wie schätzt ihr so die Effektivität vom Vokabellernen ein,
wenn man sich innerhalb einer Stunde französische, englische und
italienische Vokabeln reinzieht (als Beispiel jetz mal).
Glaubt ihr, dass man dann irgendwann alles zusammenmischt, oder ob das durchaus auch was bringen kann. Vor allem, wenn man es öfter macht,
vllt kann das Hirn dann irgendwann schneller in die andere Sprache „umschalten“. Oder meint ihr, dass es sinnvoller ist längere „Lernpausen“ dazwischen zu machen??
Freue mich auf Antworten
Anadyomene
Hallo Anadyomene,
Du könntest es Dir insofern einfach machen, indem Du die aus dem Lateinischen stammenden Vokabeln in den europäischen Sprachen lernst - damit dürftest Du erst einmal beschäftigt sein.
Beispiel: Fenster - lat. fenestere, franz. fenestre, türk. pencere…
also ich würde es nicht so machen. Ich gebe mir immer mindestens 5-10 Minuten Zeit, bevor ich von einer Sprache in die andere „umschalte“. In dieser Zeit mache ich etwas ganz anderes. Beispiel: Ich lese ein englisches Buch, dann spüle ich Geschirr, dann lerne ich spanische Vokabeln.
Das „Umschalten“ zwischen Englisch und Deutsch geht ein wenig schneller. Trotzdem habe ich bemerkt, dass ich die ersten zwei oder drei Minuten denke, „was ist denn das für eine seltsame Sprache“, wenn ich wieder etwas auf Deutsch lese, nachdem ich ein englisches Buch in der Hand hatte.
Ich glaube zwar nicht, dass man die Sprachen vermischt, aber man kann nicht richtig in eine anderes Sprache „eintauchen“, wenn man in Gedanken noch bei der ersten ist. Daher denke ich, dass das Vokabellernen in der zweiten und vor allem der dritten Sprache sehr viel weniger effektiv wäre.
Du kannst dir deinen Tag bestimmt ein wenig anders einteilen, so dass du nicht einmal 60 Minuten, sondern dreimal 20 Minuten lernst. (Das halte ich ohnehin für effektiver).
Du könntest es Dir insofern einfach machen, indem Du die aus
dem Lateinischen stammenden Vokabeln in den europäischen
Sprachen lernst - damit dürftest Du erst einmal beschäftigt
sein.
Beispiel: Fenster - lat. fenestere, franz. fenestre, türk.
pencere…
Ich denke auch, dass dies durchaus eine interessante Lösung sein kann. Ich selbst habe nur Englisch und Latein so richtig offiziell gelernt, habe mir aber inzwischen einen ziemlichen Vokalbeschatz „im Vorbeigehen“ in diversen Sprachen angeeignet, mit denen ich so hin und wieder zu tun habe (leider nur Vokabeln). Dabei fällt mir auf, dass mir dies extrem leicht fällt, wenn ich die Querverbindungen über die verschiedenen Sprachen eines Begriffs identifiziere. Das können ja durchaus auch mal zwei unterschiedliche Stränge sein (Milch-Milk-Melk-Mjölk./.Late-Leche-Lait-Leite), aber damit kommt man dann in Europa ja schon ziemlich weit). D.h. ich speichere - wenn möglich - eigentlich nur die zusätzliche „Abwandlung“ im Rahmen des bekannten Strangs ab, und rufe sie dann auch hierüber bei Bedarf ab. Gerade wenn man eine Sprache nur unregelmäßig und nicht so oft und intensiv braucht (z.B. Dänisch für zwei Wochen Urlaub und hin und wieder mal einen Blick ins Kochbuch) bringt mir dies mehr als ein isoliertes lernen nur in der Sprache selbst.
ja, das mit den 60min ist ein „wenig“ übertrieben,, eigentlich ist es eher so, dass ich mir erst ein Blatt mit englischen Vokabeln, dann eins mit französischen Vokabeln, dann eins mit italiensichen Vokabeln durchles… und das eigentlich eher innerhalb von 5Minuten, ich persönlich hab da auch kein Problem damit, (soweit ich das selbst feststellen kann), hoffe nur dass auch mein „Sprachzentrum“ die Vokablen dann gut verarbeiten kann…
hmm… also das mit dem lateinischen Wort und dann für die einzelnen europäischen Vokabeln lernen halte ich eher für problematisch…
ich hab sogar ein Buch wo ein Begriff dann in Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch aufgeführt ist… aber wenn man so lernt, kann man, (wie ich finde) sich nicht in die einzelne Sprache vertiefen… und vor allem wenn man dann auf franzöisch sagen will „ich mag gerne Milch“… dann muss man immer so lange überlegen…"j’aime du leche? lait? milk?.. ich finde so lernt man lediglich vokabeln…aber nicht eine Sprache… zumindest ist es mir so gegangen…
lg Anadyomene
versuchs mal mit dem Vokabeltrainer von Langenscheid, damit macht das Vokabelpauken richtig spass. Damit lerne ich immer meine Spanisch vokabeln. Vorallem bringt das richtig was, weil du dir damit die Vokabeln richtig gut einpraegst.