Virenscanner

Hallo !
Ich hoffe, das ich in diesem Brett richtig bin…
Seit kurzem habe ich einen System- Antivirus 2008 auf dem Laptop, (BS Vista) den ich nicht installiert habe. Bei der Systemsteuerung ist ein verschwommenes Symbol (sieht fast so aus wie das Symbol vom Sicherheitscenter) zu sehen. Wie bekomme ich denn den wieder runter?? Deinstallieren läßt er sich nicht…
Vielleicht kann mir jemand helfen

Hilflose Grüße von Jana

Ich hoffe, das ich in diesem Brett richtig bin…
Seit kurzem habe ich einen System- Antivirus 2008 auf dem
Laptop, (BS Vista) den ich nicht installiert habe. Bei der
Systemsteuerung ist ein verschwommenes Symbol (sieht fast so
aus wie das Symbol vom Sicherheitscenter) zu sehen. Wie
bekomme ich denn den wieder runter?? Deinstallieren läßt er
sich nicht…
Vielleicht kann mir jemand helfen

Das ist meist „Symantec Antivirus 2008“. Wenn Du also in der Systemsteuerung unter Software danach suchst, solltest Du ansich fündig werden.

Das ist meist „Symantec Antivirus 2008“. Wenn Du also in der
Systemsteuerung unter Software danach suchst, solltest Du
ansich fündig werden.

Hallo!
Nee, unter Software ist er eben nicht zu finden.Zu „finden“ ist er nur in der Systemsteuerung. Und anklicken, woher die Herkunft ist, kann man auch nicht. Er hat sich ungefragt einfach eingeschlichen und nervt. Ich möchte ihn einfach nur los werden…

genervte Grüße
Jana

Nee, unter Software ist er eben nicht zu finden.Zu „finden“
ist er nur in der Systemsteuerung. Und anklicken, woher die
Herkunft ist, kann man auch nicht. Er hat sich ungefragt
einfach eingeschlichen und nervt. Ich möchte ihn einfach nur
los werden…

Hm…also anhand der Beschreibung kann ich schlecht sagen, was das ist. Oder Du machst einen Screenshot davon und emailst mir den rüber.

Ansonsten installier Dir die Demo von http://www.superantispyware.com und laß den durchlaufen mit einem „Deep Scan“. Der findet ansich soweit alles, was nicht unbedingt auf einen Rechner gehört, weil böse. :wink:

Ansonsten installier Dir die Demo von
http://www.superantispyware.com und laß den durchlaufen mit
einem „Deep Scan“. Der findet ansich soweit alles, was nicht
unbedingt auf einen Rechner gehört, weil böse. :wink:

Wer’s glaubt wird selig…

Ansonsten installier Dir die Demo von
http://www.superantispyware.com und laß den durchlaufen mit
einem „Deep Scan“. Der findet ansich soweit alles, was nicht
unbedingt auf einen Rechner gehört, weil böse. :wink:

Wer’s glaubt wird selig…

Gibt sicher auch noch andere, aber ich nutze den seit mehreren Jahren erfolgreich. Kannst ja einen anderen Vorschalg machen, anstatt nur 'nen schlauen Spruch. :wink:

Wenn du die Software nicht installiert hast und auch sonst kein Benutzer des PCs diese installiert hat, dann hat sie sich vermutlich einfach selbst installiert. Da dies aber nur Viren, Würmer und Trojaner machen, solltest du deinen Rechner mal ordentlich durchchecken.

Besorge dir doch einfach mal einen aktuellen Virenscanner auf einer Boot-CD.
http://www.free-av.de/de/tools/12/avira_antivir_resc…

Damit brennst du dir eine CD die einen Virenscanner beinhaltet. Von dieser CD bootest du den Rechner und lässt den Scanner mal durchlaufen.

Ansonsten solltest du dringend dein Sicherheits-Konzept überdenken. Irgendwer hat schließlich ohne dein Wissen vollen Zugriff auf deinen PC gehabt und konnte ein beliebiges Programm installieren. Das sollte dir doch zu denken geben…

Wenn du die Software nicht installiert hast und auch sonst
kein Benutzer des PCs diese installiert hat, dann hat sie sich
vermutlich einfach selbst installiert. Da dies aber nur Viren,
Würmer und Trojaner machen, solltest du deinen Rechner mal
ordentlich durchchecken.

