Virtueller Speicher unter Win98se

Hallo,

jetzt benötige ich wirklich klärende Worte von Fachleuten:

Ich habe einen PII 400 MHz, 128 MB RAM und arbeite viel mit Grafiken (Corel Draw 8, PhotoShop und andere Grafikprogis). Heute z.B. habe ich in Corel eine Grafik mit über 100 MB erstellt.

Was ist bezüglich virtuellem Speicher nun wirklich besser:

  1. Ich überlasse die Verwaltung des virtuellen Speichers Windows selbst ?
  2. Ich gebe für mindest- und maximal-Wert einen Wert vor, und zwar den selben ?
  3. …einen Unterschiedlichen ?
  4. Wie hoch sollten die jeweiligen Werte, bei meinen Systemvoraussetzungen und Anwendungen denn am Besten sein ?

Danke für Eure klärenden Antworten !

Gruß
Winni

High

Hallo,

jetzt benötige ich wirklich klärende Worte von Fachleuten:

Ich habe einen PII 400 MHz, 128 MB RAM und arbeite viel mit
Grafiken (Corel Draw 8, PhotoShop und andere Grafikprogis).
Heute z.B. habe ich in Corel eine Grafik mit über 100 MB
erstellt.

Was ist bezüglich virtuellem Speicher nun wirklich besser:

  1. Ich überlasse die Verwaltung des virtuellen Speichers
    Windows selbst ?
  2. Ich gebe für mindest- und maximal-Wert einen Wert vor, und
    zwar den selben ?
  3. …einen Unterschiedlichen ?
  4. Wie hoch sollten die jeweiligen Werte, bei meinen
    Systemvoraussetzungen und Anwendungen denn am Besten sein ?

wenn windoze den speicher selber verwaltet, isses langsamer. also einstellen: minimum und maximum auf den gleichen wert, und zwar das dreifache deines hauptspeichers. also ca. 350 bis 400 mb.

nochn tip: du solltest den grafikprogs 70…80% deines rams zuteilen, dann laufen sie auch schneller (müssen nicht immer auf der hdd rumrödeln)

Danke für Eure klärenden Antworten !

Gruß
Winni

ciao

der grosze blonde mit dem schwarzen fusz
www.GalaxyOfMusic.de

Holla

Naja, ich bin da anderer Meinung als mein Vorredner :smile:

Wenn du grosse Grafiken erstellst/bearbeitet reicht evtl. die vorgeschlagene Speichergroesse nicht aus, ein A2-Bild hat ja als Datei allein schon 100 MB ohne im Programm geoeffnet zu sein. Und dann vielleicht noch andere Programme offen…

Ich glaube, eine allgemeingueltige, wie unten beschriebene, Loesung gibt es nicht!
Um mal auf diesen Vorschlag einzugehen, ohne Wissen ueber Win sagt mir schon meine Logik, das da was komisch ist:

  • Ich hab einen Rechner mit 64 MB RAM, also Auslagerung auf das dreifache, sprich ca. 200 MB. Soweit, so gut.
  • Nun gehe ich an meinen Zweitrechner, mit 512 MB RAM. Die Auslagerungsdatei nun auf 1,5 GB.
    Aeh, Moment mal, der Rechner hat doch schon so viel Speicher, sollte er da nicht mit einer kleineren Auslagerungsdatei auskommen???
    Es waere doch eigentlich logischer, bei dem Rechner mit dem kleineren Hauptspeicher eine groessere Auslagerungsdatei anzulegen und umgekehrt, oder???
    Das „Geruecht“(?), dass eine variable Auslagerungsdatei langsamer ist, kommt daher, das bei Aenderungen der Groesse die Auslagerungsdatei nicht mehr zusammenhaengend auf der Festplatte liegt, und der Schreib-/Lesekopf sich ploetzlich viel mehr bewegen muss.
    Also ganz wichtig: wenn schon eine feste Auslagerungsdatei, dann diese erst deaktivieren (und loeschen?), dann defragmentieren und dann die neue mit fester Groesse anlegen.
    Mein Vorschlag ist es uebrigens, eine neue Partition anlegen (idealerweise im schnellsten Segment der Festplatte) und dort nur die Auslagerungsdatei (mit keiner festen Groesse) draufzupacken. (Obwohl es angeblich mehr Verwaltungsaufwand bedeutet, wenn die Auslagerungsdatei nicht auf dem Startlaufwerk liegt?)

Ganz nebenbei hab ich bei den unterschiedlichen Varianten keinen Unterschied feststellen koennen, hab mal unter SolidWorks gemessen, dort hatte ich bei 384 MB Hauptspeicher bis zu einem GB Auslagerungsdatei und musste bei manchen Aktionen einige Minuten auf den Rechner warten…

Gruss, Lutz

jetzt benötige ich wirklich klärende Worte von Fachleuten:

Da wirst Du ganz verschiedene Antworten bekommen…

Was ist bezüglich virtuellem Speicher nun wirklich besser:

  1. Ich überlasse die Verwaltung des virtuellen Speichers
    Windows selbst ?

Nein. Meine eigene Beobachtung ist die, dass die Kiste dann schon nach relativ kurzer Zeit derart viel auf der Platte rödelt, dass man ständige Aussetzer hat, wo man nix tun kann.

