Viskosität des Raumes ?!

Wo ist da ein Widerspruch? Selbstverständlich benötigt das
Licht bis hin zu diesem Stern und wieder zurück 2 Mrd y.
Deshalb siehst du ihn aber dennoch so, wie er gegenwärtig
aussieht (für dich).

Der Widerspruch ist, wenn ich mich mal kurz hier einschalten darf, zwischen der klassischen Physik und der Relativitätstheorie. Klassisch sagt man, daß du „in die Vergangenheit siehst, wenn du die Sterne anguckst“, das klingt außerdem so romantisch.
Die relativistische Definition von Gleichzeitigkeit ist aber eine andere. Und zwar gelten dort zwei Ereignisse in Bezug auf einen Beobachter als gleichzeitig, wenn das Licht, das von ihnen ausgeht, zur gleichen Zeit beim Beobachter ankommt. So kann es sein, daß die Ereignisse für einen anderen Beobachter, der eine andere Position hat, nacheinander ablaufen. Gleichzeitigkeit ist relativ.
Wenn du also in den Sternenhimmel siehst und siehst einen Stern erlöschen, und gleichzeitig siehst du aus den Augenwinkeln, wie die Straßenlaterne neben dir ausgeht, so fanden diese beiden Ereignisse per definitionem für dich gleichzeitig statt, auch wenn ein Beobachter zwischen fraglichem Stern und Erde das anders gesehen hätte.
so long
mr.elan

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…auch wenn ein Beobachter zwischen
fraglichem Stern und Erde das anders gesehen hätte.

Nicht unbedingt!
Da das Licht von Planeten gebeugt wird, wäre es ebenso denkbar, dass es durch die Gravitation der einzelnen Planeten beschleunigt wird (Swingby-Technik). Das würde bedeuten, das Licht würde sein Tempo erhöhen und seine Zeit verlassen, aber mit unverminderter Geschwindigkeit weiterreisen. Somit wäre es theoretisch denkbar (bei ausreichend vielen passierenten Planeten), dass das Licht vor seiner Entstehung am Zielort ankommt.

Ich werde auch gleich krank im Kopf bei dem Gedanken, aber so könnt’s gehen.

Hallo Olaf,

fraglichem Stern und Erde das anders gesehen hätte.

Nicht unbedingt!
Da das Licht von Planeten gebeugt wird, wäre es ebenso
denkbar, dass es durch die Gravitation der einzelnen Planeten
beschleunigt wird (Swingby-Technik). Das würde bedeuten, das
Licht würde sein Tempo erhöhen und seine Zeit verlassen, aber
mit unverminderter Geschwindigkeit weiterreisen. Somit wäre es
theoretisch denkbar (bei ausreichend vielen passierenten
Planeten), dass das Licht vor seiner Entstehung am Zielort
ankommt.

nope! nicht mal theoretisch!

„swingby“ hat nun erstens nichts mit SRT in dem sinne zu tun, als dass durch zeitdilitationswirkungen schlechthin geschwindigkeit aufgenommen wird, zweitens ist lichtgeschwindigkeit immer konstant.

viele gruesse, peter

…ist lichtgeschwindigkeit immer konstant.

viele gruesse, peter

Das hat Steven Hawkin in jüngster Zeit widerlegt.

Hallo Olaf,

…ist lichtgeschwindigkeit immer konstant.

viele gruesse, peter

Das hat Steven Hawkin in jüngster Zeit widerlegt.

Das waere ja etwas ganz was neues :smile: und gerade mir als Physiker unbekannt. Was hat denn Herr Hawking wann mit welchen detailierten Begruendungen gesagt dazu? In welchen Faellen soll dies beispielsweise zutreffen? Wo hast Du dies wann gehoert, gelesen?

wie du siehst: viele fragen, bis dahin bleibt die lichgeschwindigkeit konstant. vielleicht meinst du etwas anderes?

viele gruesse, peter

…ist lichtgeschwindigkeit immer konstant.

viele gruesse, peter

Das hat Steven Hawkin in jüngster Zeit widerlegt.

Mist, an dieser Stelle muß ich glatt lego mal recht geben. Eine Nichtkonstanz von c würde meine Theorie über den Haufen schmeissen, bei c als universelle Grösse anstatt t. Das funktioniert noch nicht mal logisch.
Ausserdem kann man Hawking da eh nicht sonderlich für voll nehmen. Der soll erstmal das Determinismusproblem lösen oder meine Lösung widerlegen http://kds-nano.dyndns.biz/physik-live/physik/der%20… . Das ist Voraussetzung für eine universelle Betrachtung. Erst damit kann ich Begriffe und Abhängigkeiten klären.
Die Physik hat sich viel zu weit von der Philosophie entfernt, deshalb geht dort seit vielen Jahren nichts vorwärts. Es hapert schon an den Begriffen.

Gruß
Frank

Hi,

Also wenn ich mal davon ausgehe, dass 2. wahrscheinlicher ist,
dann hat ja unser Urknallphobiker Frank ziemlich unrecht und
mein gar so klassisches Weltbild ist nicht so falsch wie
befürchtet.

Der Urknallphobiker Frank bittet dich aber, ihm wenigstens zu erklären, wann das erste Naturgesetz von wem und wann nach dem Urknall eingeführt wurde und dass du ihm von minus Unendlich bis Null vorzählst. Wenn du beides nicht kannst, kann es auch keinen Urknall gegeben haben.