Ich denke auch, das es irgendwas mit Viren usw. zu tun hat. Eigentlich hab ich das Kaspersky Internet Security, zum Schutz vor so etwas. Aber da hat er wohl ordentlich versagt…*heul* verzweifelte Grüße
Jana

Wer’s glaubt wird selig…

Gibt sicher auch noch andere, aber ich nutze den seit mehreren
Jahren erfolgreich.

Definiere „erfolgreich nutzen“ in diesem Zusammenhang.

Kannst ja einen anderen Vorschalg machen,
anstatt nur 'nen schlauen Spruch. :wink:

Es gibt kein Tool das Schadprogramme zuverlässig findet. Deshalb kann es auch keinen vernünftigen Vorschlag für sowas geben.

Ein Auszug aus der von dir geposteten Webseite:
_ Removes ALL the Spyware, NOT just the Easy ones! _

Solche Versprechen sind schlicht gelogen.

Ein aktueller Virenscanner findet das, was es an bekannter Malware gibt. Und das auch nur, wenn du ihn von einer Boot-CD startest. Ein solcher Scanner ist maximal dazu geeignet, eine bestehende Infektion eventuell zu erkennen. Je nach schwere der Infektion hilft dann in den meisten Fällen ohnehin nur eine Neuinstallation. Ein Entfernen von wirklicher Malware im Nachhinein ist nicht mehr möglich.

Deshalb ist es umso wichtiger, dass man durch das eigene Verhalten möglichst eine Infektion von vorne herein vermeidet.

Ich denke auch, das es irgendwas mit Viren usw. zu tun hat.
Eigentlich hab ich das Kaspersky Internet Security, zum Schutz
vor so etwas. Aber da hat er wohl ordentlich
versagt…*heul* verzweifelte Grüße

Ein Virenscanner - egal welcher - ist kein zuverlässiger Schutz vor Viren, auch wenn die Hersteller oft anderes versprechen (was sie eh nicht halten können).

Wichtiger ist v.a. dass man durch das eigene Verhalten. Dazu zählt dann u.a. dass man immer alle Sicherheitsupdates für alle benutzte Software installiert, einen kritischer Umgang mit Fremd-Daten wie Downloads, Mail-Anhängen, Messenger-Datentransfers pflegt, Software nur aus vertrauenswürdigen Quellen bezieht, keine Software nutzt, die bekannte Sicherheitslücken besitzt (z.B. Internet Explorer oder Outlook sind da bekannte Einfallstore für Viren) und - ganz wichtig - das man nicht alles anklickt, was nicht bei drei aufm Baum ist.

Wer’s glaubt wird selig…

Gibt sicher auch noch andere, aber ich nutze den seit mehreren
Jahren erfolgreich.

Definiere „erfolgreich nutzen“ in diesem Zusammenhang.

In Bezug auf die Erkennung von diversen Trojanern. Man sollte sich ja auch nicht unbedingt auf nur ein einziges Produkt verlassen, denn kein Antivirus-Programm erkennt restlos alle.

Ich denke eine Kombination aus dem kostenlosen AntiVir und desgleichen von Superantispyware deckt das Gros ab. Der beste Schutz ist und bleibt aber natürlich der Anwender selbst. :wink:

Solche Versprechen sind schlicht gelogen.

Würde ich nicht unbedingt behaupten. Ich hatte vorher z.B. AdAware im Einsatz…kannste total knicken das Teil! Da findet Superantispyware deutlich mehr…und schafft es auch die Fundstellen endgültig zu eliminieren und nicht wie bei anderen Programmen, wo der Alarm nach dem nächsten Neustart wieder hochpoppt.

