Hallo ihr Wissenden,
lasst mich kurz (oder vielleicht auch weniger kurz) den Hintergrund meiner Frage erklären:
Am letzten Freitag hatte ich um ca. 10 Uhr eine kieferchirurgische OP. Unter dem Zahn Nr. 46, der schon viele Jahre wurzelbehandelt war, wurde ein Teil des Kieferknochens entfernt. Die OP war eigentlich ein Klacks. Am Unangenehmsten war die Erschütterung des Gehirns durch den Fräser (oder was immer für ein Gerät das ist).
Nun, ich bin dann nach Hause gefahren, habe mich nicht körperlich angestrengt und auch gut gekühlt. Von zahnmedizinischer Sicht keinerlei Probleme.
Ca. 10 Stunden später stellten sich leichte Kopfschmerzen ein. Ich bin dann ca. 20 Uhr zu Bett gegangen. Die Kopfschmerzen steigerten sich im Laufe der Nacht ins Unerträgliche. Ich habe solche Kopfschmerzen wirklich noch NIE in meinem Leben erlebt.
Mittlerweile hatten wir Samstag. Im Laufe des Nachmittags kam noch eine entsetzliche Übelkeit dazu. Ich konnte nichts mehr bei mir behalten. Hatte Durst, konnte aber nichts mehr trinken. Am Samstag, ca. 20 Uhr gings mir so schlecht, dass meine Familie den Notarzt holte. Der kam rein, fragte nach meinen Beschwerden. Hier habe ich ihm den Kopfschmerz genannt und die übelkeit. Er sagte, noch bevor er mich untersuchte, das sei ein Virusinfekt, dieser Virus „gehe rum“ und verursache stärkste Kopfschmerzen.
Nun, mit den Medikamenten, die er mit injezierte und die verschriebenen Medikamente wurde die Situation der Übelkeit leicht besser.
Die Kopfschmerzen gingen erst LANGSAM gestern am Dienstag zurück.
Im Moment ist die Sache vom Magen her o.k., Kopfschmerzen habe ich immer noch, aber nicht mehr sehr stark.
Nun endlich zu meiner Frage.
Kann das eine Gehirnerschütterung (gewesen) sein, ausgelöst von dem Fräser des Kieferchirurgen.
Bekommt man bei einer Gehirnerschütterung erst Stunden später Probleme?
Ist zwar im Endeffekt egal, was es ist/war, es würde mich nur interessieren.
Danke
Gisela