Hallo an alle Intelligenzien!
Gestern hab ich mir mit’n paar Kumpels ein paar Bier in die Brine gekippt. Und wie das so ist kommt man dabei auf die wildesten Ideen, die in der Regel am nächsten Tag vergessen sind. Aber das Ding von gestern geht mir nicht mehr ausm Kopf (hoffe daher der Schmerz
).
Es geht um folgendes:
Einstein hat bewiesen, dass die Planeten - oder besser deren Gravitation - fähig ist, Licht, Zeit und Raum zu beugen.
Wenn sich also der Raum um einen Planeten herumkrümmt, springt er dann nachdem der Planet weitergezogen ist, sofort in seine Ausgangslage zurück oder braucht das ne gewisse Zeit. Sprich wie fliessfähig ist er?
Und wenns mit der „Viskosität“ des Raumes nicht weit her ist - d.h. die Zurückverformung zäh von sich geht - könnte es dann nicht auch sein, dass wir einen Lichtstrahl sehen der von einem Planeten gebeugt wurde, welcher längst schon weitergezogen ist und somit den Lichtstrahl nicht voll erwischt hat und wir aber mit voller Ablenkung rechnen und daher falsche Ergebnisse über den Ursprungsort dieses Lichtstrahls ermitteln?
Hoffe da steigt irgendwer durch.
Hülfe!
Und wenns mit der „Viskosität“ des Raumes nicht weit her ist -
d.h. die Zurückverformung zäh von sich geht - könnte es dann
nicht auch sein, dass wir einen Lichtstrahl sehen der von
einem Planeten gebeugt wurde, welcher längst schon
weitergezogen ist und somit den Lichtstrahl nicht voll
erwischt hat und wir aber mit voller Ablenkung rechnen und
daher falsche Ergebnisse über den Ursprungsort dieses
Lichtstrahls ermitteln?
Die Information über die Weiterbewegung des Planeten erreicht und genauso schnell wie der abgelenkte Lichtsstrahl.
LG
Stuffi
Die Information über die Weiterbewegung des Planeten erreicht
und genauso schnell wie der abgelenkte Lichtsstrahl.
Sicher?
Immer hin müsste der vom Planeten selbst reflektierte Strahl „nur“ das Gravitationsfeld des Planeten überwinden. Der Strahl welcher von einem Objekt hinter dem Planeten kommt, müsste erstmal durch eine Art „Ackerfurche“ Des Planeten. Somit wäre sein Weg länger.
Gruß
Olaf
Immer hin müsste der vom Planeten selbst reflektierte Strahl
„nur“ das Gravitationsfeld des Planeten überwinden. Der Strahl
welcher von einem Objekt hinter dem Planeten kommt, müsste
erstmal durch eine Art „Ackerfurche“ Des Planeten. Somit wäre
sein Weg länger.
IMHO ist der Planet ja selbst in seiner „Ackerfurche“, der Strahl muß auch dort erst raus.
LG
Stuffi
Hi,
einen Planeten, der 1 Mrd. ly entfernt ist, siehst du nicht, wie er vor 1 Mrd. Jahren aussah, sondern wie er jetzt im Moment aussieht. Alles andere ergibt logischen Unfug, weil dann das Licht ja irghendwo 1 Mrd. Jahre irgendwo pausiert haben müßte. Eine andere Gegenwart gibts für dich nicht.
Daraus folgert sich, dass wir als massebehaftete einerseits eine Lichtlaufzeit wahrnehmen, anderseits dieses Licht keinerlei Eigenzeit benötigt.
Da es keinerlei eigenzeit benötigt, erübrigt es sich, über Ackerfruchen hinter Planeten nachzudenken
.
Gruß
Frank
Hi!
einen Planeten, der 1 Mrd. ly entfernt ist, siehst du nicht,
wie er vor 1 Mrd. Jahren aussah, sondern wie er jetzt im
Moment aussieht.
Liegt das jetzt an der Natur des Wortes „aussieht“ oder ist das ne physikalische Tatsache?
