Vogelfutter

Jetzt wo es kälter ist will ich die Vögel bei mir ums Haus herum füttern. Vorher wollt ich aber Fragen was das Optimale hierfür ist. In Läden liegen Winterfuttersets für Vögel aus. Diese bestehen aber ganz aus Samen, Kernen u.ä. Jetzt frag ich mich ob das Spatzen, Amseln oder Elstern was nützt, da die ja „Gerade“Schnäbel haben, und keine gekrümmten zum öffnen wie etwas Sittiche.
Nützt dieses Futter also?

Hallo,
seit bei uns eine geschlossene Schneedecke liegt, versehe ich die Vogelbar jeden Tag mit Nachschub. Und nach dem Betrieb, der dort täglich herrscht, würde ich sagen, denen schmeckt es ausgezeichnet. Jeder Gast nimmt sich genau das, was er möchte, und da die Auswahl gut gemischt ist, ist für jeden etwas dabei. Ich bin zwar kein Biologe/Ornithologe, aber ich würde sagen: Offensichtlich tut des den gefiederten Freunden gut.
M.P.

Info Vogelfutter
OK, war einkaufen und hab die Antwort dort gefunden. Winterfutter ist demnach für Körnerfresser (Finken, Sperlinge, etc.) und Weichfresser (Amseln, Meisen, etc.) unterschiedlich. Ich hab Winterfutter für Weichfresser geholt, da diese (meine ich) auch Körnerfresser vertragen aber nicht umgekehrt.

Hallo Reno911,

wir wohnen auf dem Land mit großem Garten und machen schon seid Jahren folgendes:
das Futter mischen wir selbst, es besteht aus Sonnenblumenkernen, Getreidekörnern, Haferflocken, Erdnüssen (ohne Schale), Buchweizen.
Davon wird ein Teil in einen Kartoffelsack, ich meine diese orangenen Dinger die man im Supermarkt 5 kg weise kriegt, gefüllt, mit einem Band oben zugemacht und in den Baum gehängt. Ein wenig fällt immer unten raus, vor allem, wenn der ganze Sack voller Vögel hängt. Dann kommen die Bodenvögel zum Zug, wie Rebhühner und Fasanen. Die kommen bei uns auch.
Und einen anderen Teil geben wir ins Vogelhäuschen.
So ist für jeden Vogel was dabei; und durch die Sonnenblumenkerne und die Erdnüsse bekommen sie auch ihr „Fett“ weg.
Liebe Grüße, einen guten Rutsch und viel Spaß beim Vögel beobachten
Wolly

hallo Reno 911,
ich mach es so ähnlich wie mein Vor-Schreiber, Mischung aus Sonnenblumenkernen, Haferflocken (z.T. in Rindertalg gesotten), Erdnüssen, Anteil von Hühnerfutter (=gemischtes Korn) und Rosinen (für die Amseln).
Außerdem hänge ich spezielle Futtercontainer mit „Waldvogelfutter“ auf, darin sind kleine Samen - Hirse, Leinsamen, Sesam, Hanf usw… Das ist tatsächlich für die zierlicheren Schnäbel besonderer Vögel gedacht.
Außerdem gieße ich, sobald der „richtige“ Winter anfängt, beide Sorten Futter in Rindertalg ein - in Konservenbüchsen, die ich aufhänge und in deren Mitte ich ein Holzstäbchen stecke ( z.B.Schaschlik) zum Festhalten für die Vögel ( wenn sie sich erst reingearbeitet haben, können sie sich auch an der Wand festhalten). Das kann ich auch weit entfernt vom Haus tun, wenn genügend Konservendosen da hängen, hält dieser Futtervorrat lange vor.
Außerdem hebe ich ziemlich viele Äpfel aus dem Garten auf, nicht nur für uns Menschen, sondern auch für die Vögel, denen ich sie in Hälften serviere. Begeisterung - bei Amseln, und inzwischen zahllosen Buchfinken und wenigen Rotkehlchen.Fünf Äpfel am Tag … Für die Raben und Rabenkrähen halte ich Walnüsse bereit.
Die Idee mit dem orangen Sack voll Futter finde ich einfach super ( mein Vorschreiber). Gruß, I.

Mal was zum schmunzeln
Habe mich dieses Jahr auch dazu entschlossen ein Häuschen aufzustellen, da unsere Dachgaube im letzten Jahr zahlreiche Besucher zu verzeichnen hatte. Habe mich auch um einen ordentliches Futtermischung bemüht (Meisenringe, Erdnüsse, KErne, Haferflocken) und mich schon auf die gefiederten Freunde gefreut… bis jetzt kommen aber wieder Erwarten jeden Morgen um 9:15 nru drei Meisen… Spatzen bleiben aus…:o( Wir führen das auf eine Begebenheit im Sommer zurück. Bis jetzt haben so ziemlich alle Vögel verstanden, dass man durch das Dach nicht durchfliegen kann, sondern dass hinter dem Dachausschnitt ein Fenster ist, bis auf ein kleiner Spatz, der gerade seine ersten Flugversuche unternommen hat. Tollkühn ist der voll Speed (das hat nen rieeesen Knall gegeben) in die Gaube rein geflogen und jäh vom Fenster gebremst worden. Mein Freund hat dem völligst irritierten Tier dann erste Hilfe geleistet. Nach einer Stunde der Erholung ist der Kleine dann abgezwitschert - direkt in den großen Spatzenbaum und muß da wohl seine Geschichte erzählt haben…seit dem haben wir keinen Spatzen mehr gesehen.