Einen schönen guten Tag liebes Forum,
dieses Jahr beglücken mich Unmengen von Löwenzahnpflanzen in meinem Garten / Blumenbett und auch zwischen den Terrassen-Platten-Ritzen.
So eingermaßen kriege ich die Pflanze aus den Beten - wenn ich Glück habe sogar mit der langen Wurzel.
Nur habe ich ja keine guten Zugriff auf die Pflanzen in den Terrasenritzen zwischen den Platten.
Kann mir jemand einen Tipp geben was ich dagegen machen kann, sowohl in den Beeten als auch auf der Terrase?!?!?!?
Beste sonnige Grüße aus der Rhön
Claudia
Hallo Claudia.
In den Ritzen kannst du entweder mit einem Herbizid(Unkrautvernichter) arbeiten oder mit Hausmitteln.
Diese wären zum Beispiel die einzelnen Pflanzen mit unverdünnter Essigessenz zu gießen oder Fingerdick mit Salz zu bestreuen.
Wenn du gut ziehlst, kannst du mit dem Essig auch die einzelnen Exemplare im Beet und im Rasen behandeln. Dann darfst du aber nicht zu viel daneben schütten und musst, wenn die Pflanze verreckt ist, gut wässern, um die Säure aus dem Boden wieder auszuwaschen.
LG Anja
Servus Claudia,
nicht zur unmittelbaren Bekämpfung, aber zur Begleitung:
Löwenzahn liebt reiche Stickstoffversorgung, eher dichte Böden, Kalium im Überschuss. Das Gegenteil, insbesondere knappe Kaliversorgung, bekommt ihm nicht.
Also beim Düngen acht geben, eine Weile gar keine K-Dünger mehr, Regenwürmer fördern durch gute Kompostversorgung und eventuell Aufkalken.
Schöne Grüße
MM
Hi und hallo,
zwischen die Ritzen kochendes Wasser kippen…geht am besten mit einem Wasserkocher únd einem Verläääääääääääääääääääängerunskabel (
).
Viele Grüße
Sue
Hallo Claudia.
ICh möchte nur anmerken das der Einsatz von Herbiziden auf versiegelten Flächen verboten ist und auch Hausmittelchen auf versiegelten Flächen als Herbizide gelten. Nur falls du streitliebende Nachbarn hast.
Den Tip mit dem kochenden Wasser find ich gut.
Noch einer Fugen mit Quarzsand und spez. Bindemittel verfugen, Wasser läuft ab, aber Kraut hat in der festen Masse keine Chance…
LG Peter
Hallo Peter.
ICh möchte nur anmerken das der Einsatz von Herbiziden auf
versiegelten Flächen verboten ist und auch Hausmittelchen auf
versiegelten Flächen als Herbizide gelten. Nur falls du
streitliebende Nachbarn hast.
Natürlich hast du mit den Herbiziden recht. Aber wenn man sich die gesetzliche Lage anschaut, dann darf damit nur noch Ackerland vorbereitet werden, Unkraut in Baumbeständen bekämpft werden, etc.
Ob Salz und Essig als Herbizid gelten, das wage ich zu bezweifeln. Zumindest war es das wärend meiner Studiums- und Arbeitszeit noch nicht so. Und ich war im Betrieb Pflanzenschutzbeauftragte, bekam immer die neuesten Infos von der Kammer.
Aber zurück zum eigentlichen Problem.
Heisses Wasser tötet zum Teil nur oberflächliche Pflanzenteile ab. Ist also u.U. nur von kurzer Dauer.
Auch wenn ich den Kunden immer sagen musste, daß sie das Herbizid nicht so anwenden durften, wie sie wollten…
Wer kann es schon kontrollieren?
Vielleicht sollte Claudia ja ihren Nachbarn mal fragen. Ich wette, daß der sogar noch ein entsprechendes Mittelchen da hat.
Ich will niemanden dazu auffordern, verbotenes zu tun. Aber wie du schon sagtest: Wo kein Kläger…
Ich denke, daß der Staat bei manchen Verboten klar über’s Ziel rausschießt.
LG Anja
Hallo Liebes Forum,
habe schon das Hausmittel Essig probiert klappt prima!
Will jetzt hoffen das es die Nachbarpflanzen nicht übel nehmen und auch die lange Löwenzahnwurzel mit kaputt gegangen ist.
Allen besten Dank für die Tipps
Claudia