Video CD erstellen

Hallo,
ich suche ein Programm, das *-.avi Files in ein anderes weniger speicherintensives Format wandelt. Heute habe ich 2 Stunden Fernsehprogramm von meiner TV-Karte aufgezeichnet und eine gigantische Datei mit knapp 29 Gigabytes (!) erhalten. Die paßt bei weitem nicht auf eine CD-ROM, nicht einmal auf die dicksten heute erhältlichen DVDs. Außredem möchte ich die Aufzeichnungen schneiden-

Wer weiß Rat?

Gruss,
HWW

Hallo,
ich suche ein Programm, das *-.avi Files in ein anderes
weniger speicherintensives Format wandelt. Heute habe ich 2
Stunden Fernsehprogramm von meiner TV-Karte aufgezeichnet und
eine gigantische Datei mit knapp 29 Gigabytes (!) erhalten.
Die paßt bei weitem nicht auf eine CD-ROM, nicht einmal auf
die dicksten heute erhältlichen DVDs. Außredem möchte ich die
Aufzeichnungen schneiden-

Guten Morgen,

ich bin selbst nicht sehr bewandert in der Videobearbeitung, deswegen hab ich immer Abstand genommen von hochwertigen Programmen mit allerlei Schnitt- und sonstigen Funktionen.

Wenn ich etwas aufnehme (auch avi per TV-Karte) dann konvertier ich es immer mit TMpegEnc (http://www.tmpgenc.com/) in Mpeg. Eine kleine Schnittfunktion ist auch noch dabei. Als (S)VCD brenn ich es dann mit Nero.

Sollte eine Mpeg-Datei zu gross fuer eine CD sein splitte ich sie mit DVTool (http://www.musclesoft.de/combatman/start.php?page=so…) in zwei Teile auf.

Vielleicht beides nicht die optimale Loesung, aber es funktioniert recht einfach =:wink:

Ciao! Bjoern

Hallo Hans,

Videoschnittprogramme gibt es eine Menge:

Adobe Premiere
Virtual Dub
Movie Maker
TMpeg
.
.
.
.

auf http://www.doom9.de gibt es viele nützliche Programme und Hilfe bei Problemen.

Hier in www wird Dir im Brett Video/DVD geholfen.

Alles Gute

olli

Hi Hans,

das avi-Format kann sehr wohl viel effizienter komprimieren! So passen mit dem richtigen Codec sogar bis zu drei Stunden Film in beinahe-DVD-Qualität auf einen 700MB-Rohling. Zwei Stunden TV-Programm lassen sich also beinahe verlustfrei auf eine CD bringen.

Folgendes würde ich mir besorgen:

– VirtualDub - Freewareprogramm für den Videoschnitt (inklusive Kompression, sowie einiger Effekte, die sich sogar erweitern lassen)

– DivX-Codec in der neusten Version UND/ODER

– XVid-Codec in der neusten Version

Am besten per Google nach allem fahnden, möchte jetzt nicht selbst die Adressen heraussuchen. Beide Codecs arbeiten sehr effizient.

Zur Kompression: Den Ton am besten mit dem MP3-Codec komprimieren (vorzugsweise den LAME-Codec benutzen, das geht alles in VirtualDub), mit etwa 128kBit/Sek. Das macht für zwei Stunden 128.000 (Bit) x 60 (Sekunden) x 120 (Minuten) = 921.600.000 Bit = ca. 110 Megabyte. Bleiben also für das Bild noch 590 Megabyte, das entspricht 4.949.278 kBit / 120 / 60 = 687 kBit/Sek. Du komprimierst also das Bild mit ca 680 kBit - und heraus kommt zum Schluss eine griffige 2-Stunden-Videodatei mit einer niedlichen Größe von unter 700 MB. Tadaa!

Um die Qualität möglichst hoch anzusiedeln, am besten beim Codec „TwoPass“ wählen. Das heißt, der Film wird zwei Mal verarbeitet: Beim ersten „Pass“ schaut sich der Codec nur an, wie der Film beschaffen ist (viel Bewegung - zB Explosionen oder Konzerte, wenig Bewegung - wie ein SW-Drama oder eine Show von Jürgen Fliege) und macht die eigentliche Arbeit erst beim zweiten Mal, wobei er die gewonnenen Erkenntnisse über den Film dazu verwendet, aufwändigen Szenen mehr Bits zu genehmigen, damit sie auch später dem Auge schmeicheln.

Dem Tipp eines anderen Users, den Film mit TMPEG in das MPEG-Format umzuwandeln, kann ich nur bedingt zustimmen: Sinnvoll ist es eigentlich nur, wenn Du das Ganze später auf Deinem DVD-Player anschauen willst, der VCD oder SVCD lesen kann. Zum einen ist das MPEG-Format qualitativ (zumindest von dem, was ich weiß) nicht so hochwertig, zum anderen müsstest Du das Bild verkleinern und auf zwei (VCD) oder vier (SVCD) CDs verteilen.

Viel Erfolg!

Dem Tipp eines anderen Users, den Film mit TMPEG in das
MPEG-Format umzuwandeln, kann ich nur bedingt zustimmen:
Sinnvoll ist es eigentlich nur, wenn Du das Ganze später auf
Deinem DVD-Player anschauen willst, der VCD oder SVCD lesen
kann. Zum einen ist das MPEG-Format qualitativ (zumindest von
dem, was ich weiß) nicht so hochwertig, zum anderen müsstest
Du das Bild verkleinern und auf zwei (VCD) oder vier (SVCD)
CDs verteilen.

Der andere User war ja ich =:wink:

Und zum einen will ich die Filme ja auf dem DVD-Player anschauen (wo sonst?) und zum Anderen:

Wenn ich das von dir geschriebene durchlese dann ueberkommt mich der Drang meine Augen nach innen zu klappen, mein Mund zu einem Laecheln zu fixieren und meine Ohren auf Durchzug zu stellen *g*

Nichts fuer Ungut. Deine Tips sind mit Sicherheit richtig und wertvoll und haben mit Videobearbeitung wesentlich mehr zu tun als mein Posting, aber dennoch funktioniert meine Methode fuer mich sehr gut =:wink:

Als ich damals eine TV-Karte gekauft habe und meinen ersten Film vom TV aufgenommen habe (Harold & Maude) und dann im Bekanntenkreis nach Editiermoeglichkeiten fragte wurde ich auch ueberhaeuft mit Programmen wie Adobe Premiere. Ich hab sie installiert, gestartet und sah nur noch lauter boehmische Doerfer vor mir!

Viel Erfolg!

Ich werte meinen Artikel ab als „bedingt brauchbar, aber fuer Normalsterbliche ausreichend“ *g*

Ciao! Bjoern