Ein aktueller Virenscanner findet das, was es an bekannter
Malware gibt. Und das auch nur, wenn du ihn von einer Boot-CD
startest. Ein solcher Scanner ist maximal dazu geeignet, eine
bestehende Infektion eventuell zu erkennen.
Je nach schwere der Infektion hilft dann in den meisten Fällen
ohnehin nur eine Neuinstallation. Ein Entfernen von wirklicher
Malware im Nachhinein ist nicht mehr möglich.

Hat sie Windows-Dateien beschädigt oder verändert nicht, nein, aber „normale“ Trojaner, die sich einfach nur verstecken und mit zufälligen kryptischen Namen arbeiten, sich in die Registry einbinden, etc. lassen sich ohne Probleme entfernen.

Deshalb ist es umso wichtiger, dass man durch das eigene
Verhalten möglichst eine Infektion von vorne herein vermeidet.

Sowieso, aber das Problem ist, daß der Großteil der Anwender denkt, daß, wenn sie irgendeine Antivirus-Software installiert haben, diese „ja schon aufpassen wird“. Aber dem ist nicht so. Sie ist lediglich eine Hilfe und kein Allheilmittel! Dinge wie aufmerksames Surfen, Windows Updates, Antivirus Software Updates, etc. sind ständig zu beachtende Prozesse!

Hallo Christian

Solche Versprechen sind schlicht gelogen.

Würde ich nicht unbedingt behaupten.

Ich schon.

Ich hatte vorher z.B. AdAware im Einsatz…kannste total knicken das
Teil! Da findet Superantispyware deutlich mehr…

Das mag ja sein. Aber was ist mit all dem Zeug, das auch von diesem Tool nicht gefunden wird? Nur weil ‚Superantispyware‘ nichts (mehr) findet, heisst nämlich noch lange nicht, dass da wirklich nichts (mehr) ist.

Hat sie Windows-Dateien beschädigt oder verändert nicht, nein,
aber „normale“ Trojaner, die sich einfach nur verstecken und
mit zufälligen kryptischen Namen arbeiten, sich in die
Registry einbinden, etc. lassen sich ohne Probleme entfernen.

Vielleicht schaffst Du es ja, den Trojaner selber zu entfernen. Aber informier Dich mal, was Trojaner so alles anstellen können. Sehr häufig ermöglicht er dem Urheber den Zugriff auf den befallenen Rechner. Und/oder er lädt weitere Sachen nach. Du weisst nie mit Sicherheit, was so ein Trojaner auf dem Rechner vor seiner Entdeckung und Entfernung schon alles angestellt hat. Nach dessen Entfernung ist also keineswegs sicher, dass das System wieder sauber ist.

Kommt hinzu, dass man für eine nachhaltige manuelle Bereinigung eines kompromittierten Systems schnell mal viel mehr Zeit investieren muss, als eine Neuinstallation dauern würde. Erst recht, wenn man mittels Image vorsorgt.

Deshalb ist es umso wichtiger, dass man durch das eigene
Verhalten möglichst eine Infektion von vorne herein vermeidet.

Sowieso, aber das Problem ist, daß der Großteil der Anwender
denkt, daß, wenn sie irgendeine Antivirus-Software installiert
haben, diese „ja schon aufpassen wird“. Aber dem ist nicht so.

Genau deshalb ist es wichtig, diesen Anwendern klar zu machen, dass dem nicht so ist und dass sie ihr System besser neu aufsetzen, wenn ihnen doch etwas passiert.

Sie ist lediglich eine Hilfe und kein Allheilmittel! Dinge wie
aufmerksames Surfen, Windows Updates, Antivirus Software
Updates, etc. sind ständig zu beachtende Prozesse!

Genau. Und wenn man diese Dinge hinreichend beachtet, braucht man mit der Zeit auch gar kein Antivirenprogramm mehr.

CU
Peter

Definiere „erfolgreich nutzen“ in diesem Zusammenhang.

In Bezug auf die Erkennung von diversen Trojanern.

Und hat das Programm „alle“ Trojaner auf dem Rechner gefunden? Hat das Programm auch alle von den Trojanern nachgeladenen Programme gefunden?

Solange du diese Fragen nicht mit „ja“ beantworten kannst, ist das Programm nicht besser, als alle anderen solchen Programme auch.

