Virtualisierung oder Multiboot

Guten Tag,

ich streite ständig mit meiner Freundin um die Verwaltung von Windows, gerade wenn es um Basteleien gibt. Dazu kommt noch, daß sie total Angst vor Viren hat, ich aber gerne viele Programme testen möchte.

Für uns gibts nur eine Lösung, zwei parallele Windows-Installationen, die sich gegenseitig nicht stören können.

Was würdet ihr empfehlen, eine Virtualisierungs-Software, oder zweimal Windows auf eigenen Partitionen? Falls Virtualisierung, welche Software bremst die Hardware am wenigsten? Ist es überhaupt möglich mit nem aktuellen PC (Core2Duo 3 GHz, 4 GB Ram, Nvidia 9800 GT) dann noch vernünftig zu zocken?

Danke!

Hallo,

aus der Problematik heraus muss man an dieser Stelle ganz klar die Virtualisierungslösung empfehlen. Bei der parallelen Installation zweier Systeme auf unterschiedlichen Partitionen wird sich eine Vireninfektion auf System A wahrscheinlich auch auf System B auswirken. Selbst wenn das System so konfiguriert wird, dass die Systemdateien des jeweils anderen Systems nicht erreichbar sein dürften.

Eine Infektion innerhalb einer Virtual Machine, die sich auf den echten Computer auswirkt, kann zwar nicht ausgeschlossen werden, jedoch ist mir bisher kein solcher Fall bekannt.

Als Softwarelösungen empfehlen sich hier zweierlei Dinge:

a) Virtual PC von Microsoft
Vorteile: Kostenfrei
Nachteile: Schlechte Performance, keine USB-Unterstützung, unbequem in der Handhabung und instabil, keine 3D-Hardwarebeschleunigung

b) VMware
Vorteile: Performance (Vanderpool), Unterstützung für 3D-Hardwarebeschleunigung, extrem zuverlässig und „rund“
Nachteile: Kostenpflichtig

Was die Spieleperformance anbetrifft kann ich selbst dazu nicht viel sagen, außer dass Spielen mit einer Virtual Machine unter Virtual PC definitiv nicht möglich sein wird, sofern die Spiele 3D-Hardwarebeschleunigung benötigen.

Grüße
PerryRhodan

Hallo,

Virtualisierung ist viel flexibler und erlaubt den gleichzeitigen Betrieb, aber das braucht Ihr ja nicht. Deshalb würde ich in dem Fall Multiboot empfehlen, das ist leichter einzurichten und handzuhaben. Nichts ist sicherer als ein nicht gestartetes Windows, und Performanceverluste gibt es nicht.

Wenn deine Freundin ein Programm startet, das du heruntergeladen hast, kann sie sich natürlich alles mögliche einfangen, aber solang sie das bleiben lässt, ist sie ziemlich sicher. Ein Virus, der eine nicht aktive Systempartition befällt, ist zwar denkbar, aber wer sollte sich diese Mühe machen?

Gruss Reinhard

Ist es überhaupt möglich mit nem aktuellen PC
(Core2Duo 3 GHz, 4 GB Ram, Nvidia 9800 GT) dann noch
vernünftig zu zocken?

Nein, kannste voll vergessen. Theoretisch geht’s mit KVM (Kernel Based Virtual Machine)unter 64-bit-Linux, weil du dort die Grafikkarte exklusiv einer virtuellen Maschine zuteilen kannst. Aber um das einzurichten benötigst du ein recht ausgeprägtes Linux-Know How.

Gruß

Hy,

für diesen Anwendungsfall empfehle ich ne Diualbootmaschine und Dir wenn Du testest DAS dann unter VMware oder so zu machen.

Gruß
h.

ich streite ständig mit meiner Freundin um die Verwaltung von
Windows, gerade wenn es um Basteleien gibt. Dazu kommt noch,
daß sie total Angst vor Viren hat, ich aber gerne viele
Programme testen möchte.

Für uns gibts nur eine Lösung, zwei parallele
Windows-Installationen, die sich gegenseitig nicht stören
können.

Was würdet ihr empfehlen, eine Virtualisierungs-Software, oder
zweimal Windows auf eigenen Partitionen? Falls
Virtualisierung, welche Software bremst die Hardware am
wenigsten? Ist es überhaupt möglich mit nem aktuellen PC
(Core2Duo 3 GHz, 4 GB Ram, Nvidia 9800 GT) dann noch
vernünftig zu zocken?

Danke!

Als Softwarelösungen empfehlen sich hier zweierlei Dinge:

a) Virtual PC von Microsoft

b) VMware

c) VirtualBox: Kostenfrei, Open Source. Performance: ??? (Ich habe keinen Vergleich, auf einem Dual Pentium 3 mit 2x550 MHz eher zäh :wink:

Sebastian

Hey,

Als Softwarelösungen empfehlen sich hier zweierlei Dinge:

a) Virtual PC von Microsoft

b) VMware

c) VirtualBox: Kostenfrei, Open Source. Performance: ??? (Ich

habe keinen Vergleich, auf einem Dual Pentium 3 mit 2x550 MHz
eher zäh :wink:

Eine vierte Möglichkeit wäre:
d) Returnil

Eine auch als Freeware erhältliche Virtualisierungssoftware, die das auf der Festplatte vorhandene eigene Betriebssytem in eine virtuelle Partition bzw. den Arbeitsspeicher quasi spiegelt. Das ganze arbeitet sehr Ressourcenschonend (es gibt praktisch keine bzw. kaum spürbare Beeinträchtigungen oder Einschränkungen) und hat den enormen Vorteil, dass man ja mit seinem eigenen, auf seine Bedürfnisse bereits zugeschnittenen System arbeiten kann. Ist der Schutz eingeschaltet, werden sämtliche Änderungen am System (egal ob von einem Virus oder durch den Nutzer) nur in dem virtuellen System gesetzt. Das heißt, man kann nach Herzenslust Programme installieren und ausprobieren (man braucht sie nicht mal wieder zu deinstallieren), man kann, wenn man will, auch einfach mal ausprobieren, was Windows dazu meint, wenn man diesen oder jenen Systemordner löscht usw.usf. - denn nach einem Neustart ist alles wieder so wie zuvor.
Aber es lassen sich auch über ein spezielles virtuelles Laufwerk sichere Daten dauerhaft speichern.

http://www.heise.de/software/download/returnil_virtu…