Vielehe

Hallo,

nach dem ich diesen Artikel gelesen habe /t/warum-alle-scheidungsurteile-mit-zum-standesamt/5…

Ist dies eine Rechtsfrage oder ist das eher Gesellschaftswissenschaft oder gar Politik?

Worauf basieren die Gesetze zur Monogamie?
Bzw. Worauf gehen sie zurück?

Worauf basieren die Gesetze zur Monogamie?
Bzw. Worauf gehen sie zurück?

ich würde mal behaupten, die gestze gehen einerseits auf die kulturelle geschichte / traditionen zurück und andererseits spielen biologische gründe eine rolle :

zitat: "menschenkinder brauchen ziemlich lange, bis sie selbständig sind und haben eine höhere Überlebenschance, wenn sich Vater und Mutter gemeinsam drum kümmern. Wenn aber einer von beiden ständig auf der Jagd nach neune Abenteuern ist, wird er der Verantwortung nicht gerecht.

Ein weiterer gesellschaftlicher Vorteil ist der soziale Frieden. Da es 50:50 Männer und Frauen gibt, würde es zu Unfrieden führen, wenn ein Mann 50 Frauen hat und 49 andere leer ausgehen. Das geht nur in Ländern, wo die Machtverhältnisse entsprechend sind und da kommen Harems auch nur sehr selten vor."

Ein weiterer gesellschaftlicher Vorteil ist der soziale
Frieden.

Achjanu …

Da es 50:50 Männer und Frauen gibt, würde es zu
Unfrieden führen, wenn ein Mann 50 Frauen hat und 49 andere
leer ausgehen.

Du sprichst jetzt nur von der Viel weiberei. Im Zeitalter der Gleichberechtigung könnte man dann auch den Frauen erlauben, sich mehrere Männer zu halten. Nur, um die Rechtsprechung an die tatsächlichen Verhältnisse langsam mal anzupassen, meine ich :wink:

Schöne Grüße
Miss E. Tat

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Ich gebe zudem zu bedenken, dass die Frage der Unterhaltsansprüche dann noch größer wäre :smile: Ich meine mich daran zu erinnern, dass selbst in den Kulturen, in denen praktisch eine Vielehe erlaubt wäre, diese nur dann durchführbar ist, wenn der Unterhalt aller Frauen gesichert ist. Ist das richtig ?

Außerdem, wenn die ganzen gutaussehenden Surferboys mehrere Frauen hätten würden, was bliebe dann für die Juristen über ?

Ich gebe zudem zu bedenken, dass die Frage der
Unterhaltsansprüche dann noch größer wäre :smile:

Nicht unbedingt! Vielleicht nur etwas komplizierter, wenn Teilansprüche von Teilzeitehemännern raus- und die der Halbtagsfrauen gegengerechnet würden. Aber was könnte uns angesichts unseres Steuerrechts denn an Komplexität noch schrecken?

Ich meine mich
daran zu erinnern, dass selbst in den Kulturen, in denen
praktisch eine Vielehe erlaubt wäre, diese nur dann
durchführbar ist, wenn der Unterhalt aller Frauen gesichert
ist.

Na, umso besser! Dann sind wenigstens die Zweit-, Dritt- und Nochmehrfrauen doch wenigstens abgesichert. Und die Männer ebenso. Statt so wie jetzt, wo alles durcheinander … und so …

Außerdem, wenn die ganzen gutaussehenden Surferboys mehrere
Frauen hätten würden, was bliebe dann für die Juristen über ?

Frauentechnisch würden ja auch Kapazitäten frei, weil die Damen ja jeweils mehrere Männer für sich beanspruchen würden. Und die paar freien Stündchen wird man einen Juristen doch noch zwischenschieben können, oder?

Ich denke, man muss es nur wollen.

Schöne Grüße
Miss E. Tat

Aber was könnte uns angesichts unseres Steuerrechts denn an
Komplexität noch schrecken?

Nun ja, eine Zusammenveranlagung stell ich mir dann ziemlich lustig vor :smile:

Und wenn ich mir die Flut von Vaterschaftstests vorstelle… von den Erbrechtstreitigkeiten will ich gar nicht reden :wink:

Hallo,

Aus genetischer
Sicht wäre Polygamie sogar das bessere System wegen
genetischer Vielfalt

Es ist ja nur verboten, mehrere Leute zu heiraten. Mit mehreren Leuten Kinder zu haben ist dagegen erlaubt.
Da gabs wohl irgendwannmal eine Gesetzesänderung, nach der zweiteres auch ohne ersteres geht :wink:

Gruß,
Markus

Hallo,

Ich meine mich
daran zu erinnern, dass selbst in den Kulturen, in denen
praktisch eine Vielehe erlaubt wäre, diese nur dann
durchführbar ist, wenn der Unterhalt aller Frauen gesichert
ist.

Na, umso besser! Dann sind wenigstens die Zweit-, Dritt- und
Nochmehrfrauen doch wenigstens abgesichert.

Und was ist mit den Ex-zweit-, dritt- und nochmehrfrauen? Wenn eine Scheidung aus einem dreifach gesprochenen Satz besteht und Unterhaltsverpflichtungen nicht existent? Nette Absicherung - allerdings leider ausschließlich für den Ehemann. Die übrigen Beteiligten sind genau gar nicht abgesichert.
Gruß
loderunner

Hallo

Frauentechnisch würden ja auch Kapazitäten frei, weil die
Damen ja jeweils mehrere Männer für sich beanspruchen würden.

Naja, falls man Ehe irgendwie mit Familie gleichsetzen möchte, gibts da schon Kapazitätsunterschiede. Grob geschätzt im Verhältnis 5 Minuten zu 9 Monaten :smile:

Gruß, DW.