Video schneiden auf PC

Hallo mein Name ist Karl und meine PC-Kentnisse sehr dürftig.
Ich würde gerne meine Filme von dem Digitalcamcorder (Panasonic NV-DS33) auf den PC bringen, dort schneiden und dann auf CD brennen. Da ich in Kürze einen Laptop kaufen will bin ich mir nicht sicher welche Mindestvoraussetzungen sein müssen. Ist z.B. Firewire am Laptop nötig (an meiner Camera nennt sich das wohl i.Link). Kann man das Ganze auch auf dem Laptop vertonen? Welch Hardware ist nötig? Welche Software sinnvoll?

Vielen Dank für die Antwort Karl

Hallo Karl,

Hallo mein Name ist Karl und meine PC-Kentnisse sehr dürftig.
Ich würde gerne meine Filme von dem Digitalcamcorder
(Panasonic NV-DS33) auf den PC bringen, dort schneiden und
dann auf CD brennen. Da ich in Kürze einen Laptop kaufen will
bin ich mir nicht sicher welche Mindestvoraussetzungen sein
müssen. Ist z.B. Firewire am Laptop nötig (an meiner Camera
nennt sich das wohl i.Link).

JA, zum Überspielen der Filme…

Kann man das Ganze auch auf dem Laptop vertonen?

Auch dies mit der richtigen Software.

Welch Hardware ist nötig?

VIEEEEL Festplattenplatz !!!
Ein fixer Rechner, um nicht ewig auf die Berechnung von Änderungen zu warten.
Videoschnittkarte wäre gut, muss aber nicht.

Welche Software sinnvoll?

Ein Captureprogramm, ein Schnittprogramm, TmpgEnc, ein Brennprogramm. Von der ct gibt es zZ ein Special im Zeitschriftenhandel das sehr viele Tools dafür enthält. Kostet ~ 9 Euro. (nein ich verdiene nix daran :wink:)

Nachdem Du dann weißt was Du genau magst kannst Du die Vollversionen holen. TMPGEnc gibt es im Netz zum Download. DAs wird Dir bei Vielem helfen.

Alles Gute

olli

Hallo!

Ich würde gerne meine Filme von dem Digitalcamcorder
(Panasonic NV-DS33) auf den PC bringen, dort schneiden und
dann auf CD brennen. Da ich in Kürze einen Laptop kaufen will
bin ich mir nicht sicher welche Mindestvoraussetzungen sein
müssen. Ist z.B. Firewire am Laptop nötig (an meiner Camera
nennt sich das wohl i.Link). Kann man das Ganze auch auf dem
Laptop vertonen? Welch Hardware ist nötig? Welche Software
sinnvoll?

Schneiden von Videofilmen ist äußerst zeitaufwendig! Die wichtigste Mindestvoraussetzung ist daher viel Zeit! Für eine Stunde Film brauche ich schon mal 20 h Bearbeitungszeit.

Nehmen wir vollgefilmte Standardkassette von 60min.

  1. Zunächst sollte das komplette Material szenenweise auf den Rechner kopiert werden. Das übernimmt die Software und erzeugt z.B. 180 durchnumerierte Dateien. Das Verknüpfen von Kamera mit Rechner, Rechner hochfahren, Software starten etc. dauert vielleicht eine 15-30 min, wenn mans geübt hat.

  2. Die Dateien sollten nun gesichtet werden und bei der Gelegenheit mit aussagekräftigen Dateinamen versehen. Da sind die nächsten anderthalb Stunden weg.

[Zwar kann man auch zuerst am Band sichten und danach auf den Rechner spielen, wenn viel Ausschuß drauf ist lohnt das. Aber dann muß man Szene für Szene auf dem Band suchen und von Hand die Software starten etc. Ist meiner Meinung nach nicht schneller.]

  1. Nun kann damit begonnen werden, auszusuchen, welche Szenen überhaupt verwendet werden sollen. Manchmal muß man dabei zu einer andern Szene wechseln, um die Qualität zu vergleichen und nochmal die erste und wieder die zweite… wo guckt die Person besser, oder kommt es auch auf den Hintergrund an oder ist gar ein wichtiges Geräusch zu hören? … Hierbei sind die mühevoll getippten Dateinamen nützlich.
    2-3 h

  2. Manche Szenen müssen bearbeitet werden. Vielleicht soll eine in Zeitlupe ablaufen oder rückwärts. Oder soll der Ton extrahiert werden, um ihn in einer andern Szenen einzusetzen? Sowas könnte man nun vornehmen.
    mind. 1 h

  3. Jetzt das Schnittprogramm starten und die Szenen aneinanderreihen, spätestens dabei wird über deren Reihenfolge entschieden.
    30 min.

