Da ich momentan Marcumar zu mir nehmen muss, bin ich grade im Netz auf der Suche nach einer Vitamin K Liste für die verschiedenen Lebensmittel.
Das stellt sich aber als komplizierter als erwartet heraus, da es zwar sehr viele verschiedene Seiten und Listen gibt, diese allerdings zum Teil ganz unterschiedliche Werte für die einzelnen Lebensmittel angeben (bei reifen Tomaten steht z. B. in einer Liste ein Wert von 8µg/100g und in einer anderen Liste 400µg/100g - is ja schon ein Unterschied).
Außerdem würde es mich mal interessieren wie hitzeresistent Vitamin K ist? Wenn ich ein Vitamin K reiches Gemüse nun lange gare (´ne Tomatensauce z. B.), sinkt dann der Vitamin K Gehalt merklich, wie es bei anderen Vitaminen auch der Fall ist??
Fragen über Fragen…
Ich hoffe, irgendwer weiss eine Antwort
Ich sage auf jeden Fall schon mal Danke und wünsche ein schönes Wochenende, Gruss,
Matze.
Du hast bei deiner einstellung doch sicherlich einen kleinen leitfaden bekommen. Da steht das wichtigste drin und auch die lebensmittel, die man meiden sollte.
Vit. K ist recht resistent und nur auf licht empfindlich. Ich weiß jetzt aber nicht, wie lange man so nen brokkoli in der sonne lassen muss, bis er a) vitK-ärmer ist und b) noch genießbar.
Alles in allem, solltest du BESONDERS vitK-haltige lebensmittel meiden oder nur in MAßEN genießen.
Außerdem wird deine gerinnung ja nun engmaschig kontrolliert (ein- oder zweiwöchentlich) und dann auf änderungen reagiert.
Also alles in allem, brauchst du dir nicht übermäßig sorgen zu machen, falls aber doch, was in deiner noch ungewohnten situation ja nachvollziehbatr ist, kann die ein ernährungsberater helfen. Du solltest dann nur auf DEN hören, weil diese ganze internetrecherche zwar ganz gut ist, man auf zehn seiten aber meist auch zehn verschiedene infos bekommt.
Was für dich vielleicht in frage käme, wäre eine schulung im selbsttest. Hab auf die schnelle nur den link unten gefunden, aber das könnte was sein, worüber du mit deinem arzt mal sprechen könntest.
Alles in allem, solltest du BESONDERS vitK-haltige
lebensmittel meiden oder nur in MAßEN genießen.
Nein, genau das braucht man nicht. Eine normale ausgewogene Ernährung ist völlig ausreichend. Nur auf „Eskapaden“ sollte man verzichten, also eben auf z.b. Salat- und Obsttage, da man dabei sonst größere Mengen von Vit. K zu sich nehmen könnte. Auch auf Nahrungsergänzungsmittel, die viel Vit-K enthalten, sollte verzichtet werden.
Eine besondere Diät oder der Verzicht auf bestimmte Nahrungsmittel ist aber nicht notwendig, was in studien nachgewiesen wurde. Faulerweise hier die Kopie eines repräsentativen Textes, damit ich es nicht tippen muß
Die Empfehlung in vielen Beipackzetteln, den Verzehr von Vitamin-K-reichen Lebensmitteln einzuschränken bzw. auf Vitamin-K-reiche Lebensmittel zu verzichten, ist nicht gerechtfertigt. Bei der Einnahme von blutgerinnungshemmenden Medikamenten ist eine Vitamin-K-arme Ernährung nicht erforderlich und in der Praxis nur schwer zu realisieren. Zudem sind die Resorptionsvorgänge für Vitamin K im Darm (Abhängigkeit von der Fettzufuhr, der Gallensekretion, der Pankreaslipaseaktivität) sowie die Produktion von Vitamin K durch die Darmbakterien selbst kaum kontrollierbar. Auch muss berücksichtigt werden, dass die Angaben des Vitamin-K-Gehaltes in den einzelnen Lebensmitteln aufgrund verschiedener Analysenmethoden stark variieren. Die Berechnung des Vitamin-K-Gehaltes eines Speiseplanes hat daher nur eine orientierende Bedeutung.
Fazit:
In einer Reihe von klinischen Untersuchungen konnte nachgewiesen werden, dass selbst durch Verzehr größerer Mengen an Vitamin-K-reichen Lebensmitteln der Quick-Wert nicht oder nur unwesentlich beeinflusst wird. Für Patienten unter Antikoagulationstherapie mit Vitamin-K-Antagonisten gibt es daher keinen Grund, auf Vitamin-K-reiche Lebensmittel, wie Leber, Spinat, Brokkoli, Weiß-, Rot-, Grün- und Blumenkohl, zu verzichten. Es wird eine abwechslungsreiche, dem Energiebedarf angepasste Kost nach den Richtlinien der DGE empfohlen. Eine Änderung der Ernährungsweise, z. B. eine plötzliche Umstellung von einer „normalen“ Ernährung auf eine sehr fettarme Kost oder auf eine Kost, die reich an Blattgemüsen ist, sollte trotzdem möglichst vermieden werden bzw. sollte nur bei einer engmaschigen Überwachung der Gerinnungsparameter erfolgen. Auf eine Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln, z. B Vitamin-K-haltigen Multivitaminpräparaten ist zu verzichten bzw. deren Einnahme ist mit dem behandelnden Arzt zu klären.
Ach mäxcke,
du wirst doch deinen Text nicht mit sharons vergleichen wollen. Du hast übrigens nicht recht - lies was sharon sagt und du lernst was dazu.
lehrreiches WE
r.
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Ich hab mir das auch so in diese Richtung gedacht.
Ich war (und bin) eben nur etwas verdutzt, dass zu so einem Thema so viele unterschiedliche Angaben zu finden sind.
Ach mäxcke,
du wirst doch deinen Text nicht mit sharons vergleichen
wollen. Du hast übrigens nicht recht - lies was sharon sagt
und du lernst was dazu.
lehrreiches WE
r.