Wenn auf dem Planeten vor 1 Mrd Jahre ein optisches Ereignis stattgefunden hat, dann sehe ich das doch genau jetzt (also 1 Mrd jahre später).
Oder vertue ich mich da?
mfg
P.
Wenn auf dem Planeten vor 1 Mrd Jahre ein optisches Ereignis
stattgefunden hat, dann sehe ich das doch genau jetzt (also 1
Mrd jahre später).
Oder vertue ich mich da?
Das siehst du genau richtig. Lass dich nicht verwirren.
Gruß
Oliver
Hai?
einen Planeten, der 1 Mrd. ly entfernt ist, siehst du nicht,
wie er vor 1 Mrd. Jahren aussah, sondern wie er jetzt im
Moment aussieht.
Liegt das jetzt an der Natur des Wortes „aussieht“ oder ist
das ne physikalische Tatsache?
Wenn auf dem Planeten vor 1 Mrd Jahre ein optisches Ereignis
stattgefunden hat, dann sehe ich das doch genau jetzt (also 1
Mrd jahre später).
Oder vertue ich mich da?
Du vertust dich da.
Wenn dieses Ereignis, welches du siehst, vor einer Millarde Jahren stattgefunden haben soll, in welcher Entfernung liegt dann der zeitliche Quantensprung von 1 Mrd. y? Wenn du dort hin fliege würdest, würdest du nämlich nach wie vor in deiner Gegenwart bleiben. Selbst wenn es gelänge, kurz unter c dahin zu fluiegen.
Dann verginge allerdings auch für dich fast keine Zeit, was zur Folge hätte, dass du diesen Stern in Sekundenbruchteilen Millionen von Jahre altern sehen müßtest. 10 hoch 10 c wären dann normal 
Ein Denkfähler halt, den die Physiker und Astronomen machen.
Lass es dir dir sehr genau durch den Kopf gehen. Es klingt zugegebenermassen auf den ersten Blick hin wie grober Unfug, ist es aber nicht.
Gruß
Frank
Hi,
einen Planeten, der 1 Mrd. ly entfernt ist, siehst du nicht,
wie er vor 1 Mrd. Jahren aussah, sondern wie er jetzt im
Moment aussieht. Alles andere ergibt logischen Unfug, weil
dann das Licht ja irghendwo 1 Mrd. Jahre irgendwo pausiert
haben müßte. Eine andere Gegenwart gibts für dich nicht.
Das leugnet Einsteins Theorem der übergeordneten Zeit und ich werde nicht näher darauf eingehen.
Daraus folgert sich, dass wir als massebehaftete einerseits
eine Lichtlaufzeit wahrnehmen, anderseits dieses Licht
keinerlei Eigenzeit benötigt.
Interessanter Gedanke. Um den zu beweisen müsste man beweisen, dass das Licht nicht altert.
Gruß
Olaf
IMHO ist der Planet ja selbst in seiner „Ackerfurche“, der
Strahl muß auch dort erst raus.
Klingt logisch. Das Thema der Lichtlaufzeit ist also durch.
Danke für die Erhellung meiner (immernoch nicht ganz nüchternen) Birne.
Wie aber siehts mit dem zurückspringen des Raumes aus? Wäre soetwas wie Viskosität in diesem Zusammenhang denkbar?
Gruß
Olaf
Hi,
einen Planeten, der 1 Mrd. ly entfernt ist, siehst du nicht,
wie er vor 1 Mrd. Jahren aussah, sondern wie er jetzt im
Moment aussieht. Alles andere ergibt logischen Unfug, weil
dann das Licht ja irghendwo 1 Mrd. Jahre irgendwo pausiert
haben müßte. Eine andere Gegenwart gibts für dich nicht.
Das leugnet Einsteins Theorem der übergeordneten Zeit und ich
werde nicht näher darauf eingehen.
Einsteins ART steht Kopf, weil er Kants Zeitbegriff verwendete. Zeit ist lediglich die Folge eines Bewegungsablaufes, keine universelle Größe.
Soherum passt die ART auch bestens in die Quantenmechanik.
