Max Planck hat seinen Nobelpreis 1949 vor Gründung der Bundesrepublik erhalten. Angeblich stand auf der Urkunde, wo sonst das Herkunftsland genannt ist, „ohne Staatsangehörigkeit“ (oder sinngemäßes).
Was war denn ein Deutscher zwischen 1945 und 1949? Ein Staatenloser? Ein am./brit./frz./sowj. Besatzungszonist? Immerhin sang man ja im '49 Karneval „Wir sind die Einwohner von Trozonesien“
Natürlich waren wir Deutschen deutsch. Jeder hatte einen Ausweis in irgendeiner Art. Ohne Papiere konnte man nicht auf die Strasse. Alle paar Meter wurde man kontrolliert.
Die Alliierten hätten den Deutschen ruhig die Staatsbürgerschaft abnehmen sollen, dann wäre es vielen besser gegangen. Deutsch zu sein, war so gut wie kriminell zu sein.
Interessanterweise lese ich, dass Fritz Haber jüdischer Herkunft sei. Im Chemieunterricht ( „DDR“ ) lernten wir, dass ihm als Wissenschaftler die sonst gewohnheitsmäßig angetragene Allgemeinehrung versagt bleiben solle, da er bei der Giftgasentwicklung für mil. Zwecke federführend gewesen sei. Das aber waren andere auch, die man nicht ächtete. Doch Antisemitismus in der „DDR“, von Staats wegen ?
HM
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