Man sollte
sich ja auch nicht unbedingt auf nur ein einziges Produkt
verlassen, denn kein Antivirus-Programm erkennt restlos alle.

Bei neuen Viren/Trojanern erkennt kein Anti-Virenprogramm mehr als 20-25% davon. Und das auch nur, wenn die Heuristik auf der höchsten Stufe steht und man deswegen sehr häufige Fehlalarme in Kauf nehmen müsste.

Selbst wenn du mit allen bekannten Virenprogrammen deinen Rechner scannst, besteht eine gute Chance, dass ein neues oder unbekanntes Schadprogramm (wie es Trojaner üblicherweise nachladen) nicht erkannt wird. Deshalb kannst du deinen Rechner nach einem Trojaner-Befall auch mit allen Virenscannern dieser Welt scannen, es besteht eine gute Chance, dass du danach immer noch Schadprogramme auf deinem Rechner hast.

Bei bereits bekannten Viren und Trojaner erkennt Avira Antivir bereits 99,5% und mehr. Hier gibt es keinen Grund, noch ein weiteres Programm zu verwenden, da die Trefferquote sogar theoretisch nur noch minimalst steigerbar wäre. Der Einsatz von einem Programm wie „Superantispyware“ zur Abwehr von Trojanern und Viren ist daher faktisch nutzlos und schadet am Ende sogar mehr, als er nützt.

Solche Versprechen sind schlicht gelogen.

Würde ich nicht unbedingt behaupten.

Quatsch. Erkläre mir bitte wie ein Programm „alle“ (Zitat) Trojaner finden will und wie es v.a. diese auch „entfernen“ (Zitat) will.

Nochmal:
Diese Aussage ist eine wissentliche Falschaussage und soll unbedarfte Anwender verführen, sich dieses Produkt zu installieren. Wer solche Tricks nötig hat, der hat sicher nicht die nötige Glaubwürdigkeit und Seriosität, die ich für notwendig erachte, damit ich so eine sensible Sache wie IT-Sicherheit in dessen Hände lege.

AdAware im Einsatz…kannste total knicken das Teil! Da findet
Superantispyware deutlich mehr…und schafft es auch die
Fundstellen endgültig zu eliminieren und nicht wie bei anderen
Programmen, wo der Alarm nach dem nächsten Neustart wieder
hochpoppt.

Vielleicht macht sich „Superantispyware“ einfach nur wichtiger und nennt dir mehr Fundstellen. Ich kann dir schließlich jeden unnötigen Scheiss in der Registry als angebliche Spyware verkaufen. Wie willst du das bitte nachvollziehen? Und wie willst du wissen, ob das Schadprogamm dann wirklich von deinem Rechner herunten ist?

Hat sie Windows-Dateien beschädigt oder verändert nicht, nein,
aber „normale“ Trojaner, die sich einfach nur verstecken und
mit zufälligen kryptischen Namen arbeiten, sich in die
Registry einbinden, etc. lassen sich ohne Probleme entfernen.

Mein Gott…
Der Trojaner ist doch nur das Transportmittel. Das Holzpferd in Troja ist ja auch nicht die Bedrohung gewesen, sondern die Soldaten die es im Inneren eingeschleust hat in die Stadt. Genauso ist nicht der Trojaner das Gefährliche, sondern es sind die eigentlichen Schadprogramme die vom Trojaner nach der Infektion nachgeladen werden. Diese werden meist ständig geändert und angepasst, oft nicht den Antiviren-Herstellern bekannt.

War der Trojaner einmal aktiv, dann weißt du schlicht und einfach nicht, was das Ding alles nachgeladen hat. Und daher kannst du auch überhaupt keine Aussage treffen, ob die Bedrohung beseitigt wurde. Nur weil der Trojaner entfernt wurde, ist das noch lange kein Hinweis, dass dein Rechner jetzt frei von Malware ist.

Sowieso, aber das Problem ist, daß der Großteil der Anwender
denkt, daß, wenn sie irgendeine Antivirus-Software installiert
haben, diese „ja schon aufpassen wird“.

