Hallo, ich habe nun nach mehrmaligem Testen festgestellt, daß ich beim Capturen von Video 8- oder VHS-Cassetten über einen USB-Video-Grabber mit Nero Vison 4 pder PVR Plus (wobei Letzteres etwas toleranter ist) immer dann „dropped frames“, also verlorene Bilder und damit ruckelnde Filme habe, wenn ich die mpeg2-Dateien gleichzeitig mit Ton versehe (wie es ja sein sollte). Ohne Hinzuschalten meiner Soundkarte (über Line-in) läuft alles glatt, mit Audio - egal bei welchen Einstellungen - habe ich bei 500 Frames immer ca. 25 verlorene Frames. Liegt es an der Soundkarte (Terratec Aureon Fun 5.1), oder gibt es noch irgendwelche Stellschrauben?
Mein System: Win XP Home SP2 auf MSI KT880 mit Athlon 3000+XP und 1024 MB DDR RAM bei FSB 400, Grafik ATI 1600x Pro, ansonsten noch eine Terratec 1200 DVB-T PCI, sowie 4xHD, davon 2 über IDE und 2 SATA 250GB als Mirror-RAID, und 1xExtern über USB.
„Kommen viele dropped Frames vor, ist die Festplatte überlastet oder der Prozessor.“
Daher denke ich, dass der Computer überlastet ist, wenn du gleichzeitig Audio und Video aufnimmst. Du solltest Audio (und vielleicht auch Video) unkomprimiert aufzeichnen, um rechenintensive Codier-Prozesse zu vermeiden. Außerdem könnte man die Auflösung beim Aufzeichnen heruntersetzen.
Wenn das alles nicht funktioniert, musst du wohl erst Video und dann Audio aufnehmen und zum Schluss zusammenfügen.
Gruß,
Computerfreakpg
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Er nutzt aber einen externen Grabber.
Also macht der eigentlich die Arbeit.
Vielleicht ist USB zu langsam? USB1 statt Highspeed USB2.0?
Sonst hätt ich auch an die CPU gedacht (obwohl mein 2.5 GHz PC nie Probs hatte analog von TV Karte [ohne Hardwareenkoder] in MPEG2 mit MPEG Audio aufzunehmen).
Wie Lilly schon sagt macht es der externe Grabber an der USB-Schnittstelle.
Die Strombelastung bei USB ist begrenzt.
Eine Aufnahme mit Ton könnte die Stromgrenze zumindest zeitweilig erreichen. Daher die „Ausfälle“ mit Ton.
Versuche einmal den Grabber an einem USB-HUB mit externer eigener Stromversorgung zu betreiben.
Damit habe ich schon mit DVB-T Stick und mit UMTS-Stick erfolg gehabt.
was passiert denn da eigentlich genau? Der Grabber wandelt die Videodaten in MPG2 um und gibt sie über USB an den PC. Die Soundkarte nimmt synchron dazu den Ton auf - und dann? Wird der Ton in Echtzeit zum Videostrom dazugemischt? Das könnte in der Tat auch nen schnellen PC überfordern. Also würde ich es so machen, dass der Ton separat als WAV-Datei aufgezeichnet wird. Dann musst Du hinterher Bild und Ton zusammenfügen, dass sollte vielleicht mit TmpgEnc ohne Rekompression gehen.
ich habe nun nach mehrmaligem Testen festgestellt, daß
ich beim Capturen von Video 8- oder VHS-Cassetten über einen
USB-Video-Grabber mit Nero Vison 4 pder PVR Plus (wobei
Letzteres etwas toleranter ist) immer dann „dropped frames“,
also verlorene Bilder und damit ruckelnde Filme habe, wenn ich
die mpeg2-Dateien gleichzeitig mit Ton versehe (wie es ja sein
sollte).
sind es wirklich so viele, dass es mit bloßem Auge sichtbar ist?
Es kann nämlich auch sein, dass das Aufnahmeprogramm dadurch die Synchronizität zwischen Audio- und Video-Strom herstellt (vergleiche etwa AVI_IO: http://www.nct.ch/multimedia/avi_io/). Das Auseinanderlaufen von Bild und Ton ist ein systematisches Problem, da zwei unterschiedliche Taktgeber eingesetzt werden (einer auf der TV-Karte und einer auf der Soundkarte). Je „günstiger“ die sind, destoweniger genau sind ihre Frequenzen und umso leichter laufen sie auseinander.