Daraus folgert sich, dass wir als massebehaftete einerseits
eine Lichtlaufzeit wahrnehmen, anderseits dieses Licht
keinerlei Eigenzeit benötigt.
Interessanter Gedanke. Um den zu beweisen müsste man beweisen,
dass das Licht nicht altert.
Steht das nicht schon fest? Spätestens seit dem Wissen über verschränkte Teilchen?
Gruß
Frank
Du vertust dich da.
Aber wieso gibt es dann z.b. bei Funksendungen (die ja auch über elektromagnetische Wellen gesendet werden) eine Zeitverzögerung?
mfg
Peter
Einsteins ART steht Kopf, weil er Kants Zeitbegriff
verwendete. Zeit ist lediglich die Folge eines
Bewegungsablaufes, keine universelle Größe.
Soherum passt die ART auch bestens in die Quantenmechanik.
Zugegeben. Das hat was. Ist dir klar (mir schlagartig eben geworden), dass das die Relativitätstheorie über den Haufen schmeisst?
Steht das nicht schon fest? Spätestens seit dem Wissen über
verschränkte Teilchen?
Könnte sein, aber noch ist deren Ursprung nicht schlüssig erklärt.
Gruß
Olaf
Wenn auf dem Planeten vor 1 Mrd Jahre ein optisches Ereignis
stattgefunden hat, dann sehe ich das doch genau jetzt (also 1
Mrd jahre später).
Oder vertue ich mich da?
Das siehst du genau richtig. Lass dich nicht verwirren.
Na bestens 2 Leute 2 Antworten ich glaub ich muss den Herrn Einstein doer so mal ausgraben! 
mfg
P.
Hallo, Peter,
lass Dich nicht irre machen. Frank vertritt hier schon seit einiger Zeit mit ungewöhnlicher Vehemenz eine Einzelmeinung. Dass er dabei seine „Theorie“ als selbstverständliche und bewiesene Tatsache darstellt, hat hier schon zu nichtendenwollenden Debatten geführt, das Archiv ist voll davon.
Grüße Eckard.
Du vertust dich da.
Aber wieso gibt es dann z.b. bei Funksendungen (die ja auch
über elektromagnetische Wellen gesendet werden) eine
Zeitverzögerung?
Wo ist da ein Widerspruch? Selbstverständlich benötigt das Licht bis hin zu diesem Stern und wieder zurück 2 Mrd y. Deshalb siehst du ihn aber dennoch so, wie er gegenwärtig aussieht (für dich). Du kannst nunmal nur eine Gegenwart haben. Wenn dem nicht so wäre, würdest du dich beim Hinflug zu dem Planeten in die Vertgangenheit bewegen oder implizierst eine andere, wesentlich höhere Geshwindigkeit als die des Lichtes als Voraussetzung.
Zur S/ART: http://kds-nano.dyndns.biz/physik-live/physik/rela1.htm
der Originaltext.
beste Grüße
Frank
PS: lass dich von den Alphysikisten und Urknallern nicht irre machen. Ich bin mir sicher, dass du selbst zum nachdenken fähig bist.
Alphysikisten kriegen noich nichtmal mit, dass man mit Mathematik keine Welt erklären kann. Moit der Einführung des ersten Axiomes wird das höchstens ne Diktatur über die Natur, oder so :-#)
Einsteins ART steht Kopf, weil er Kants Zeitbegriff
verwendete. Zeit ist lediglich die Folge eines
Bewegungsablaufes, keine universelle Größe.
Soherum passt die ART auch bestens in die Quantenmechanik.
Zugegeben. Das hat was. Ist dir klar (mir schlagartig eben
geworden), dass das die Relativitätstheorie über den Haufen
schmeisst?
Ja und? Was kann ich dafür, dass Einstein sich vor Verabschiedung seiner Theorie sein ihm zugrundeliegendes, geistiges (in diesem Fall philosophisches) Werkzeug nicht genau betrachtet hat.
Gedankenansätze dazu: http://kds-nano.dyndns.biz/physik-live/physik/rela1.htm (Widersprüche der RT enthält Fehler, sorry)
Steht das nicht schon fest? Spätestens seit dem Wissen über
verschränkte Teilchen?
