Hallo,
ein Bekannter möchte als Haustiere diese flatternden Wesen. Aber unkompliziert sollen sie sein, nicht so arg teuer und Lautstärke spielt keine Rolle. Ich empfahl Wellensittiche oder Zebrafinken. Was meint ihr?
Gruß
André
PS: Ein normaler Vogelbauer soll ebenfalls reichen, Freiflug in der Wohnung ist kein Problem. Er hat noch nie Haustiere gehabt, aber als Rentner ist er nun wirklich des Alleinseins müde.
Hallo,
Was hälst du von Kanarienvögeln? Die Männchen sind übrigens Tolle Sänger und das Herz eines jeden Vogelfreundes schlägt höher, wenn so ein Sänger mal loslegt. Allerdings sollte dein Bekannter, falls er mehrere Vögel anschafft, darauf achten, daß kein Weibchen dabei ist. Dann ist’s nämlich mit dem Singen vorbei.
Gruß
Sticky, der selber mal Kanarienvögel hatte.
Hallo,
Hallo Andre,
Wellensittiche:
Sind kleine freche Kobolde, welche beschäftigt werden müssen. Also ideal für einen Rentner mit viel Zeit. Sie werden idR schnell zahm, fangen an zu quatschen und „heiraten“ ihre Menschen, wenn die sich gut mit ihnen beschäftigen. Nicht geeignet für *indenbauersetzenundabundzumalanguckenundnurversorgen* Sie brauchen menschliche Fürsorge und auch Kommunikation.
Wenn er (der Rentner;o))handwerklich begabt ist, umso besser.
Sie (die Wellensittiche) klettern gern und knabbern viel. Wenn er also aus Obstbaumästen Schaukeln, Wippen und andere Gebilde basteln kann, freuen sich Piepmatz und Mensch!
Sind keine Vogelbauertierchen! Freiflug ist wichtig.
Finken und Kanaren sind hübsch anzuschauen, machen auch Gepiepe, brauchen aber den Menschen nicht als Komunikationspartner. Am besten hält man die zu mehreren in (Zimmer-)Volieren.
Wir hatten alle diese Vögeleien in meiner Kindheit. Die Kanaren machten mehr Dreck als die Sittiche, die Sittiche jagten die Kanaren beim Freiflug und knipsten auch mal ein Kanarenbeinchen ab. Zusammen würde ich die nie mehr halten.
Die Wellensittiche waren frecher, anspruchsvoller, lärmten mehr, machten aber auch mehr Spaß als die Kanaren. Dafür konnte ein Hahn von denen wunderschön singen und sah richtig schick aus!
Als „Beschäftigungstherapie und Gesellschafter“ für Rentner mit viel Zeit und Langeweile würde ich Wellensittiche, für die mit weniger Zeit, die nur etwas Leben um sich brauchen, würde ich Kanaren und Finken vorschlagen.
Viele Grüße
Sabine
ein Bekannter möchte als Haustiere diese flatternden Wesen.
Aber unkompliziert sollen sie sein, nicht so arg teuer und
Lautstärke spielt keine Rolle. Ich empfahl Wellensittiche oder
Zebrafinken. Was meint ihr?
Gruß
André
PS: Ein normaler Vogelbauer soll ebenfalls reichen, Freiflug
in der Wohnung ist kein Problem. Er hat noch nie Haustiere
gehabt, aber als Rentner ist er nun wirklich des Alleinseins
müde.
Hallo!
Allerdings sollte dein
Bekannter, falls er mehrere Vögel anschafft, darauf achten,
daß kein Weibchen dabei ist. Dann ist’s nämlich mit dem Singen
vorbei.
Stimmt nicht zu 100%. Wir hatten mehrere Kanarienvögelpärchen und alle Männchen haben noch geträllert was das Zeug hält. Selbst die Weibchen fingen an zu singen.
Zwei männliche Kanarienvögel in einem Käfig geht nicht lange gut.
Und: Wellensittiche immer mindestens zu zweit! ( bezieht sich auf den Vorposting ).
Tara
Hallo!
Hi,
Und: Wellensittiche immer mindestens zu zweit! ( bezieht sich
auf den Vorposting ).
Sorry, ich vergaß dieses zu erwähnen! :o) Selbstverständlich nur zu mindestens 2.
Werden dann aber nicht so schnell oder gar nicht zahm. Und fangen idR auch nicht an zu quatschen.
Ausser: Er holt sich den Sittich aus dem Tierheim und das Tierchen war dort schon in Einzelhaft, weil unverträglich mit anderen Wellensittichen.
Ich habe eine Papageiendame, die so auf Menschen geprägt ist, dass sie in der großen Voliere mit Partner (nicht akzeptiert) fast verhungert ist, trotz bester artgerechter Haltung!
Jetzt lebt sie allein bei uns Menschen und ist glücklich und zufrieden.
Tara
LG
Sabine
Hallo,
ich hatte mal Kanaren in einer Volière im Freien.
Im Sommer war nur die Rückwand und das Dach geschlossen, im Winter die Seitenwände mit einem Windschutz versehen.
In sehr kalten Nächten kamen die Vögel in eine geschlossene (aber natürlich belüftete) Schlafkiste mit Sitzstangen drin.
Die Volière hatte viele Zweige und Stangen drin, und nachdem ich ihnen Nestkörbe und Nistmaterial reingepackt hatte, haben die sich vermehrt wie die Kaninchen. So ein Nest mit winzigen Kanarienküken ist wirklich schön zu beobachten. Ich habe allerdings (im Gegensatz zu Züchtern) nicht gezielt bestimmte Vögel verpaart, die durften sich ihre Partner selbst aussuchen. Oft hat man an der Gefiederfärbung gut erkennen können, wer der Vater war.
Gesungen haben viele von den Kanaren, teilweise auch wunderschön (hatte einen „Harzer Roller“ dabei).
Man muss immer für genügend Futter sorgen und sauberes Wasser, und die Volière regelmäßig saubermachen, aber ansonsten machen die Piepmätze nicht viel Arbeit und sind sehr schön anzusehen und zu -hören.
Grüße
Sebastian