Und jetzt darfst du dir die Homepage von „Superantispyware“ nochmal genau anschauen, und darfst 3x raten, wieso der unbedarfte PC-Anwender glaubt, dass er mit dieser Software sicher ist…

Aber dem ist nicht so.
Sie ist lediglich eine Hilfe und kein Allheilmittel!

Sie ist v.a. lediglich ein Mittel, eine Infektion zu entdecken. Eine einmal ausgeführte Schadsoftware lässt sich praktisch mit keinem Programm dieser Welt wieder sicher entfernen. Zur Beseitigung von Infektionen eignet sich im allgemeinen keines dieser Tools.

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Vielleicht schaffst Du es ja, den Trojaner selber zu
entfernen. Aber informier Dich mal, was Trojaner so alles
anstellen können. Sehr häufig ermöglicht er dem Urheber den
Zugriff auf den befallenen Rechner. Und/oder er lädt weitere
Sachen nach. Du weisst nie mit Sicherheit, was so ein Trojaner
auf dem Rechner vor seiner Entdeckung und Entfernung schon
alles angestellt hat. Nach dessen Entfernung ist also
keineswegs sicher, dass das System wieder sauber ist.

Du sprichst von sog. „Downloadern“ - die ansich ja sowieso zuallererst installiert werden, bevor der eigentliche Schädling auf den Rechner gelangt. Ziel ist es, daß die Schutzsoftware eben diese Downloader rechtzeitig erkennt, bevor sie irgendetwas herunterladen und ausführen können.

Dazu bedarf es folgender Voraussetzungen:

  1. Windows muß die aktuellen Updates haben und ständig bekommen
  2. Jedwede installierte Schutzsoftware - wie Anti-Virus-Software bzw. Anti-Malware-Software muß aktiviert und deren Definitionen aktuell sein und gehalten werden
  3. Eine Firewall muß aktiv sein. Nach Möglichkeit doppelter Schutz wie z.B. im Router aber auch - gerade bei Laptops wichtig - die Software-Firewall. Etwas wie Zone Alarm schmeißt zwar nur so um sich mit Meldungen, von denen viele eher überflüssig sind, aber dafür ist sie weit verbreitet und informiert den Benutzer auch über mögliche unregelmäßige Zugriffe.

Kommt hinzu, dass man für eine nachhaltige manuelle
Bereinigung eines kompromittierten Systems schnell mal viel
mehr Zeit investieren muss, als eine Neuinstallation dauern
würde. Erst recht, wenn man mittels Image vorsorgt.

Naja, die Frage ist, ob es sich dabei um eine private Sache handelt oder aber der Firmenrechner betroffen ist. Beim Firmenrechner mag eine komplette Neuinstallation evtl. sinnvoll erscheinen, aber dieser Thread wurde ja von einer Privatperson gestartet, die vermutlich etwas auf dem Rechner hat. Da jetzt die ultimative Keule der Neuinstallation anzusetzen wäre sicher übertrieben. Sinnvoller wäre hier sicher sich im privaten Umfeld nach einem Spezialisten umzusehen, der den Rechner einmal mit entsprechenden Tools untersucht, sich die laufen Services ansieht (z.B. mit HijackThis durchforstet oder auch mit IceSword) und den Rechner säubert, denn jemand, der sich in diesem Falle nicht sicher ist, was denn zu tun sei, ist meist mit einer Neuinstallation und der damit verbundenen vorherigen Sicherung von Daten und Emails meist weit mehr überfordert.

Genau deshalb ist es wichtig, diesen Anwendern klar zu machen,
dass dem nicht so ist und dass sie ihr System besser neu
aufsetzen, wenn ihnen doch etwas passiert.

Willst Du Deine Kiste jedes Mal neu aufsetzen, wenn Du Dir was einfängst? Das macht kein Mensch, da im privaten Feld unsinnig. Mach hier nicht die Pferde wild.

Genau. Und wenn man diese Dinge hinreichend beachtet, braucht
man mit der Zeit auch gar kein Antivirenprogramm mehr.

