Ich habe mich nun endlich dazu entschieden Vermögensiwrksame Leistungen zu nutzen. Ich bin Student und verdiene 400Euro/Monat. Davon will ich 34Euro/Monat an VL in Fondssparen abzwacken.
Nun bin ich auf der Suche nach einen guten und günstigen Anbieter.
Wo schließe ich am Besten ab? Die Hausbank scheint ungeeignet; als Fondsbank ebase zu nehmen, scheint recht „teuer“ zu sein mit 36Euro/Jahr, denn dann wäre 1/12 meiner jährlichen Einzahlung schon verloren.
Gibt es eine Seite in dem verschiedene Anbieter aufgelistet sind oder was ist eure Empfehlung hierzu?
Ich habe mich nun endlich dazu entschieden Vermögensiwrksame
Leistungen zu nutzen. Ich bin Student und verdiene
400Euro/Monat. Davon will ich 34Euro/Monat an VL in
Fondssparen abzwacken.
Wo schließe ich am Besten ab?
Danke + Gruß.
Hallo Phantom,
da ich einige sachliche und konstruktive Antworten erwarte, greife ich mal vor und bringe eine abstruse Idee auf den Tisch, damit die Kollegen was zum Beißen haben.
Was hältst Du von der Idee, mit den (A)VWL einen Riester-Fondssparplan zu bestücken?
36,- euro für ein VL Konto ist nicht teuer. Der Aufwand für die Bank ist sehr hoch, und der Betrag sehr niedrig.
Du kannst auch mal bei den Grobanken schauen, ob Du dort ein billigeres oder kostenloses Anlagekonto bekommst (Deka, Union, DWS, AGI, usw…). Dann musst Du dort aber einen von dieser Gesellschaft vorgeschlagenen Fonds nehmen.
Ob das Sinn macht, ist im Einzelfall zu prüfen.
habe nun heute morgen gefunden, dass die Fondsdepot Bank 70 Euro am Ende der Laufzeit oder bei früherer Kündigung haben will. Also stehen 70 Euro gegenüber 7*36 Euro. Das macht eine Differenz von 182 Euro.
Und es gibt eine Fondsservicebank für 12 Euro/Jahr, also auf 7 Jahre bezogen 84 Euro.
Das Problem ist nur, ich habe von diesen Fondsbanken noch nie was gehört. Ich kenne im Prinzip als Fondsbank nur ebase.
Was ist von diesen Fondsbanken zu halten? Muss ich da mit höheren Ausgabeaufschlägen o.ä. rechnen?
Gruß -PHANTOM-
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also auf einen Riester-Fondssparplan bin ich bisher noch nicht gestoßen. Gibt es eine Seite die objektiv darüber Informationen liefert?
Worin liegen denn die Vorteile / Nachteile bei einem Riester-Fondssparplan im Gegensatz zu einem VL-Fondssparen?
Gruß -Fabian-
Hallo Phantom,
da ich einige sachliche und konstruktive Antworten erwarte,
greife ich mal vor und bringe eine abstruse Idee auf den
Tisch, damit die Kollegen was zum Beißen haben.
Was hältst Du von der Idee, mit den (A)VWL einen
Riester-Fondssparplan zu bestücken?
also auf einen Riester-Fondssparplan bin ich bisher noch nicht
gestoßen. Gibt es eine Seite die objektiv darüber
Informationen liefert?
Hallo -Fabian-
Wenn Sie die Definition von objektiv nicht auf die Goldwaage legen, fallen mir durchaus ein paar Stellen ein, die man fragen könnte. Allgemeine Informationen gibt jede Bank, jeder Versicherungsvertreter, Mehrfachagent, Makler, Honorarberater, Verbraucherzentrale (bedingt) - wenn’s um das Produkt geht, muss man schon sehr genau hinhören und vergleichen!
Worin liegen denn die Vorteile / Nachteile bei einem
Riester-Fondssparplan im Gegensatz zu einem VL-Fondssparen?
Vorteile:
staatliche Zulagen über die Riesterförderung
eine gute Übung für ratierliches Sparen durch die lange Laufzeit (bis zum Rentenbezug)
Nachteile:
keine Verfügbarkeit des Geldes nach 7 Jahren durch die lange Laufzeit (bis zum Rentenbezug).
Über die detaillierten Vor-/Nachteile von Riester im Vergleich zum Fondssparen klärt Sie dann der Berater auf.
Vielen Dank für die Info. Ich werde mir in den nächsten Tagen dies mal genauer anschauen bzw. einige Stelle kontaktieren. Bisher wurde mir das weder von meiner Hausbank noch von einem „ich will nur das Beste für Sie“-Vertreter angeboten.
Danke + Gruß -Fabian-
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Vielen Dank für die Info. Ich werde mir in den nächsten Tagen
dies mal genauer anschauen bzw. einige Stelle kontaktieren.
Dann hat der Denkanstoß ja was genutzt
Bisher wurde mir das weder von meiner Hausbank noch von einem
„ich will nur das Beste für Sie“-Vertreter angeboten.
Das würde mir zu denken geben - wenn Du dann mal dort nachfragst und sie das gleich freudestrahlend aus der Schublade holen, frag doch mal warum das vorher niemand angeboten hat.
Bisher wurde mir das weder von meiner Hausbank noch von einem
„ich will nur das Beste für Sie“-Vertreter angeboten.
