Hallo Freunde,
ich recherchiere gerade in einem Fall, in dem mehrere Leichen gefunden wurden. Alle waren blutverschmiert, obwohl sie keine sichtbaren Verletzungen aufwiesen. Wenn ich mal davon ausgehe, daß es sich um eigenes Blut handelte (andere Möglichkeiten gibt es natürlich zuhauf und werden seperat überprüft), was gäbe es da?
Welche Krankheiten/Vergiftungen sind tödlich und produzieren Poren- oder Körperöffnungsblutungen?
Pauschal läßt sich das nicht sagen… Du schreibst, daß die Leichen blutverschmiert waren. OK, aber: wie waren die Blutflecken verteilt? Bei Vergiftungen bin ich leider nicht so fit (es gibt aber auch viele Möglichkeiten, gell? *fggg*), aber die einzige Sauerei verursacht eine orale Blutung. Die kann bei Verletzungen der Lunge: da hat man im wahrsten Sinne des Wortes Schaum vor’m Mund; des Magens: wenn ein Magengeschwür durchbricht, kotzt Du regelrecht Blut (bei Leberzirrhose übrigens auch), auftreten.
Rektale (bei Hämorrhoiden) und vaginale Blutungen (nach einer Vergewaltigung) gehen meistens ohne größere Schmiererei vonstatten; d. h. es ist unwahrscheinlich, daß der Leichnahm blutverschmiert ist. Einzige Ausnahme bei einer vaginalen Blutung wäre eine Entbindung.
Bei Blutungen aus den Hautporen fällt mir auf Anhieb als Ursache der Ebola-Virus ein. Haut- und Schleimhautblutungen zählen bei einigen Tropenviren zu den bekannten Symptomen.
Hi Elbin,
soweit ich weiß kriegt man nur taube Gliedmaßen davon (und fällt irgendwann um), aber überprüfen schadet ja nicht. Im Moment habe ich zwei Giftgas-Anwärter: „Tabun“ and „Sarin“.
Übrigens nette Visitenkarte
Ciao
Uwe
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Hier ein Text zu dem Fall (aus dem Buch, an dem ich gerade schreibe ):
„OURANG MEDAN“ ein geheimnisvoller holländischer Dampfer mit 115 Mann Besatzung, der im Februar 1948 (nach anderer Quelle im Juni 1947) zwischen den Marshall- und den Gilbert-Inseln (Mikronesien) SOS funkte und dringend medizinische Hilfe erbat. Unterschrieben war der Notruf mit „Medico“. Mehrere Schiffe nahmen daraufhin Kurs auf die angegebene Position.
Der Kapitän des italienischen Frachters „SILVER STAR“ bat um genauere Angaben zum Standort und dem Geschehen an Bord, mußte aber auf die Antwort einige Zeit warten. Als diese endlich mit einem Hilfsfunkgerät gesendet wurde, erfuhr man (neben der genauen Position), daß ein Offizier und mehrere Mannschaftsmitglieder ermordet worden seien. Medizinische Hilfe sei jetzt nicht mehr nötig, jedoch dringend der Schutz durch ein Kriegsschiff. Dann brach der Kontakt plötzlich ab. Der amerikanische Zerstörer „CITY OF BALTIMORE“ lief daraufhin mit voller Kraft auf die gemeldete Position zu, doch dauerte es noch 24 Stunden (in denen immer wieder vergeblich versucht wurde, den Kontakt erneut herzustellen), bis ein Schiff den Schauplatz des Geschehens erreichte. Es war der italienische Frachter, der die Hilferufe als erster empfangen hatte.
Nach Aussagen der Besatzung lag die „OURANG MEDAN“ mit leichter Schlagseite im Wasser, und nachdem auf Rufe nicht reagiert wurde, begab sich ein Offizier mit sieben Männern an Bord. Ihnen bot sich ein schrecklicherAnblick: im Schiff lagen die Leichen von drei Offizieren und 15 Matrosen herum - blutverschmiert, aber ohne erkennbare Verletzungen. Noch während die Unterdeckräume durchsucht wurden, gab es eine schwere Explosion im Maschinenraum und das Prisenkommando konnte geade noch das Totenschiff verlassen, bevor es vor ihren Augen im Pazifik versank. Bis heute ist dieses Geschehen ein Rätsel, doch neuste Untersuchungen lassen vermuten, daß die „OURANG MEDAN“ möglicherweise sichergestelltes japanisches Giftgas von Singapur in die Vereinigten Staaten transportieren sollte.
Viel Spaß beim Rätseln *g*
Ciao
Uwe
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Checke UNBEDINGT den Namen des Zerstörers, ich habe bei der US Navy mal geguckt http://www.history.navy.mil/
und die führen keinen Zerstörer dieses Namens…
Aber wenn du die mal anmailst, bekommst du sicher kompetente Auskunft.
Checke UNBEDINGT den Namen des Zerstörers, ich habe bei der US
Navy mal geguckt und die führen keinen Zerstörer dieses Namens…
Seufz, ich weiß! In den 50er Jahren (vielleicht auch noch Anfang der 60er) gab´s den noch in den Listen, dann „verschwand“ er plötzlich. Scheinbar vertuscht die Navy da tatsächlich einiges.
Aber in meinem Job bin ich ja gewohnt, Phantomen hinterherzulaufen ;/