Naja, also gänzlich auf sowas zu verzichten ist viel zu leichtsinnig! Es sei denn, Du hast Tools wie z.B. Windows SteadyState installiert, die Deine Kiste nach jedem Neustart zurücksetzen, aber dann haste besser zwei Rechner…einen zum Versauen fürs Internet und den anderen ohne jedweden Netzzugang, der immer sauber bleibt. Aber an den darfste dann auch keine USB-Sticks reinstecken oder CDs einwerfen, denn da könntest Dir die Kiste ja auch mit verseuchen.

Immer die Mittel wahren und nicht auf alles klicken, was da unter den Cursor kommt gepaart mit einem gesunden Misstrauen…dann sollte mal halbwegs sicher sein. :wink:

Christian

Hallo Christian

Du sprichst von sog. „Downloadern“

Nicht nur. Es gibt auch noch andere Möglichkeiten. Ein Trojaner könnte auch einen Rootkit installieren. Oder eine Backdoor.

Dazu bedarf es folgender Voraussetzungen:

  1. Windows muß die aktuellen Updates haben und ständig
    bekommen

Das ist in jedem Fall wichtig und richtig.

  1. Jedwede installierte Schutzsoftware - wie
    Anti-Virus-Software bzw. Anti-Malware-Software muß aktiviert
    und deren Definitionen aktuell sein und gehalten werden

Naja. Andere Dinge sind viel wichtiger. Z.B. vernünftige Wahl der Programme, Verzicht auf inhärent unsichere Programme wie IE, OE… Vernünftige Konfiguration der Programme. Und die Programme müssen, ebenso wie Windows, regelmässig mit den neusten Updates versehen werden. Und so weiter. Wurde hier alles schon unzählige Male erläutert.

  1. Eine Firewall muß aktiv sein.

Eine Router-Firewall reicht in aller Regel. Ansonsten tuts die Windows-eigene. Wenn man denn meint, so etwas zu benötigen. Alternativ kann man auch Windows entsprechend konfigurieren, so dass keine Dienste nach aussen lauschen, von denen man das nicht explizit will.

Nach Möglichkeit doppelter Schutz wie z.B. im Router aber auch -
gerade bei Laptops wichtig - die Software-Firewall.

Warum ist das bei Laptops ‚gerade wichtig‘?

Etwas wie Zone Alarm schmeißt
zwar nur so um sich mit Meldungen, von denen viele eher
überflüssig sind, aber dafür ist sie weit verbreitet und
informiert den Benutzer auch über mögliche unregelmäßige
Zugriffe.

Unsinn. Erstens taugen solche Placebos wenig bis nichts. Und wenn, dann nur wenn man sie auch sinnvoll zu konfigurieren weiss. Was aber Know How voraussetzt. Zweitens haben die Dinger Nebenwirkungen (ZA selber hat ja schon Phonehome betrieben, ausserdem wird die Angriffsfläche erhöht statt verringert, zusätzliche potentielle Sicherheitslücken kommen hinzu…). Drittens nützen die Dinger genau gar nichts, wenn es darum geht, etwas ‚böses‘ abzuhalten, das man sich via Browser holt.

Kommt hinzu, dass man für eine nachhaltige manuelle
Bereinigung eines kompromittierten Systems schnell mal viel
mehr Zeit investieren muss, als eine Neuinstallation dauern
würde. Erst recht, wenn man mittels Image vorsorgt.

Naja, die Frage ist, ob es sich dabei um eine private Sache
handelt oder aber der Firmenrechner betroffen ist.

Nein, diese Frage stellt sich nicht.

Beim Firmenrechner mag eine komplette Neuinstallation evtl.
sinnvoll erscheinen, aber dieser Thread wurde ja von einer
Privatperson gestartet, die vermutlich etwas auf dem Rechner
hat.

So what?

Da jetzt die ultimative Keule der Neuinstallation
anzusetzen wäre sicher übertrieben.

Nein, wäre bzw. ist es nicht. Im Gegenteil. Ein verseuchter Rechner stellt für alle anderen Rechner im LAN und im Internet eine Gefahr dar. Dabei spielt es genau gar keine Rolle, ob das ein Firmenrechner oder der Rechner eines Privatmenschen ist. Die Urheber der Viren, die die befallenen Rechner als Botnetz z.B. zum Versenden von Spam missbrauchen, kümmern sich keinen Deut darum.