Das mag zum einen daran liegen, dass die ganze AVWL-Geschichte „relativ“ neu ist… (seit Oktober 2006 erstmals in Metall-/ und Elektrobranche-Tarifvertrag integriert) , und zum anderen daran, dass die allerwenigsten Branchen da bisher nachgezogen sind…
Wichtig zu wissen:
AVWL zahlt bei Weitem nicht jeder Arbeitgeber, sondern nur die, die sich per Tarifvertrag dazu verpflichtet sehen, oder die, die es freiwillig einführen…
Da bisher selbst die „Produktgeber“, also die Versicherungs- und/oder Fondsgesellschaften/Banken kaum etwas damit anzufangen wussten, finde ich die Meinung einiger „Berater“ und „Makler“ hier ziemlich gewagt und „ziemlich weit aus dem Fenster gelehnt“…
Gibt es hier Zulagen? Er ist Student und auf 400 Euro beschäftigt, das heißt ja, dass keine Rentenversicherungspflicht vorliegt und folglich keine Riester-Zulagen gezahlt werden da weder mittelbare noch unmittelbare Zulagenbegünstigung vorliegt. Oder liege ich da falsch?
Wenn Du das wegen der Arbeitnehmersparzulage (20% staatl. Zuschuss) machst solltest Du beachten, dass diese nur gezahlt wird wenn Du Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit hast (Darunter zählt ein Minijob nur, wenn er NICHT pauschal versteuert wird, was er aber in der Regel wird).
Das habe ich jetzt nicht verstanden… Ja, ich mache das wegen der Arbeitnehmersparzulage von 18% beim VL-Fondssparen.
Was heißt pauschal versteuert?
Ich habe noch selbständige Arbeit. Ich habe ein Buch geschrieben für das ich als Freiberufler ca. 100 Euro im Jahr kriege. Bei der Krankenkasse zählt das nicht, ich bleibe familienversichert.
Bitte gib mir genauere Infos. Ich will ja keinen vertrag abschließen und dann krieg ich die Zulagen gar nicht.
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Bitte gib mir genauere Infos. Ich will ja keinen vertrag
abschließen und dann krieg ich die Zulagen gar nicht.
Geh zu einem Vermittler (!!!), lass dich von ihm ( oder auch ihr) beraten, ihr fertigt Beratungsprotokolle an und gut ist.
Du wirst doch nicht so leichtsinnig sein undnur aufgrund eigener Recherche und Aussagen in Internetforen, die immer nur einen Teil deiner Situation betreffen können, einen Vertrag abschließen???
Die Jammerwahrscheinlichkeit im Nachhinein würde ich auf ca. 100% schätzen.
Ja, ich habe ja schon einige Info-Quellen, nicht nur aus dem Internet.
Aber dass ich eventuell keine VL-Arbeinethmersparzulage bekomme, das hat mir noch niemand gesagt.
Gruß -Fabian-
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VermBG §13(1)S.1 „Der Arbeitnehmer, der Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit im Sinne des § 19 Abs. 1 des Einkommensteuergesetzes bezieht, hat Anspruch auf Sparzulage nach Absatz 2, wenn sein Einkommen die Einkommensgrenze nicht überschreitet.“
Pauschalversteuerter Minijob zählt nicht als Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit, da durch die Pauschalversteuerung steuerfrei. Wenn Du es wegen der Zulagen machst kannst Du einfach Deine Lohnsteuerkarte beim Arbeitgeber abgeben, dass der Lohn darüber abgerechnet wird, dann hast Du Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit, solange es nur die 400 Euro sind und Du nicht irgendwann im Laufe des Jahres zu arbeiten anfngst ist das kein Problem.
Hm, das heißt mit meinem „normalen“ 400-Euro-Job kriege ich keine Arbeitnehmersparzulage für das VL-Fondssparen?
Ja, wenn ich das über Lohnsteuerkarte laufen lasse, dann werde ich ja versteuert und kriege weniger als 400 Euro, zudem habe ich dann wohl Probleme mit der Familienversicherung der Krankenkasse?!
Die Fondsdepotbank ist die Tocher der Dresdner Bank.
Die Fondsservicebank (FSB)war die Tochter der Hypovereinsbank, gehört jetzt zur DAB, an welcher die HVB meines Wissens immer noch zu 30% beteiligt ist… .
Sind vom Grundsatz her alle seriöse Abwickler. Nur die FSB hat in den letzten Monaten große technische Probleme, da sie in die DAB integriert wird und das wohl alle nur erdenklichen technsichen Probleme mit sich bringt. Hier könnte es also eher sein, dass etwas schief läuft.
Ich würde aktuell eher die ebase oder Fondsdepotbank nehmen.
Wie hoch der Ausgabeaufschlag ist, ist nicht von der Deptführenden Bank abhängig, sondern vom Vertrieb (Vermittler).
Gruß Schorsch
Hallo Money-Schorsch,
habe nun heute morgen gefunden, dass die Fondsdepot Bank 70
Euro am Ende der Laufzeit oder bei früherer Kündigung haben
will. Also stehen 70 Euro gegenüber 7*36 Euro. Das macht eine
Differenz von 182 Euro.
Und es gibt eine Fondsservicebank für 12 Euro/Jahr, also auf 7
Jahre bezogen 84 Euro.
Das Problem ist nur, ich habe von diesen Fondsbanken noch nie
was gehört. Ich kenne im Prinzip als Fondsbank nur ebase.
Was ist von diesen Fondsbanken zu halten? Muss ich da mit
höheren Ausgabeaufschlägen o.ä. rechnen?