Mal angenommen, ein Arbeitgeber möchte die gesammelten Flugmeilen seiner Mitarbeiter für weitere Dienstreisen einsetzen. Der Mitarbeiter sieht zwar eigentlich die Meilen als Schmerzensgeld, akzeptiert aber daß diese dem Arbeitgeber zustehen und händigt dem Arbeitgeber die Kontoauszüge des Meilenkontos aus.
Nun möchte der Arbeitgeber aber auch die PIN des Mitarbeiters für dessen Meilenkonto mitgeteilt bekommen, angeblich weil dann die Verrechnung einfacher sei.
Der Arbeitnehmer erinnert sich, daß er bei Beantragung der Meilen-Karte unterschrieben hat, daß er gut auf seine Persönliche Identifikations Nummer aufpasst und sie keinem Dritten mitteilt.
Was könnte der Arbeitnehmer in so einem fiktiven Fall nun machen: Gegen das Kleingedruckte der Meilenkarte verstoßen und die PIN dem Reisebüro mitteilen oder Stress mit seinem Arbeitgeber riskieren und die Rausgabe der PIN verweigern?
dass Reisebüros Flüge über Meilen buchen ist gängige Praxis. Und zum Buchen ist die Pin nötig. So gesehen dürfte das kein Problem seitens der Airline darstellen.
Da bekommt einer einen Flug auf Geschäftskosten bezahlt und dazu noch unnötigerweise Flugmeilen geschenkt die er privat nutzen will (andere das unverschämterweise auch tun) und vergleicht das dann mit Schmerzensgeld?
da das die Meilenkarte des AN ist und der AN auch private Meilen damit sammeln darf, wie er lustig ist, braucht er die PIN natürlich nicht mitzuteilen. Er muss aber die Nutzung der Dienstmeilen ermöglichen. Wenn dafür die PIN nötig ist und er sie nicht herausgibt, dann muss er eben selbst die Dienstflüge für die Meilen buchen.
…akzeptiert aber daß diese dem Arbeitgeber zustehen und händigt :dem Arbeitgeber die Kontoauszüge des Meilenkontos aus.
Da steht nichts über „privat nutzen wollen“. In dem fiktiven Fall geht es um das datenschutzrechtliche Problem der Weitergabe einer persönlichen Geheimzahl. Ketzerisch gefragt: Als nächstes möchte der Arbeitgeber auch die PIN für Kreditkarte und Giro, oder wo hört das auf?
Und wer schon mal mit yemenia oder ähnlichen geflogen ist weiß was mit „Schmerzensgeld“ gemeint war. Es hat schon Gründe, warum die Airlines mit ihren Meilen-Programmen ursprünglich die Leute bei Laune halten wollen, die tatsächlich fliegen müssen.
Aber, wie geschrieben, die private Nutzung von Meilen war nicht Thema der Anfrage.
MFG
heavyfuel
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