dieser Modellreihe auch, wenn eine lampe durchbrennt, gehen alle anderen solidarisch den gleichen weg…

und das bei tempo 60 auf stockdunkler landstrasse…

also für hinten hab ich mir (erstmal komplett neue lampen, natürlich) zusätzlich 8 Hocheffektive rote leuchtdioden je 4 in reihe, beide stränge antiparrallel, so an die rücklichtlampe geklemmt, das se automatisch angehen wenn eine lampe ausfällt, wenn dann doch alle ausfallen, steigt allerdings die bordnetzspannung aufgrund des überaus großen innenwiderstands des generators auf über 10 V AC, und dann fließen durch die LEDS 80 mA, vielicht doch etwas viel…aber es ist ja nur für kurze zeit, trotzem denke ich über AC stromquellen nach, für 6 V AC… gibt sowas so ähnlich wie für Gleichstrom mit nem FET und nem Widerstand in reihe ?

und ich hab mir auch schon ne leistungs Z-diode mit 8,2V/10 Watt beschafft, um im notfall den generator einfach kurzzuschließen, so ne z-Diode ist nämlich billiger als ein satz neue lampen, und vor allem leichter zu beschaffen, oder kann man die auch noch geeignet gegen vorzeitiges ableben sichern (der generator schafft 15 Watt) ?

wie man meine worten entnehmen kann , ist analoge elektronik mir ein greuel, eigentlich kann ich nur mit digialten ICs jonglieren (Fan out, geteilt duch anzahl der anzuschließenden eingänge, , ein Multilayer Condi direkt am Ic und gut iss…) , und die sache mit den logig Level fets hab ich auch halbwegs im griff…aber Z-dioden…

ciao norbert

Hallo Norbert,
zu den LED solltest Du unbedingt einen Vorwiderstand
mit in Reihe schalten (ca. 100 Ohm).

Da es sich hier um AC handelt, ist die Sache mit den Z-Dioden
nicht ganz so einfach, weil nur die Spitzen der Halbwellen abgeschnitten werden. Damit geht der Effektivwert aber nicht so doll runter.
Im Normalfall können die Z-Dioden aber auch schon
einiges ableiten, was dann Strom von den Lampen klaut.

Wie wärs mit einem einfachen Schaltregler (Step-Down-Regler).
-> Graetzbrücke + Ladeelko und daran dann einen
Spannungsstabilisator für 3A. Ist rel. leicht zu basteln und
hat ca. 85…90% Wirkungsgrad.

wie man meine worten entnehmen kann , ist analoge elektronik
mir ein greuel, eigentlich kann ich nur mit digialten ICs
jonglieren (Fan out, geteilt duch anzahl der anzuschließenden
eingänge, , ein Multilayer Condi direkt am Ic und gut iss…)
, und die sache mit den logig Level fets hab ich auch halbwegs
im griff…aber Z-dioden…

Ja, ja, die Silizio Digitlis, eine schwere Berufskrankheit
bei manchen Ölöktronikern.
Analoge Schaltungstechnik, das ist eben die hohe Schule :smile:)
Gruß Uwi

Hallo Norbert,
zu den LED solltest Du unbedingt einen Vorwiderstand
mit in Reihe schalten (ca. 100 Ohm).

dann gehen se aber nicht auf halbhell an, wenn nur das schlußlicht ausfällt, also da auch nen kleines z-diödchen + widerstand als regelung ?

Ja, ja, die Silizio Digitlis, eine schwere Berufskrankheit
bei manchen Ölöktronikern.
Analoge Schaltungstechnik, das ist eben die hohe Schule :smile:)

thema analoges netzteil emit 78/79xx, ich hab so ein paar selbstgebastelete 5V und 15 V netzteile für um 1-3 A, aus den 70er jahren die immer noch ihren dienst tun, bis heute wo ich den weiter unten erwähneten 8bit I2C open drain treiber testete, und mich fragte ob ich nur noch nen LS anschließnen bräuchte um radio eriwan zu höhren, so sah das signal auf dem ozilloskop am gate der ausgangsfets aus mit nem widerstand von 100 kOhm gegen masse, seitdem teste ich mit ner autobatterie als leistungsNT…

ciao norbert

Hallo Norbert,

und das bei tempo 60 auf stockdunkler landstrasse…

Das sind natürlich schon düstere Aussichten …

Was du suchst, nennt sich Shunt-Regler, du brauchst einfach einen geregelten Verbraucher, welcher ab einer gewissen Spannung deinen Dynamo belastet, sodas die Bordspannung wieder im normalen Bereich liegt.

