Viele wissen nicht was der BDV macht

Ihr hackt alle auf den BDV . habt ihr hier noch nicht gemerkt das die meisten hier nicht die interessen des verbrauchers vertreten.
Die meisten kennen gar nicht den unterschied versicherungsmakler versicherungsvertreter von diesen berufsgruppen distanziert sich der versicherungsberater.
er alleine darf überhaupt kein geld von der versicherungswirtschaft erhalten für seine dienste . ein berater darf nur eine zulassung von dem jeweiligen amts- oder landgerichtspresidenten erhalten er alleine haftet für seine beratung und erhält nur geld vom mandanten.

Also informiert euch mal richtig wenn nicht dann habt ihr ja alle genug geld und seid meist falsch versichert aber die meisten wollen einfach nicht dazu lernen.
gruß andreas

Hallo!

Ich will noch einmal, möglichst sachlich, auf die Frage „BDV“ eingehen.

Seriöse Versicherungsvermittler und -makler können es sich in der Regel nicht leisten, ihre Kunden falsch zu beraten.

Die Kollegen leben zum großen Teil nicht von Abschlussprovisionen, sondern von Bestands- und Folgeprovisionen, die je nach Gesellschaft in ihrer Höhe sogar noch von der Bestandsentwicklung abhängen. Ein verlorener Kunde zählt mittlerweile mindestens so viel, wie ein neuer Kunde. Daher werden die Kunden nicht nur von den meisten Kollegen nach bestem Wissen und Gewissen beraten, sondern auch im Schadensfall betreut und begleitet.

Dem BdV gebührt sicherlich Anerkennung in der Aufklärung der Verbraucher. Er ist allerdings nicht der einzige, der diese Funktion wahrnimmt.

Durch den steigenden Konkurrenzkampf ist es mittlerweile so, dass jeder Kollege, der mit dem Verkauf von Versicherungen beschäftigt ist, den Kunden auf fehlerhafte Beratung und Überversicherung durch andere Gesellschaften und deren Vertreter aufmerksam macht. Dieser Verdrängungswettbewerb führt durch die ureigensten Kräfte des Marktes ebenfalls zu Qualitätssteigerung des Versicherungsgeschäftes.

Vertreter und Gesellschaften, die sich diesen Marktmechanismen nicht anpassen, werden auf Dauer keine Überlebenschance haben.
Sicherlich gibt es in unserem Berufsstand auch schwarze Schafe. Die vermute ich allerdings auch in den Reihen des BdV.

Was mich an den Mails, die mir der Autor des Ursprungspostings zukommen lässt, stört, ist die Tatsache, dass dem Berufsstand der Versicherungsmakler und -vertreter pauschal vorgeworfen wird, sie würden ja nur für Ihre Provisionen und nicht für die Kunden arbeiten.

Hier ist einfach mal darauf hinzuweisen, dass niemand auf der Welt für Gottes Lob und Luft und Liebe arbeitet, auch nicht die Damen und Herren des BdV.
Wer ein Auto kauft, zahlt Provision an den Autoverkäufer, wer Brötchen beim Bäcker kauft, zahlt nicht nur den Preis für die Zutaten und den Strom, den der Backofen braucht.

Bei Versicherungen verhält es sich nicht anders. Und auf eine Beratung wollen die meisten Kunden kaum verzichten. Die, die sich ohne Beratung versichern, erleben leider Gottes oft genug ihr blaues Wunder, wenn es um die Schadensregulierung geht. Dazu braucht man hier ja nur im Archiv zu stöbern. Dann ist natürlich das Geschrei groß und oft genug wird sogar behauptet, der Versicherungsvertreter hätte den Kunden falsch beraten. (Der böse Vertreter, der auf einmal dem Kunden eine Versicherung vorenthalten haben soll !!!)

Ob Vertreter, Makler, Versicherungsberater oder BdV-Berater. Jeder dürfte seine Berechtigung haben.
Aber es möge doch bitte jeder unterlassen, mit einem Heiligenschein rumzurennen und die anderen zu verteufeln. Das nutzt keinem, auch nicht den Kunden.

PS: Meine Frage, ob und welche Interessen diejenigen haben, die sich hier für den BdV ins Zeug legen, wurde m.E. noch nicht beantwortet. Ich persönlich habe kein Problem damit, zu sagen, dass ich von meiner Gesellschaft Geld für die Vermittlung und Betreuung von Kunden bekomme. Ich habe aber den Verdacht, dass auch beim BdV Geld für die Neuakquise von Mitgliedern fließt.

LG Holger

super post, dafür ein * owt.