Hallo Leute.
vielen dank im vorraus, dass ihr meinen thread besucht und mir evtl. weiterhelfen wollt.
Ich bin neu hier und will nicht stören oder vielleicht einen Falschen Service in anspruch nehmen. Mein Problem ist simple eigentlich zu erklären aber für mich selbst sehr belastend.
Schliese deine Augen und stell dir eine Tasse vor, oder eben einfach irgendwas. Klapppts´? - bei mir GAR NICHT MEHR
Im November, musste ich meine Augen manchmal aufreisen (abends) wenn ich wiede rirgendwelche Bilder die ich nicht sehen wollte, in meinem inneren Bild projeziert habe. Auch klappte beim lesen und beim hören eines Hörbuches die bildliche, geistig visuelle Phantasie super.
Ich hörte am 15. Dez mit dem Rauchen auf, und seit dem 6. Januar geht visuell ghar nix mehr
ich kann mir nix mehr vorstellen. Ich bin seit ende dezember bei einer Homeopathischen ärztin diese spritze mir (da ich teilweise angst hatte also herzangst) auch homopathische mittel sie nannte das gold und so. Ich weiß einfach nicht, was ich machen soll
kommt meine visuelle vorstellungskraft, Phantasie und erinnerungskraft wieder?
hatte sie was mit dem Nikotin zu tun?
kennt ihr tipps?
ich würde mich sehr über eine antwort freuen
und wäre darüber dankbar.
liebe grüße
gizmo
Hallo Gizmo,
ich könnte mir vorstellen, das es daran liegen könnte, dass du es evtl zu krampfhaft versuchst. So interpretiere ich deine Aussage auf jeden Fall.
Wenn man etwas versucht mit „aller Gewalt“ zu erreichen, klappt es oft nicht. Aber irgendein Bild bekommst du bestimmt hin und wenn das der Fall ist, hast du die Fähigkeit auf jeden Fall noch.
Sei ganz entspannt und irgendwann kommt es schon wieder.
Diese bildhafte Vorstellungskraft ist ja nicht auch umsonst eine der Fähigkeiten, welche uns von einem „einfacheren“ Lebewesen abgrenzt.
Mit dem fehlenden Nikotin hat das mit Sicherheit nichts zu tun, genauso wenig wie mit dem „Gold“.
Wenn du dennoch bedenken haben solltest, sprich deine Heilpraktikerin doch einfach mal drauf an, was dieses Gold überhaupt ist oder was die Bestandteile sind.
Aber am besten ist,…einfach locker durch die Hose atmen! 
lg
PaleMan
Hallo Gizmo,
Nikotin hat einen nicht ganz unerheblichen Einfluss auf den Hirnstoffwechsel. Bei der Rauchentwöhnung kann es dann natürlich auch zu psychischen Nebenwirkungen kommen. Nikotin hat eine antidepressive Wirkung - wenn man dies nun absetzt, so fällt diese Wirkung eben weg.
Die Nebenwirkungen durch den Entzug sind aber i.d.R. harmlos und langfristig ist durch den Rauchentzug gesundheitlich gesehen eine wesentliche Verbesserung der Gesundheit zu erwarten. Auch in der psychischen Wahrnehmung sollte sich das Körpergefühl langfristig verbessern (Rauchen kann paradoxerweise sowohl eine antidepressive und gleichzeitig auch einen angstmachenden Effekt haben).
Falls beim Rauchentzug zunächst psychische Symptome auftreten, so kann mit einem Antidepressivum die Entwöhnung begleitet werden. Ein Mittel der Wahl könnte hier z.B. Zyban sein (vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Bupropion).
Deine „Herzangst“ legt auf der anderen Seite aber auch den Verdacht nahe, dass Du eventuell dazu neigst, Dich überdurchschnittlich stark mit körperlichen Symptomen zu beschäftigen. D.h. dass Du selbst geringe und harmlose Veränderungen bei Dir als sehr massiv und bedrohlich wahrnimmst. Dies könnte Sich dann mit den oben genannten Dingen wechselseitig verstärken.
Was auch ein entscheidender Faktor in Bezug auf Vorstellungskraft sein kann ist, wenn Du „verkrampft“ versuchst Dir etwas vorzustellen. Angst ist in dem Zusammenhang ebenfalls ein ungünstiger Einflussfaktor.
Was ich Dir raten würde: bezüglich des Rauchens musst Du Dir keine Sorgen machen. Der Rauchstop ist positiv zu betrachten und er hat selbstverständlich Nebenwirkungen, welche aber i.d.R. völlig harmlos sind. Diese Nebenwirkungen können aber mitbehandelt werden (andere Form der Nikotingabe, z.B. Kaugummis, Antidepressive Therapie).
In Bezug auf die Angsterkrankung wäre zu überlegen hier ebenfalls medimenkatös & psychotherapeutisch gegenzuwirken.
D.h. ich würde hier den Besuch eines Facharztes (z.B. für Psychiatrie) anraten, welcher - sollte sich Bedarf zeigen - hier auch medimenkatös etwas tun könnte. Zusätzlich könnte eben auch eine Psychotherapie verschrieben werden.
Von einer rein homöopathischen Behandlung einer Angsterkrankung halte ich persönlich überhaupt nichts. Darf ich fragen, über welche Form der Behandlungszulassung die Homöopathin verfügt?
Lieben Gruß
Patrick