Video-dif-Datei (Adobe Premiere) auf DVD brennen

Seit einigen Monaten bin ich dabei, analoge & digitale Videofilme aufzuarbeiten und anschliessend auf MinjDV zu speichern.
Um die Filme verführbar zu machen, will ich sie auf DvD brennen. Auf diesem Gebiet habe ich bisher keine Erfahrungen, nur mit dem Brennen von CD´s…
Wenn man einen DVD-Brenner und Rohlinge hat, ist das Brennen grundsätzlich kein Problem. Aus Zeitschriftenartikeln bzw. Gesprächen mit „Verkäufern“ von Brennlaufwerken stosse ich auf 2 Hauptprobleme:

  1. DvD-Format: Hier scheint kein gültiger Standard in Sicht!
    Welches Format ist das Beste? Welches Format ist am gebräuchlichsten?
  2. Welchen Komprimierungs-Codex verwende ich?
    Ziel ist eine möglichst qualitätserhaltende Komprimierung der Originaldateien, dif-Dateien, mit einem Laufzeit/Speicher-Faktor von 4,7 min / GB, Adobe „Premiere“-Projekte.
    Kürzliche Tests in einer PC-Zeitschrift haben ermittelt, dass alle MPEG 4 nahen Codecs zu Blockbildungen, vor allem bei Schwenks führen.
    Ich habe folgende Fragen:
  3. Wer hat vergleichende Erfahrungen mit der Kopie von Videofilmen auf DvD-Scheiben, die einen hinreichenden Qualitätsanspruch erfüllen sollen?
    Welche Brennlaufwerke, Komprimierungs- & Brenn-Software habe sich bewährt?
  4. Welche Filmlänge (h) kann man in guter Qualität auf eine 4,7 GB DvD brennen?
  5. Welche verständliche, instruktive & kompakte Literatur behandelt das Themengebiet?

Für freundliche Antworten bedanke ich mich im Voraus!

Günter Bühler

Aktuelle DVD-Brenner können meist „-R“ und „+R“ schreiben. Aktuelle DVD-Player, besonders die billigen, spielen beide Formate ab.
Für Video-DVDs gibt es einen Standard: Mpeg2. Allerdings kostet jedwede Konvertierung Qualität. Das dif-Format ist mir unbekannt. Ich empfehle, nach dem Schnitt einmal ins DV-Format zu rendern (als Datenspeicherung) und einmal ins DVD-Format 8zum weitergeben oder ansehen). Welcher Brenner eingesetzt wird, ändert an der Qualität nichts. Zum Encoden ins DVD-Format empfehle ich Tmpegenc, Authoring (das arrangieren der Filme, Menüerstellung etc.) und brennen erledige ich mit Ulead DVD Movie Factory 2. Auf eine DVD kriegt man in höchster Qualität eine gute Stunde Filmmaterial. Wenn das Quellmaterial allerdings abgenudelte VHS-Kassetten sind, kann man ohne sichtbaren Verlust bis 4 Stunden auf eine DVD bringen.
MFG Peter

Hallo Peter,

schönen Dank für die Hinweise. Ich habe beim Fachhandel eine Pioneer *800* bestellt. Wenn er nächstdem eintrifft, werde ich die Tipps versuchen umzusetzen.

PPS: Das DV-Format dif wird von FAST.forward / Pinnacle bzw. von Adobe Premiere verwendet. Es beinhaltet eine 1:5 Kompression, d.h. ca. 4,7 min/GB.

Mfg Günter