Viele Überstunden?

Hallo zusammen,

ich überlege gerade, ob ich BWL oder eventuell VWL studieren soll und habe gehört, daß man nach abgeschlossenem Studium viele Überstunden im Job machen muß. Stimmt das? Kann man das so überhaupt sagen, hängt das nicht von der Branche, vom Betrieb, etc. ab?

Danke im voraus,
Angela

Hi,

ich überlege gerade, ob ich BWL oder eventuell VWL studieren
soll und habe gehört, daß man nach abgeschlossenem Studium
viele Überstunden im Job machen muß. Stimmt das? Kann man das
so überhaupt sagen, hängt das nicht von der Branche, vom
Betrieb, etc. ab?

natürlich und von anderen Faktoren, z.B. saisonalen Einflüssen.

Gruß,
Christian

man studiert meiner Meinung nicht, weil man hinterher vieeeel Geld verdienen kann oder Überstunden macht oder…

Man studiert, weil man Spaß dran hat, zumal BWL und VWL nicht immer die spannendsten Fächer sind.

…man kann mit BWL übrigens auch ganz toll arbeitslos werden, dann hast Du keine Probleme mehr mit den Überstunden.

Hallo Angelika,

ich überlege gerade, ob ich BWL oder eventuell VWL studieren
soll und habe gehört, daß man nach abgeschlossenem Studium
viele Überstunden im Job machen muß.

Bei Jobs für Studierte (Strudienfach egal) ist im Arbeitsvertrag der Passus
„Überstunden sind mit dem Gehalt abgegolten.“ (o.ä.) üblich.
Sicher steht das nur aus Spass dort.

Kann man das so überhaupt sagen, hängt das nicht von der Branche,
vom Betrieb, etc. ab?

auch, aber die Quote der studierten AK, die bei vereinbarten 40 h nach 40 h den Hammer fallen lässt, dürfte bei eher einstelligen Prozentzahlen liegen. Bei denen die aufsteigen wollen bei unter 1 %.
Diese Beobachtung gilt -zumindest nach meiner Beobachtung in Sachsen- auch für den ÖD.

Ciao maxet.

Noch etwas zum Thema Frauen und BWL:

es ist sicherlich sehr lobenswert, wenn Frauen sich in dieser Männerdomäne ebenfalls behaupten wollen. Bereits bei den Studiengängen liegt der Anteil der Frauen zumindest in Deutschland bei über 50%. Erstaunlich finde ich dann nur, dass die Frauen beim Abschluß und hinterher im Berufsleben den kürzeren ziehen. Aus eigener Erfahrung muß ich sagen, dass es im Job mit ner 40 Stunden Woche nicht getan ist, wenn man irgendwann einmal eine anspruchsvolle Tätigkeit ausüben möchte, die sich vielleicht auch mal bezhalt macht. (Schließlich muß ich ja irgendwie - mal betriebswirtschaftlich gedacht - so eine Rendite erwirtschaften, dass sich das Studium nach kurzer Zeit refinanziert hat. Anderen Falls wäre ich mit einer Ausbildung besser bedient gewesen, da kann man schon in der Lehrzeit Geld verdienen)

Daneben habe ich in meinem Fall und auch im Bekanntenkreis festgestellt, dass man als Frau nur sehr selten zu Bewerbungsgesprächen eingeladen wird (haben alle ein sehr gutes Examen gemacht, vorher eine Berufsausbidlung oder Zusatzqualifikation erworben und sprechen 2,5 Sprachen, daneben haben wir alle neben dem Studium mit 20-30 Wochenstunden in nem normalen Beruf gearbeitet, sollte also glauben, dass man damit die Kriterien der Wollmilcheierlegendensau erfüllt). Leider hat Frau den Makel, dass man nach dem Studium meistens so um die 26 bis 27 Jahre alt ist und dann ja auf die Idee kommen könnte Kinder zu bekommen ;o) Hier solltest Du dir klar überlegen, was Du willst. Kinder an sich sind denke ich nicht so sehr das Thema, viel mehr solltest Du für Dich die Frage klären, ob Du weiter arbeiten möchtest (ohne Erziehungsurlaub) oder dann doch lieber Hausfrau werden möchtest. Im zweiten Fall würde ich an Deiner Stelle eher eine Kff.-Ausbidlung oder BA-Studium machen. Das ist kürzer, man kann schon mal arbeiten und bekommt mit ner Ausbildung eher mal ne Halbtagsstelle geboten. Nach dem Studium direkt in die Elternzeit abzutauchen ohne richtig ein paar Jahre gearbeitet zu haben empfinde ich als nicht gerade vorteilhaft, da das dort erworbene Wissen wirklich nur theoretischer Natur ist und man mit 40 ohne Berufserfahrung auch sicherlich nur schwer einen Job finden wird.