Könnte sein, aber noch ist deren Ursprung nicht schlüssig
erklärt.
Gruß
Frank
Na bestens 2 Leute 2 Antworten
ich glaub ich muss den Herrn
Einstein doer so mal ausgraben! 
Lass Einstein mal stecken.
Vielleicht überzeugt dich das:
Die Umlaufbahn der Jupitermonde ist sehr genau bekannt. Nun stellt man fest (und jeder Hobby-Astronom wird das bestätigen), dass die im voraus berechneten Mondaufgänge, die man auf der Erde beobachtet bei der Stellung Jupitermond-Sonne-Erde ca. 20 min später erfolgen als bei der Stellung Juptermond-Erde-Sonne.
Dafür gibt es zwei Erklärungsmöglichkeiten:
-
Das Bild zeigt die Monde, so wie sie jetzt sind, was bedeuten würde, dass die Monde ohne erkennbaren Grund ihre Umlaufzeiten ständig ändern… und das ausgerechnet in der Periode eines Erdenjahres.
-
Das Bild zeigt die Monde, so wie sie zum Zeitpunkt der Lichtaussendung waren. Und da die Erde bei Stellung 1, um den Durchmesser der Erdbahn weiter weg ist, kommt das Bild 20 min später an.
Was erscheint dir denn logischer?
Gruß
Oliver
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Wo ist da ein Widerspruch? Selbstverständlich benötigt das
Licht bis hin zu diesem Stern und wieder zurück 2 Mrd y.
Deshalb siehst du ihn aber dennoch so, wie er gegenwärtig
aussieht (für dich).
Und wie soll ich das, wenn das Licht doch Zeit braucht? Sehe ich mit etwas anderem als Licht? Das wäre ja so, als ob ein Bote mir eine Nachricht bringen soll und die Nahcricht schneller da ist als der Bote?!?
Und wo ist dann der Unterschied zwischen einem Fernsehsignal, bei dem ich den Zustand des Showmasters erst Sekunden nach dessen realer Handlung wahrnehme,(Ich also im Moment ein Bild des Showmasters sehe wie er vor einigen Sekunden ausgesehen hat) und einem Planeten wo das Licht halt bissl mehr als ein paar Sekunden braucht?
Du kannst nunmal nur eine Gegenwart
haben. Wenn dem nicht so wäre, würdest du dich beim Hinflug zu
dem Planeten in die Vertgangenheit bewegen oder implizierst
eine andere, wesentlich höhere Geshwindigkeit als die des
Lichtes als Voraussetzung.
Wie gesagt wenn ich dem Boten entgegengehe, dann bekomme ich die Nachricht früher. Ich bewege mich ja nicht in die Vergangenheit, ich bewege mich nur auf den Entstehungspunkt des Lichtes zu.
PS: lass dich von den Alphysikisten und Urknallern nicht irre
machen.
Ich mag die Sache mit dem Urknall eigentlich ganz gerne
Hi!
-
Das Bild zeigt die Monde, so wie sie jetzt sind, was
bedeuten würde, dass die Monde ohne erkennbaren Grund ihre
Umlaufzeiten ständig ändern… und das ausgerechnet in der
Periode eines Erdenjahres.
-
Das Bild zeigt die Monde, so wie sie zum Zeitpunkt der
Lichtaussendung waren. Und da die Erde bei Stellung 1, um den
Durchmesser der Erdbahn weiter weg ist, kommt das Bild 20 min
später an.
Was erscheint dir denn logischer?
Ist das ne Fangfrage? *gg*
Also wenn ich mal davon ausgehe, dass 2. wahrscheinlicher ist, dann hat ja unser Urknallphobiker Frank ziemlich unrecht und mein gar so klassisches Weltbild ist nicht so falsch wie befürchtet.
Dahingehend betrachtet hast du mich also nicht überzeugt sonder mir dabei geholfen meine alte Überzeugung zu behalten! Danke!
mfg
P.
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