Eigentlich müsste für die Grundschaltung eine FET, eine Z-Diode, ein Brückengleichrichter und ein Kondensator ausreichen.

Die Wechselspannungs-Anschlüsse des Brückengleichrichters kommen ans Bordnetz.
Kathode der Z-Diode und Drain des FET kommen an den ±Anschluss der Brücke.
Anode der Z-Diode und der Kondensator kommen ans Gate des FET.
Der andere Anschluss des Kondensators und der Source-Anschluss des FET kommen an - der Brücke.

Wenn nun die Spannung zu gross wird leitet die Z-Diode , der Kondensator wird geladen und der FET leitet. Das GAnze sollte so dimensioniert werden, dass der FET nicht einfach durchschaltet, sondern im linearen Bereich als veränderlicher Widerstand betrieben wird. Dazu sollte noch ein Widerstand in serie zur Z-Diode geschaltet werden. Die Zeitkonstannte von RC sollte etwa bei einigen 100 ms liegen. Evtl empfielt es sich noch einen Widerstand paralell zum Kondensator zu schalten (RC = einige sekunden) um dann auch wieder genügend Licht zu haben, wenn der Motor langsamer dreht und die Spannung wieder kleiner wird.

Die Gleichrichter-Brücke und der FET mussen natürlich den maximalen Stom vertragen und der FET wird wohl im Extremfall die 15W verbraten, muss also irgendwie die Wärme loswerden.

MfG Peter(TOO)

Hallo Peter,
ich muß da noch ein paar Einwände loswerden

Was du suchst, nennt sich Shunt-Regler, du brauchst einfach
einen geregelten Verbraucher, welcher ab einer gewissen
Spannung deinen Dynamo belastet, sodas die Bordspannung wieder
im normalen Bereich liegt.

sicher nicht die energiesparenste Lösung, aber wohl die einfachste.

Eigentlich müsste für die Grundschaltung eine FET, eine
Z-Diode, ein Brückengleichrichter und ein Kondensator
ausreichen.

Eigentlich nicht. Für den praktischen Einsatz sind noch ein paar Dinge zu beachten:

Die Wechselspannungs-Anschlüsse des Brückengleichrichters
kommen ans Bordnetz.
Kathode der Z-Diode und Drain des FET kommen an den
±Anschluss der Brücke.
Anode der Z-Diode und der Kondensator kommen ans Gate des FET.

Das Gate des MOSFETs benötigt, insbesondere im Analogbetrieb, unbedingt einen Dämpfungswiderstand von ca. 100-1000 Ohm in Serie zum Gate. Ansonsten kann es passieren, daß Du den Transistor nicht mehr so stark kühlen brauchst, weil ein großer Teil der überschüssigen Leistung als Funkwellen abgestrahlt werden :smile:

Der andere Anschluss des Kondensators und der Source-Anschluss
des FET kommen an - der Brücke.

Zwischen + und - der Brücke ist auch ein Abblockkondensator bzw. Elko erforderlich, damit es keine unerwünschten Schwingungen im kHz-Bereich gibt.

Wenn nun die Spannung zu gross wird leitet die Z-Diode , der
Kondensator wird geladen und der FET leitet.

Leider beginnt eine Z-Diode nicht erst bei der angegebenen Spannung zu leiten. Der Kondensator, wenn er nicht belastet wird wird sich also schon bei einer niedrigeren Spannung aufladen.

Das GAnze sollte
so dimensioniert werden, dass der FET nicht einfach
durchschaltet, sondern im linearen Bereich als veränderlicher
Widerstand betrieben wird.

Das funktioniert nicht so einfach. Der Kanalwiderstand des MOSFETs ist relativ wenig beeinflussbar. Mit der Gatespannung kannst Du nur den Sättigungsstrom einstellen. Der MOSFET wird also nur als einstellbare Konstantstromquelle arbeiten.
Aber o.k., den Zweck würde es auch erfüllen.

Dazu sollte noch ein Widerstand in
serie zur Z-Diode geschaltet werden. Die Zeitkonstannte von RC
sollte etwa bei einigen 100 ms liegen. Evtl empfielt es sich
noch einen Widerstand paralell zum Kondensator zu schalten (RC
= einige sekunden) um dann auch wieder genügend Licht zu
haben, wenn der Motor langsamer dreht und die Spannung wieder
kleiner wird.

Den Widerstand brauchst Du unbedingt, damit die Z-Diode einen definierten Arbeitsstrom bekommt. So 1 mA sollte schon mindestens fließen, damit sich die Zenerspannung einstellen kann.
Wenn kein großer Siebelko vorhanden ist, würde sich der Kondensator in den Nulldurchgängen ohnehin sehr schnell über den Rückwärtsstrom in der Z-Diode entladen. Wenn Du also eine definierte Entlade-Zeitkonstante haben willst, mußt Du noch eine normale Diode in Serie zur Z-Diode einbauen.