  1. Ich gebe für mindest- und maximal-Wert einen Wert vor, und
    zwar den selben ?

Ja. Es gibt Leute, die sagen zwar, man soll nur das Minimum vorgeben. Doch ich gebe immer Minimum und Maximum an.

  1. …einen Unterschiedlichen ?

Nein. Denn die Idee an der festen Einstellung von Minimum und Maximum ist die, dass Windows dann genau einmal eine Datei mit besagter Grösse einrichtet und fertig. Wenn Du unterschiedliche Grössen eingibst, ist es wie mit der Verwaltung von Windows: Es fängt an, die Auslagerungsdatei wild auf der Festplatte zu verteilen und damit fragmentiert die Platte bzw. Partition sehr schnell ganz erheblich. Bleibt alles in einer fixen Datei, passiert das nicht.

  1. Wie hoch sollten die jeweiligen Werte, bei meinen
    Systemvoraussetzungen und Anwendungen denn am Besten sein ?

Starte den Systemmonitor und beobachte bei verschiedenen Sitzungen, wieviel die Auslastung so ist. Geh vielleicht auch mal ein wenig extrem vor, damit Du wirklich gute Maximalwerte bekommst. Runde das dann etwas auf und stell es als Grösse ein.

Die Auslagerungsdatei auf eine eigene Partition zu legen macht nur unter einer Voraussetzung wirklich Sinn: Wenn Du zwei Festplatten im Rechner hast. Bei nur einer Festplatte ist C: bereits im schnellsten Bereich (am Anfang der Platte…) und von daher bringt es nichts. Im Gegenteil: Beim Swappen muss der Lesekopf der Platte dann viel mehr rumgurken und neu positioniert werden.

CU
Peter

Danke !
Hallo ihr drei,

danke erstmal für die Infos. Hab ich mir fast gedacht, daß es unterschiedliche Aussagen zu meiner Frage geben würde.

Bisher hatte ich 300 MB festen Speicher eingerichtet. Ich werde nun mal etwas mit der Größe spielen und den Speicher erhöhen.

Ich denke, daß ich ja nichts falsch machen kann damit, den Speicher zu erhöhen, solange noch genug Platz auf der Festplatte ist, oder muß ich da noch etwas beachten ?

Danke und

Gruß

Winni

Hi Winni,

habe Deinen Beitrag gelesen, aber weiter unten etwas nicht kapiert. Ich markiere die Stelle so ************* *****
Vielleicht, kannst Du das noch etwas genauer erklären?

Danke

wenn windoze den speicher selber verwaltet, isses langsamer.
also einstellen: minimum und maximum auf den gleichen wert,
und zwar das dreifache deines hauptspeichers. also ca. 350 bis
400 mb.

******* Das Folgende habe ich nicht ganz kapiert !!*********

nochn tip: du solltest den grafikprogs 70…80% deines rams
zuteilen, dann laufen sie auch schneller (müssen nicht immer
auf der hdd rumrödeln)

**********************************************

Danke für Deine Hilfe

mfg

Franz

high

Hi Winni,

******* Das Folgende habe ich nicht ganz kapiert !!*********

nochn tip: du solltest den grafikprogs 70…80% deines rams
zuteilen, dann laufen sie auch schneller (müssen nicht immer
auf der hdd rumrödeln)

**********************************************

du kannst dem grafikprogramm, mit dem du arbeitest, (wahrscheinlich) einen prozentwert deines hauptspeichers zuteilen. zumindest bei corel draw / photo paint geht das. damit wird ein teil deines hauptspeichers dem programm zugeordnet, und es läuft dadurch besser (schneller). wenn du z.b. einen teil einer grafik in die zwischenablage kopiertst, um es dann später irgendwo wieder einzufügen, kann dieses „kopieren“ in´s ram gehen, und nicht über die festplatte.

schau mal, ob es bei deinem prog. so eine einstellung gibt.

Danke für Deine Hilfe

gern geschehen, wenn auch ein bißchen spät…

mfg

Franz

ciao

der grosze blonde mit dem schwarzen fusz
www.GalaxyOfMusic.de

hallo,

danke, jetzt glaube ich, dass ich es kapiert habe.

mfg

Franz

du kannst dem grafikprogramm, mit dem du arbeitest,
(wahrscheinlich) einen prozentwert deines hauptspeichers
zuteilen. zumindest bei corel draw / photo paint geht das.
damit wird ein teil deines hauptspeichers dem programm
zugeordnet, und es läuft dadurch besser (schneller). wenn du
z.b. einen teil einer grafik in die zwischenablage kopiertst,
um es dann später irgendwo wieder einzufügen, kann dieses
„kopieren“ in´s ram gehen, und nicht über die festplatte.

schau mal, ob es bei deinem prog. so eine einstellung gibt.

Danke für Deine Hilfe

gern geschehen, wenn auch ein bißchen spät…

mfg

Franz

ciao

der grosze blonde mit dem schwarzen fusz
www.GalaxyOfMusic.de