Dahingehend betrachtet hast du mich also nicht überzeugt
sonder mir dabei geholfen meine alte Überzeugung zu behalten!
Danke!

Das mit den Monden ist auch kein Widerspruch. Du bist träge und nimmst deshalb ortsspezifisch eine ichtlaufzeit war. Dennoch bleibt das, was du siehst, deine Gegenwart.

Gruß
Frank

Hallo mr.elan,

Die relativistische Definition von Gleichzeitigkeit ist aber
eine andere. Und zwar gelten dort zwei Ereignisse in Bezug auf
einen Beobachter als gleichzeitig, wenn das Licht, das von
ihnen ausgeht, zur gleichen Zeit beim Beobachter ankommt.
[…]
Wenn du also in den Sternenhimmel siehst und siehst einen Stern
erlöschen, und gleichzeitig siehst du aus den Augenwinkeln, wie die
Straßenlaterne neben dir ausgeht, so fanden diese beiden Ereignisse
per definitionem für dich gleichzeitig statt, auch wenn ein
Beobachter zwischen fraglichem Stern und Erde das anders gesehen
hätte.

nein!

Gleichzeitigkeit ist relativ.

Ja, aber zwei Ereignisse, die für zwei relativ zueinander ruhende Beobachter gleichzeitig sind, sind auch für alle weiteren relativ dazu zueinander ruhenden Beobachter gleichzeitig. Die Relativität der Gleichzeitigkeit kommt erst ins Spiel, wenn Beobachter sich bewegen.

Lies bitte dieses Posting von mir;

http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…

Mit freundlichem Gruß
Martin

Ne. Hast mich schon richtig verstanden. Hawkin hält mit seiner Veröffentlichung diesmal nur hinterm Berg, weil das ja einem 2 Urknall gleich käme. Den er so ganz nebenbei auch über den Haufen werfen will. Da hängt ne Menge Kohle mit dran. Leben muss der arme Kerl ja auch von irgendwas. Weswegen er die Exclusivstory nach eigener Aussage an „Time“ verkauft hat. Diese eigene Aussage hat er beiläufig in einem Interview mit TLC in diesem Jahr gemacht. Ich wär dem Idioten von Moderator am liebsten an die Gurgel gegangen, weil er nicht weiter danach gefragt hat, sondern einfach in seinem Fragenkatalog weitergesprungen ist.
Im Großen und Ganzen hat er durchblicken lassen, dass er nicht allein dahintergekommen ist, sondern mit nem Forschungsstab. In was-weiss-ich für Versuchen sind die anscheinend auf was gestossen, was ihn - wenns unprofessionell verbreitet wird - seinen Ruf kosten kann.
Schwer vorstellbar bei einem Mann seines Kalibers.
Deswegen will er in Wort und Bild die komplette Enstehungsgeschichte seiner neuen Anschauung und Entdeckungen dokumentiert wissen.
Ob er Beweise mitliefert werden wir alle erst dann wissen, wenn wir das Ding sehen, lesen hören können.
Für mich als kleinen Staatsdiener in Uniform jedoch genügt die Aussage von Hawkin c sei nicht konstant um andere Denkwege zu gehen.

Gruß
Olaf

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Ne. Hast mich schon richtig verstanden. Hawkin hält mit seiner
Veröffentlichung diesmal nur hinterm Berg, weil das ja einem 2
Urknall gleich käme.

"
Stephen Hawking

Der britische Naturwissenschaftler Stephen William Hawking wurde mit seinen Theorien zur Kosmologie weltbekannt. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass er sie auch als populärwissenschaftliche Schriften veröffentlicht, so dass sie einem breiten Publikum allgemeinverständlich gemacht werden. Der Wissenschaftler arbeitet besonders an dem Phänomen der Schwarzen Löcher. Er vertritt den Standpunkt des Urknalls als Entstehung des Universums."
aus: http://www.rasscass.com/templ/te_bio.php?PID=577&RID=1

Hawking ist und bleibt ein Urknaller. Würde er was anderes behaupten, wäre er seinen Job und viel Geld los, weil das nicht in die bürgerlich-feudale Ideologie passt.
Er möge mir auch erstmal von minu Unendlich bis Null vorzählen und, wenn er damit fertig ist, mir das Ding mit dem Urknall nochmal erklären.

Gruß
Frank

und dass du ihm von minus Unendlich
bis Null vorzählst.

Warum willst du eigentlich immer, dass man dir von minus unendlich bis Null vorzählt? Das Universum begann doch 15 Mrd. Jahren und vor unendlich vielen Jahren.

Du kannst es auch von heute an über gestern, voriges Jahrtausend… bis hin zum Urknall erklären. Die Zeitskala geht ja bekanntlich in beide Richtungen gleichmässig. Wenn die ersten Sekunden bekannt sind, dürfte es ja keine Schwierigkeiten machen.
Ist schon hart, wenn ihr nichtmal die Logik dahinter begreift.

Frank

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Na, dann will ich dir mal vorzählen:

Beginn der Zeit, 1 , 2, 3, …, 15 Mrd Jahre. Fertig!

Ich hab ein paar Zahlen aus Zeitgründen übersprungen.