Jörg

Hallo Norbert,
zu den LED solltest Du unbedingt einen Vorwiderstand
mit in Reihe schalten (ca. 100 Ohm).

dann gehen se aber nicht auf halbhell an, wenn nur das
schlußlicht ausfällt, also da auch nen kleines z-diödchen +
widerstand als regelung ?

Da brauchs keine Regelung :smile: Rote LED leuchten ab ca. 1,6V.
4 Stück in Reihe brauchen also ca. 6,4V…7V. Oberhalb dieser
Spannung fangen die Dinger an zu leuchten. Die differenzielle
Widerstand wird dann schnell sehr klein, so daß bei 8V schon
paar hundert mA fließen könnten. Das ist nicht gut. Also einen
kleinen Vorwiderstand in Reihe, so daß der diff. Innenwiderstand
begrenzt wird. Bei 8V werden über die 100 Ohm gerade ca.
10…15mA fließen. Bei 10V ca. 30mA, also noch unkritisch.
Falls Dir die 100 Ohm zu groß erscheinen, eben nur 47 Ohm oder
33 Ohm nehmen.

Ja, ja, die Silizio Digitlis, eine schwere Berufskrankheit
bei manchen Ölöktronikern.
Analoge Schaltungstechnik, das ist eben die hohe Schule :smile:)

thema analoges netzteil emit 78/79xx, ich hab so ein paar
selbstgebastelete 5V und 15 V netzteile für um 1-3 A, aus den
70er jahren die immer noch ihren dienst tun, bis heute wo ich
den weiter unten erwähneten 8bit I2C open drain treiber
testete, und mich fragte ob ich nur noch nen LS anschließnen
bräuchte um radio eriwan zu höhren, so sah das signal auf dem
ozilloskop am gate der ausgangsfets aus mit nem widerstand von
100 kOhm gegen masse, seitdem teste ich mit ner autobatterie
als leistungsNT…

Na prima, so’n Bleiakku hat wirklich einen feinen kleinen
Innenwiderstand. Ist für so einen Zweck sicher 'ne echt
preisgünstige Alternative.
Aber Vorsicht, daß nicht mal was abbrennt. Bei Kurzschluß
kann man fast alles zum Glühen bringen. Je nach Größe sind
paar hundert Ampere kein Problem!
Beachte: mit 80…100A kann man prima Schweißen :smile:
Übrigens: Schweißtrafo wäre vielleicht auch ne prima
Spannungsquelle, hab ich aber noch nicht ausprobiert :smile:
Ansonsten hab ich meist das Problem, daß mir die Ströme bischen
klein sind, so im pA - Bereich :wink:
Gruß Uwi

Mit Kanonen auf Spatzen schiessen ??
Hi Norbert,
natürlich kann man mit hochentwickelter Elektronik der Sache Herr werden, aber schiesst Du nicht ein wenig übers Ziel hinaus ?
Wenn der Roller 60 km/h läuft, obwohl er nur 40 km/h dürfte, ist die Drehzahl höher. Dies bewirkt natürlich bei einem Schwunglichtmagnetzünder eine höhere Spannung. Solange Du bei den 6V Birnchen bleibst, wirst Du das Problem weiterhin haben.
Ersetze zumindest die schwächlichen Rücklichtlampen durch 12V Lampen (so habe ich das damals bei meinen getunten Kisten immer gemacht) und Du wirst Ruhe haben. Kurioser Gedanke, soviel Elektronik in so einen alten Kasten zu stecken. Eine Überspannung von nur 5% bewirkt bei herkömmlichen Glühlampen eine Reduktion der Lebensdauer um 50%. Brennt nun das Rücklichtbirnchen durch, so kannst Du Dir selbst ausrechnen wie lange die Scheinwerferlampe hält.
Gruss Sebastian

Hmmmm…
Dem könnte Abhilfe geschaffen werden

Hab mal für meine Husky n Paar AC Spannungsbegrenzer gebaut
( Eigentlich eine Sp geteuerte Phasenabschnittregelung )
( 160 W LIMA 12V )
Die jetzt schon 2 Jahre problemlos funktionieren.
Hab da noch n paar überzählige Leiterplättchen übrig
Kannste gegen porto haben
Die Teile kommen höchstens auf 5 DM
Für 6 V mus man eigentlich nur den Regelkreis anpassen

Phagsae

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