Liegt es an der Soundkarte (Terratec Aureon Fun 5.1), oder gibt es
noch irgendwelche Stellschrauben?
Das grundsätzliche Problem ist i.d.R. die Aufzeichung von Audio und Video von unabhängigen Geräten. Wirklich behebbar ist dies nur durch eine Capture-Karte, die beides zusammen macht.
Hallo, danke für die Antwort. Die Festplatten können kaum überlastet sein, aber vielleicht die CPU? Hatte eigentlich gedacht, ein Athlon 3000XP FSB 400 reicht aus.
Dachte auch, die heutigen Grabber und 1-Schritt-Programme laufen ohne solche Probleme. Für großes Vor- und Nachbearbeiten wie z.B. mit Virtual Dub fehlen mir Zeit und Lust.
Auflösung heruntersetzen kommt auch nicht in Frage; dann wird das Bild kaum noch genießbar.
Tja, sieht nicht gut aus für meine Ansprüche…
Gruß, Wolfgang
„Kommen viele dropped Frames vor, ist die Festplatte
überlastet oder der Prozessor.“
Daher denke ich, dass der Computer überlastet ist, wenn du
gleichzeitig Audio und Video aufnimmst. Du solltest Audio (und
vielleicht auch Video) unkomprimiert aufzeichnen, um
rechenintensive Codier-Prozesse zu vermeiden. Außerdem könnte
man die Auflösung beim Aufzeichnen heruntersetzen.
Wenn das alles nicht funktioniert, musst du wohl erst Video
und dann Audio aufnehmen und zum Schluss zusammenfügen.
Moin Olaf,
ich hatte eigentlich gedacht, gängige USB-Grabber und Capture-Software (zum Kaufen) erledigen das heute in einem Schritt problemlos.
Ja, der Ton wird mit Audio-Line-In-Eingang entweder als PCM Stereo (mit PVR Plus) oder wahlweise gleich in Dolby 5.1 (mit Nero) zusammen mit dem Bild als MPEG2-Datei aufgenommen bzw. gespeichert.
Wenn dies einen schnellen PC schon überfordert, dürften sich die Grabber bzw. Programme doch garnicht verkaufen.
Denn nicht jeder hat Zeit und Lust auf umständliches Splitten und späteres Zusammenfügen mit Tempgenc, Virtual Dub & Co.
Also müßte es doch ein paar Kniffe geben?
Gruß, Wolfgang
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo, ja, es ruckelt teilweise ordentlich, und bei Nero Vision „darf“ man die dropped frames auch live mitzählen. Da addiert sich einiges…
Mit einer ViVo-Karte hatte ich ähnliche Erfahrungen.
Könnte eine neuere Soundkarte Abhilfe schaffen, bevor ich zähneknirschend auf AVI-Capture und nachträglichem Umwandeln auf MPEG umsteigen müßte?
Ich kann´s mir immer noch nicht vorstellen, daß Grabber + kommerzielle Capture-Software noch nicht ausgereift sind. Der Grabber sollte doch gerade die PC-Hardware durch eigenen Chip entlasten. Wenn´s per se Synchronitätsprobleme geben sollte, ist die Ware doch Quark.
Gruß, Wolfgang
sind es wirklich so viele, dass es mit bloßem Auge sichtbar
ist?
Es kann nämlich auch sein, dass das Aufnahmeprogramm dadurch
die Synchronizität zwischen Audio- und Video-Strom herstellt
(vergleiche etwa AVI_IO: http://www.nct.ch/multimedia/avi_io/). Das Auseinanderlaufen
von Bild und Ton ist ein systematisches Problem, da zwei
unterschiedliche Taktgeber eingesetzt werden (einer auf der
TV-Karte und einer auf der Soundkarte). Je „günstiger“ die
sind, destoweniger genau sind ihre Frequenzen und umso
leichter laufen sie auseinander.
Liegt es an der Soundkarte (Terratec Aureon Fun 5.1), oder gibt es
noch irgendwelche Stellschrauben?
Das grundsätzliche Problem ist i.d.R. die Aufzeichung von
Audio und Video von unabhängigen Geräten. Wirklich behebbar
ist dies nur durch eine Capture-Karte, die beides zusammen
macht.