So als Tip: Besuche doch einfach mal eine Vorlesung. Da kannst Du Dich in der Regel einfach mit rein setzen (zumindest bei sehr großen Unis. Das fällt gar nicht auf.) Schau Dir mal so spannende Fächer wie Statistik und Bilanzierung, Buchhaltung, Controlling an. Mit diesen Themen wirst Du Dich die ersten Semester rumschlagen müssen. Generell ist an den Unis alles sehr wissenschaftlich und hat erst einmal nicht viel mit dem zu tun, was man so in den Fachzeitschriften liest wie Absatzwirtschaft etc…die wirklich tollen Sachen macht man dann im Job. In der Uni lernst Du viele Formeln herzuleiten, selbst das Fach Personal kann so gut wie nur in Formeln ausgesrückt werden und diese finden sogar bei den einfachsten Motivationstheorien Anwendung. (Du wirst sehr viel Mathematik brauchen) Wenn es Dir liegt, dann viel Spaß beim Studium.

Hallöchen,

es ist sicherlich sehr lobenswert, wenn Frauen sich in dieser
Männerdomäne ebenfalls behaupten wollen. Bereits bei den
Studiengängen liegt der Anteil der Frauen zumindest in
Deutschland bei über 50%. Erstaunlich finde ich dann nur, dass
die Frauen beim Abschluß und hinterher im Berufsleben den
kürzeren ziehen.

bei uns lag die Frauenquote im ersten Semester bei 65%, beim Examen bei ungefähr einem Drittel. Ob das daran lag, daß die meisten Frauen direkt von Schule zur Uni gestolpert sind, während die Männer alle zumindest BW/Zivi und vielfach eine Ausbildung hinter sich hatten, kann ich nicht sagen. Anhand der beobachteten Ernsthaftigkeit, mit der die später ausgeschiedenen Damen das Studium betrieben, ziehe ich für mich die Schlußfolgerung, daß nicht wenige Damen das eigentliche Studium mehr in Richtung Männerwelt absolvierten. Will sagen: Die wollten sich einen Kerl angeln (nicht zwangsläufig unter den Studenten) und solange „was gescheites“ machen.

Zusatzqualifikation erworben und sprechen 2,5 Sprachen,
daneben haben wir alle neben dem Studium mit 20-30
Wochenstunden in nem normalen Beruf gearbeitet

Interessant. Wie habt Ihr das mit der Krankenversicherung geregelt? Ich meine mich daran erinnern zu können, daß man nur dann in diesem Bereich die Vorteile eines Studenten genießen konnte, wenn man weniger als 20 Stunden arbeitete.

Gruß,
Christian

ergänzend

Noch etwas zum Thema Frauen und BWL:

Leider hat Frau den Makel, dass man nach dem Studium meistens so um
die 26 bis 27 Jahre alt ist und dann ja auf die Idee kommen könnte
Kinder zu bekommen ;o) Hier solltest Du dir klar überlegen, was Du
willst.

Als anderen Tip kann ich nur geben:
Das Kind während des Studiums zu bekommen. Der Unialltag kann rel. flexibel gehandelt werden und die paar Jahre plus machen nixcht so viel aus.

CIao maxet.

Als anderen Tip kann ich nur geben:
Das Kind während des Studiums zu bekommen. Der Unialltag kann
rel. flexibel gehandelt werden und die paar Jahre plus machen
nixcht so viel aus.

Den Trick weiss man immer erst nach dem Studium. ergänzend hierzu: … gut wäre es, wenn man die Familie in der Nähe hat oder ne Freundin, damit man in den Lernphasen das Kind mal parken kann ;o)

Danke für Eure Antworten. Das mit den Kindern dürfte kein Problem werden, ich habe nie den Wunsch gehabt, welche zu bekommen. :smile:

Liebe Grüße,
Angela

Danke für Eure Antworten. Das mit den Kindern dürfte kein
Problem werden, ich habe nie den Wunsch gehabt, welche zu
bekommen. :smile:

Das wird sich ändern. Denk an meine Worte, wenn Du 30 wirst.

Gruß,
Christian