Ausserdem ist eine manuelle Bereinigung eines verseuchten Rechners enorm aufwendig, was Zeit und erforderliches Know How angeht. Ebenfalls völlig unabhängig davon, ob es ein Firmen- oder Privat-PC ist. Die Chancen, das System wirklich wieder sauber zu bekommen, sind in jedem Fall gering.

Sinnvoller wäre hier sicher sich im privaten Umfeld nach einem
Spezialisten umzusehen

Richtig.

…der den Rechner einmal mit entsprechenden Tools
untersucht, sich die laufen Services ansieht (z.B. mit
HijackThis durchforstet oder auch mit IceSword)

Für eine Analyse: Ok.

…und den Rechner säubert

Nein. ‚…und der den Rechner neu aufsetzt, vernünftig konfiguriert und dem betreffenden User die nötige Schulung verpasst, damit er in Zukunft so etwas vermeiden kann‘ wäre deutlich sinnvoller.

Und der dann das frisch aufgesetzte System evt. gleich noch sichert, so dass künftige Situationen ähnlicher Art viel von ihrem Schrecken verlieren.

…denn jemand, der sich in diesem Falle nicht
sicher ist, was denn zu tun sei, ist meist mit einer
Neuinstallation und der damit verbundenen vorherigen Sicherung
von Daten und Emails meist weit mehr überfordert.

So jemand ist mit der manuellen Bereinigung erst recht überfordert.

Willst Du Deine Kiste jedes Mal neu aufsetzen, wenn Du Dir was
einfängst?

Erstens bemühe ich mich darum, dass das gar nicht erst passiert. Bislang gelingt mir das sehr gut.

Zweitens kann ich, so ich will, mit einem geeigneten Tool ein Image des gesamten Systems anlegen, so dass eine Neuinstallation innerhalb sehr kurzer Zeit erledigt ist.

Das macht kein Mensch

Vernünftige Menschen schon.

…da im privaten Feld unsinnig.

Sorry, aber das ist, mit Verlaub, Schwachfug. Auch im privaten Umfeld ist es sinnvoll und nötig, dass die Leute lernen, vernünftig mit ihrem Rechner umzugehen. Und dass sie ihre Daten plus evt. das ganze System regelmässig sichern, damit sie im Fall der Fälle mit relativ wenig Aufwand wieder ein lauffähiges System herstellen können. Neben Viren etc. besteht ja auch permanent das Risiko eines Hardwaredefekts.

Genau. Und wenn man diese Dinge hinreichend beachtet, braucht
man mit der Zeit auch gar kein Antivirenprogramm mehr.

Naja, also gänzlich auf sowas zu verzichten ist viel zu
leichtsinnig!

Warum?

Es sei denn, Du hast Tools wie z.B. Windows
SteadyState installiert, die Deine Kiste nach jedem Neustart
zurücksetzen

Quatsch.

aber dann haste besser zwei Rechner…einen zum
Versauen fürs Internet und den anderen ohne jedweden
Netzzugang, der immer sauber bleibt. Aber an den darfste dann
auch keine USB-Sticks reinstecken oder CDs einwerfen, denn da
könntest Dir die Kiste ja auch mit verseuchen.

Erstens ist das mit dem Zweitrechner, ggf. in virtuellem Rahmen, keine so dumme Idee. Zweitens gilt für USB-Sticks, CDs etc. das selbe wie für E-Mails und Internet: Vernünftige Konfiguration, aktuelles System und Programme, generelle Vorsicht (z.B. Autorun deaktivieren…)…

Immer die Mittel wahren und nicht auf alles klicken, was da
unter den Cursor kommt gepaart mit einem gesunden
Misstrauen…dann sollte mal halbwegs sicher sein. :wink:

Bingo. Und mit hinreichend Wissen, Erfahrung etc. brauchts eben auch keine Virenrateprogramme mehr, weil man die bösen Sachen 500m gegen den Wind riecht.

CU
Peter