  4. Ist die Szenenlänge ok? Normalerweise sollte eine Einstellung nur 5-7 Sekunden dauern. Anfang und Ende kann man „relativ“ leicht festlegen. Relativ, denn man muß mit der Maus auch genau den Zeitpunkt erwischen, bei dem etwa die gewünschte Person möglichst lange drauf ist, aber der störende Arm gerade noch nicht ins Bild wedelt. Und dann ist natürlch noch der Originalton zu berücksichtigen, der nicht irgendwo abgehackt werden darf!
    30min - 1 h.

  5. Jetzt wartet das Programm auf die Entscheidung über die Szenenübergänge. Von links rollen? Nach rechts explodieren? Glatter Schnitt? Der Profi hat längst im Kopf, wie Kameraführung Schnitt und Überblendung aufeinander abgestimmt werden sollten. Ich nicht, probiere, vergleiche etc.
    60 min.

[Zum Schluß durfte ich doch nochmal von vorn anfangen: Die Übergänge nehmen von der Szene Zeit weg. Plötzlich verschwindet ein wichtiges Stück Film im gefalteteten Mosaik oder so.]

  1. Titel- und andere Einblendungen müssen geschaffen werden.
    Das bedeutet Inhalt entwerfen, Schriftgröße und -charakter wählen und wieder probieren. Nach links? Von Oben? Plötzlich oder allmählich auftauchend? Paßt die Farbe zur Farbstimmung der Szene?
    1 h

  2. Nun der Ton. Die Software bietet das Einfügen vorhandener Klangdateien. Die müssen erzeugt werden. Also: Text ausdenken, sprechen und probieren, ob der Kommentar überhaupt in die Szene paßt oder zu lange dauert. Was dann? Weitere Zeit opfern.
    1-2 h

  3. Musik unterlegen. Das macht enorm viel aus. Aber da braucht man die richtige. Allein bei der Auswahl kann man etliche Zeit verbringen. Ich hatte eine Art Diashow in den Film eingebaut und mußte nun den Bildwechsel mit dem Takt der Musik synchronisieren.
    1-2h

  4. Neue Videodatei berechnen lassen. Das macht der Rechner von alleine. Aber die hunderterlei Einstellmöglichektein beim Konvertieren sind eine eigene Wissenschaft der Formate und „Komprimate“. Mit „DivX“ bekommt schon eine Stunde Film mit etwa DV-Qualiät drauf. Eine echte DV-Datei, die man in die Kamera zurückspielen kann braucht etwa 11Gigabyte auf der Festplatte. Die 180 Schnipsel brauchen vielleicht 1GB, jedenfalls deutlich weniger, obwohl sie ja 60min ergeben, da sie mpg-Files sind.
    Letztlich muß man Qualitätstest machen und es ist schwierig, vorher zu ermittlen, wie groß denn nun die Datei sein wird, d.h. man muß durchaus nochmals konvertieren mit etwas anderen Einstellungen.
    1-2h

Fazit:
Die meiste Zeit wird zunächst das Erlernen der Software n kosten. Das mag möglich sein, aber anschließend wird immer noch das Denken und Entscheiden Zeitfresser sein. Wenn man dann bei jedem Dateiabspielen ewig aufs Laden warten muß, wenn man laufend tüfteln muß, welche Dateien man schon von der Festplatte schmeißen kann, damit der neue Film raufpasst, dann nervt das furchtbar!

Daher mein

Vorschlag Nummer 1.
Sein lassen und einfach die Kassetten archivieren.

Wenns dennoch sein muß:

Vorschlag Nummer 2:
mind. 1,5Ghz Prozessor, mind. 512MB RAM, mind. 120GB Festplatte
Achtung: Ein Sony-Vaio hat bei mir die Zusammenarbeit mit meiner NV-DA-1 Panasonic-Kamera systematisch sabotiert. Ich achs jetzt mit PC.

Als Software nutze ich den Zoomplayer (freeware) zu Anschauen, den Wincommander zum Benennen der Dateien, Ulead-Videostudio zum Schneiden (Testversion im Netz), aber noch andre, das ist durchaus auch Geschmack- und Geldfrage.

Tschuess, Sven.