Virtuelles Floppy - aber wie?!

Hi,

stellt euch folgendes vor:

1.)ein Server (A)in Stuttgart, welcher per Remote-Fernwartung administriert wird
2.)noch ein Server (B)in Leipzig, wie in 1.
2.)ein Homeofficeclient © in Leipzig von welchem aus beide Server per Remotezugriff administriert werden

Problem:

Server A in Stuttgart hat eine Software, welche regelmäßige Produktaktivierungen per Lizenzdiskette verlangt - der Inhalt dieser Diskette liegt in einer Freigabe auf Server B in Leipzig.

Nun muss ich auf Server A in Stauttgart ein Diskettenlaufwerk „simulieren“ um die Lizenz einlesen zu können. Problem hierbei: der NET-Befehl „SUBST“ mappt die Freigabe des Servers B zwar als Laufwerk zu, jedoch erkennt die Software (oder das OS??) das es kein physisches Floppy ist.

Wer hat einen Plan, damit ich nicht jedesmal per Post die Lizenzdisk’s versenden muss?!

Für Hilfe dankbar Frank

Wer hat einen Plan, damit ich nicht jedesmal per Post die
Lizenzdisk’s versenden muss?!

Tip: es wäre vermutlich sinnvoll gewesen, die verwendeten Betriebssysteme zu nennen. Da Du „Laufwerksbuchstaben“ erwähnst, schwant mir allerdings schon, von welchem Hersteller es zumindest kommt.

Unter Linux/Unix hätte ich nun mittels „dd“ ein Image zu erstellen, zu übertragen und dieses per loopback-Device auf dem anderen Server zu mounten.

Vielleicht geht sowas immerhin auch schon bei den professionelleren Varianten der Windows-Betriebssysteme (weil ich aber nicht weiß wie, müssen wir auf jemanden warten, der es weiß.)

Oder vielmehr Du.

Sebastian

Sorry, hast du natürlich recht. WindowsNT40-Server und W2k-Client’s…

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

1.)ein Server (A)in Stuttgart, welcher per Remote-Fernwartung
administriert wird
2.)noch ein Server (B)in Leipzig, wie in 1.
2.)ein Homeofficeclient © in Leipzig von welchem aus beide
Server per Remotezugriff administriert werden

Problem:

Server A in Stuttgart hat eine Software, welche regelmäßige
Produktaktivierungen per Lizenzdiskette verlangt - der Inhalt
dieser Diskette liegt in einer Freigabe auf Server B in
Leipzig.

Hallo Frank!

Bevor Du Dich an die Netzwerkfreigabe machst, solltest Du erst einmnal abklären, ob es sich um „reine Daten“ handelt oder ob die Lizenzdiskette möglicherweise kopiergeschützt ist.

Wenn das Programm bemängelt, dass es sich bei dem Datenträger nicht um eine Diskette handelt, vermute ich, dass es mehr auf der Diskette vorhat, als nur Dateien zu lesen.

Erstelle mal eine Kopie der Dateien (Filecopy, kein Diskcopy!) auf eine andere formatierte Diskette und prüfe lokal, ob diese Kopie noch akzeptiert wird.

CU
Markus

Hallo,

Wer hat einen Plan, damit ich nicht jedesmal per Post die
Lizenzdisk’s versenden muss?!

Von Compaq gibts wohl soetwas für Ihre eigenen Remote-Karten.
http://www.compaq.com/manage/remote-lightsout-newvir…

Ansonsten habe ich nichts gefunden was einer virtuellen Floppy gleichkommen würde. Hatte wohl noch keiner Lust dazu, oder es ist aufwendiger als gedacht.

Als etwas unschöne Ersatzmöglichkeit würde es wohl auch möglich sein, ein Image einer Floppy zu erstellen (gibt es einige Tools dazu, WinImage z.B. - wenn ich mich recht erinnere). Dieses könntest Du dann ja auch bequem über eine Remote-Session auf eine im entsprechenden Server eingelegte Diskette übertragen.

Zwar nicht die schönste Lösung - aber sollte mit den meisten Disketten funktionieren. Ausser sie setzen besondere Kopierschutz-Mechanismen ein.

Vielleicht auch noch über ein einfaches Skript zu automatisieren - was sich aber bei nur 2 Servern nicht rentieren dürfte.

ciao
ralf